Düsseldorf Blaulicht

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In Höhe der ersten Sitzreihe des Regionalexpress RE4 geschah die Tat. Am Boden sind Blutspritzer zu sehen - und ein Lineal der Spurensicherung. Foto: Daniel Bothe

Düsseldorf Hauptbahnhof: 31-Jähriger verletzt 19-Jährigen durch mehrere Messerstiche

Am Samstagabend ist ein Mann bei einer Messerstecherei im Regionalexpress 4 im Düsseldorfer Hauptbahnhof schwer verletzt worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, soll ein stark alkoholisierter 31-jähriger Mönchengladbacher mehrfach auf einen 19-Jährigen aus Sprockhövel eingestochen haben. Der Vater des 31-Jährigen soll das Opfer festgehalten und mit dem Gesicht zur Zugwand gedrückt haben. Alle Beteiligten sind nach Angaben der Bundespolizei deutscher Nationalität.

Dutzende zuckender Blaulichter vor dem Hauptbahnhof, ein abgesperrter Bahnsteig, der Regionalexpress RE 4 steht leer am Gleis. Hier hat der Notarzt Augenzeugen zufolge den durch mehrere Messerstiche getroffenen 19-Jährigen stabilisiert. Angeblich war das Opfer dabei bei Bewusstsein und ansprechbar. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus, wurde aber laut Bundespolizei in der Nacht zum Sonntag entlassen Im leeren Zug sichert die Polizei Spuren. Für ein Foto wird ein Lineal neben eine Blutlache gelegt. Etwas weiter sind Blutspritzer auf dem Zugboden zu sehen.

Fahrt in die Düsseldorfer Altstadt

Das scheint bisher zum Tathergang bekannt zu sein: Etwa ein halbes Dutzend Personen war im RE 4 aus Wuppertal kommend Richtung Düsseldorf unterwegs, vermutlich um den Samstagabend in der Altstadt zu verbringen. Während der Fahrt geriet die Gruppe mit Vater (64) und Sohn (31) aus Mönchengladbach in Streit. Diesen beiden soll die Gruppe zu laut gewesen sein. Eine Sprecherin der Bundespolizei sagte gegenüber report-D, man habe sich gegenseitig beleidigt.

An die Wnd gedrückt

Beim Ausstieg aus dem Zug in Düsseldorf – gegen 20.20 Uhr – wurde der Streit handgreiflich. Die Gruppe musste zum Ausstieg an Vater und Sohn vorbei. Dabei soll der 64-Jährige das Opfer gepackt und mit dem Gesicht an die Zugwand gedrückt haben. Der 31 Jahre alte Sohn habe dem Wehrlosen wiederholt in den Rücken, die Arme, die Schultern und en Nacken gestochen haben, so die Bundespolizei. Nach der Tat habe 64-Jährige das Messer auf einer Zugtoilette versteckt. Dort wurde es jedoch gefunden. Ermittelt werde wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 31-Jährigen und wegen Beihilfe gegen den 64-Jährigen, die nach Feststellung der Personalien nach Hause entlassen wurden.

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