Düsseldorf Blaulicht

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Zwei Stunden war der Düsseldorfer Hauptbahnhof gesperrt

Düsseldorf: Hauptbahnhof nach Zwischenfall fast zwei Stunden gesperrt

Aktualisierung: Der Polizei gelang es am Freitagnachmittag einen 54-jährigen Tatverdächtigen in der Nähe seiner Wohnung in Düsseltal festzunehmen. Der mutmaßliche Täter leistete dabei keinen Widerstand. Er wird derzeit im Polizeipräsidium vernommen. Eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik wird geprüft. Bislang haben sich keine Hinweise auf eine politisch oder religiös motivierte Tat ergeben.

Noch unklar sind die Hintergründe, die am Freitagmorgen (31.7.) zu einer fast zweistündigen Sperrung des Düsseldorfer Hauptbahnhofs führten. Offenbar hatte ein Unbekannter versucht in einer Boutique in Bereich der Bahnhofsladenzeile einen Brand zu legen. Die eigentliche Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden. Zur Sperrung des Bahnhofs kam es gegen 8:45 Uhr, weshalb keine Züge den Bahnhof mehr anfahren durften. Reisende mussten das Bahnhofsgebäude verlassen und auch der U-Bahnverkehr war beeinträchtigt. Gegen 10:30 Uhr wurde der Bahnhof wieder für den Verkehr frei gegeben.

Zeugen meldeten der Polizei am Freitagmorgen, dass ein Mann das Schaufenster einer Boutique in der Ladenzeile des Hauptbahnhofs im Bereich Gleis 7 beschädigt hatte. Offenbar versuchte der Unbekannte eine Flüssigkeit in die Auslagen Boutique zu spritzen und anzuzünden. Es brannte kurz, da der Mann aber gestört wurde , flüchtete er unerkannt.

Spezialisten der Polizei untersuchten den Tatort. Da nicht sicher war, ob von den Substanzen eine Gefahr ausging, wurde der Hauptbahnhof evakuiert. Das führte in der Folge dazu, dass weder Bahnen noch Straßenbahnen am Hauptbahnhof anhalten durften. Später wurde die Durchfahrt ohne Halt freigegeben.

Nach Prüfung der Substanzen hoben Polizei und Feuerwehr die Sperre gegen 10:30 Uhr auf. Bis auf die zerstörte Scheibe des Ladenlokas ist kein weiterer Sachschaden entstanden. Die Ermittlungen dauern an, dazu werden die Videoaufzeichnungen ausgewertet. Verletzt wurde niemand.

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