Düsseldorf Blaulicht

D_Messestecherei_Bothe_20181021

In Höhe der ersten Sitzreihe des Regionalexpress RE4 geschah die Tat. Am Boden sind Blutspritzer zu sehen - und ein Lineal der Spurensicherung. Foto: Daniel Bothe

Düsseldorf Hauptbahnhof: 31-Jähriger verletzt 19-Jährigen durch mehrere Messerstiche

Am Samstagabend ist ein Mann bei einer Messerstecherei im Regionalexpress 4 im Düsseldorfer Hauptbahnhof schwer verletzt worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, soll ein stark alkoholisierter 31-jähriger Mönchengladbacher mehrfach auf einen 19-Jährigen aus Sprockhövel eingestochen haben. Der Vater des 31-Jährigen soll das Opfer festgehalten und mit dem Gesicht zur Zugwand gedrückt haben. Alle Beteiligten sind nach Angaben der Bundespolizei deutscher Nationalität.

Dutzende zuckender Blaulichter vor dem Hauptbahnhof, ein abgesperrter Bahnsteig, der Regionalexpress RE 4 steht leer am Gleis. Hier hat der Notarzt Augenzeugen zufolge den durch mehrere Messerstiche getroffenen 19-Jährigen stabilisiert. Angeblich war das Opfer dabei bei Bewusstsein und ansprechbar. Der Verletzte kam in ein Krankenhaus, wurde aber laut Bundespolizei in der Nacht zum Sonntag entlassen Im leeren Zug sichert die Polizei Spuren. Für ein Foto wird ein Lineal neben eine Blutlache gelegt. Etwas weiter sind Blutspritzer auf dem Zugboden zu sehen.

Fahrt in die Düsseldorfer Altstadt

Das scheint bisher zum Tathergang bekannt zu sein: Etwa ein halbes Dutzend Personen war im RE 4 aus Wuppertal kommend Richtung Düsseldorf unterwegs, vermutlich um den Samstagabend in der Altstadt zu verbringen. Während der Fahrt geriet die Gruppe mit Vater (64) und Sohn (31) aus Mönchengladbach in Streit. Diesen beiden soll die Gruppe zu laut gewesen sein. Eine Sprecherin der Bundespolizei sagte gegenüber report-D, man habe sich gegenseitig beleidigt.

An die Wnd gedrückt

Beim Ausstieg aus dem Zug in Düsseldorf – gegen 20.20 Uhr – wurde der Streit handgreiflich. Die Gruppe musste zum Ausstieg an Vater und Sohn vorbei. Dabei soll der 64-Jährige das Opfer gepackt und mit dem Gesicht an die Zugwand gedrückt haben. Der 31 Jahre alte Sohn habe dem Wehrlosen wiederholt in den Rücken, die Arme, die Schultern und en Nacken gestochen haben, so die Bundespolizei. Nach der Tat habe 64-Jährige das Messer auf einer Zugtoilette versteckt. Dort wurde es jedoch gefunden. Ermittelt werde wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 31-Jährigen und wegen Beihilfe gegen den 64-Jährigen, die nach Feststellung der Personalien nach Hause entlassen wurden.

Zurück zur Rubrik Blaulicht

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Blaulicht

D_Unfall_Ickerswader_Muenchener_Schueller_20190519

Sechs Verletzte, darunter ein Kind, forderte ein schwerer Verkehrsunfall in Düsseldorf Wersten am Sonntagnachmittag (19.5.). Auf der Kreuzung Münchener/Ickerswader Straße stießen zwei Kleinwagen mit großer Wucht zusammen. Sämtliche Insassen mussten von Krankenwagen in die Notaufnahmen der Uni-Kliniken und den Benrather Krankenhauses gebracht werden, teilten Polizei und Feuerwehr Düsseldorf mit.

D_FeuerwehrDUS_20150401

Aktualisierung 19.5. 14:45 Uhr | Die Düsseldorfer Polizei hat andere Zahlenangaben zu den Verletzten gemacht wie die Düsseldorfer Feuerwehr. Laut Polizeibericht 22 (Polizeiüberschrift: 21) Personen verletzt, vier seien zu einer ambulanten Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden. Die Polizei bat Zeugen des Vorfalls, sich zu melden: 0211-8700 - oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Diese Geisterstunde im Club Ambis  in Düsseldorf Flingern ließ die Augen tränen und die Kehlen kratzen: 18 Menschen wurden in der Partynacht zu Samstag auf der Tanzfläche an der Langenberger Straße verletzt – teilte die Feuerwehr Düsseldorf mit. Fünf Personen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert. Offenbar war auf der Tanzfläche Pfefferspray versprüht worden.

D_Feuerwehr_Atemschutz_03012017

Die Leitstelle der Feuerwehr wurde am späten Mittwochabend (15.5.) alarmiert, da offenbar Chlorgas im Löricker Freibad ausgetreten war. Einsatzkräfte vor Ort stellten im Chlorgasraum leicht erhöhte Werte fest. Durch das Verschließen der Gasflaschen und Lüftung des Raumes konnte die Gefahr gebannt werden. Die Anlage wird am Donnerstag durch die Bädergesellschaft überprüft.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D