Düsseldorf Blaulicht

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Die Warnungen sind deutlich und oft wiederholt: Das Baden im Rhein ist gefährlich - und führte am Wochenende wieder zu Einsätzen der Feuerwehr und DLRG

Düsseldorf: Heißes Wochenende für die Feuerwehr - 1.026 Einsätze

Rund 3.000 Mal klingelte das Telefon der Leitstelle der Feuerwehr am Wochenende und die Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes rückten 1.026 Mal aus. Dazu gehörten auch drei Rettungsaktionen auf dem Rhein, bei dem die Suche nach einem 18-Jährigen bisher erfolglos blieb.

1.026 Einsätze

196 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes rückten von Freitagmorgen (7.8.) bis Montagmorgen (10.8.) über 1.000 Mal aus. Unterstützt wurden sie durch Kräfte vom Arbeiter-Samariter-Bund, Deutschen Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe und Malteser Hilfsdienst. Viele der 891 Rettungseinsätze hingen mit den heißen Temperaturen zusammen. Kreislaufprobleme aufgrund der Hitze oder allergische Reaktionen durch Wespenstiche waren häufig der Grund für die medizinische Hilfe. Ebenfalls gab es mehrere Verletzungen durch Stürze im

Brandeinsätze

Bei den 60 Brandeinsätze wurden 16 durch piepende Rauchmelder, 13 durch brennende Mülltonnen und zwei wegen Vegetationsbränden ausgelöst. Bei technischen Hilfeleistungen wurde zehn Kohlenstoffmonoxidalarme oder wahrgenommener Gasgeruch bearbeitet, bei denen mit der Netzgesellschaft in sieben Fällen Heizungsanlagen außer Betrieb genommen wurden. Ölverschmutzungen im Straßenverkehr und medizinische Notfälle in verschlossenen Wohnungen gehörten außerdem zu den Einsätzen.

Baden im Rhein

Trotz der Warnung im Rhein nicht zu schwimmen, kam es auch an diesem Wochenende wieder zu drei Rettungseinsätze auf dem Rhein. Während sich am Samstag und Sonntag die im Rhein schwimmenden Personen selber an Ufer retten konnten, verlief der Einsatz am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr am Paradiesstrand weniger gut. Ein 18-jähriger Mann war beim Baden von einer Welle mitgerissen worden und untergegangen. Trotz Einsatz von Tauchern, Sonargeräten, Polizeihubschrauber und Einsatzkräften an Land konnte der Mann bis jetzt nicht gefunden werden. Ersthelfer und Bekannte des Vermissten wurden durch einen Notfallseelsorger betreut.

Der Einsatz zeigt erneut, wie gefährlich das Baden im Rhein ist. Starke Strömungen und Strudel sind meist nicht zu erkennen und auch für gekonnte Schwimmer große Gefahren. Grundsätzlich verboten ist das Schwimmen 100 Meter oberhalb und unterhalb von Rheinhäfen sowie an Brücken, Schiffs- und Fährlandestellen, Schleusen, Vorhäfen, Umschlagstellen und Werften.

Tipps für die heißen Tage

> Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit, mindestens anderthalb bis zwei Liter Flüssigkeit in Form von Wasser oder Saftschorlen.
> Die direkte Sonne meiden und sich nach Möglichkeit im Schatten aufhalten.
> Öffentlichen Schwimm- und Freibäder sowie bewachte Badeseen für eine Abkühlungen nutzen. Denn das Schwimmen im Rhein und in Baggerseen ist lebensgefährlich.
> Große körperliche Anstrengungen ab den Mittagsstunden meiden.
> Bei Notfällen die 112 anrufen

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