Düsseldorf Blaulicht

D_Feuerwehr_Rettungsdienst_03012017

Der Rettungswagen kam im Rotthäuser bachtal nicht durch - sondern die Besatzung übernahm den Verletzten erst ganz zum Schluss.

Düsseldorf Hubbelrath: 35-Jähriger abseits aller Wege mit einer Sprunggelenkverletzung geborgen

Die Rettung dauerte mehr als anderthalb Stunden, der Verletzte musste anhand von Navigationsdaten aus dem Mobiltelefon geortet werden. Was wie ein Dschungelabenteuer klingt, passierte am Sonntag (24.1.) in Düsseldorf Hubbelrath. Dort brauchte ein 35 Jahre alter Mann in einem schwer zugänglichen Waldgebiet am Rotthäuser Bach die Hilfe der Feuerwehr.

Schweres Gelände

Wie er vom Weg abkam und warum er aus eigener Kraft nicht mehr weiterkam – das haben die Retter nicht gefragt. Auf einer Schleiftrage mussten sie ihn über mehr als 300 Meter durch schweres Gelände zur einem Allrad-Krankenwagen ziehen. Und bereits die Fahrt zum Verletzten glich eher einer Expedition. Er selbst hatte sich gegen 15.30 Uhr per Handy gemeldet. Über die Koordinaten konnte die Leitstelle das Suchgebiet eingrenzen. Ein Löschfahrzeug, ein Rettungswagen (RTW) und ein geländegängiger Krankentransportwagen (KTW) machten sich – gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Hubbelrath – auf zu der vermuteten Unglücksstelle.

Zu Fuß zum Verletzten

Etwa 300 Meter vor der Unglücksstelle kam auch der geländegängige KTW nicht weiter. Die Retter mussten zu Fuß weiter – und wurden von einem Mountainbiker unterstützt, der ihnen den Weg zeigte. Die Unfallstelle befand sich abseits aller befestigten Wege im Rotthäuser Bachtal. Beim Verunglückten bestand der Verdacht auf eine Sprunggelenksverletzung. In der Korbtrage wurde er geborgen und vom Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Zurück zur Rubrik Blaulicht

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Blaulicht

D_Autofenster_20210301

Scheibenklirren an der Münsterstraße in Düsseldorf Derendorf: Deshalb alarmierten aufmerksame Anwohner am Sonntagabend nach 23 Uhr die Polizei. An vier geparkten Autos waren die Seitenfenster eingeschlagen. Wenig später wurden drei mutmaßliche Täter, zwei Männer und eine Frau, festgenommen.

pol_05022015b

Mit einer erneuten Kontrolle von Freitagabend (26.2.) bis Samstagmorgen gingen Einsatzkräfte der „AG Tuning“ der Düsseldorfer Polizei gemeinsam mit einer Einsatzhundertschaft gegen Mitglieder der Tuning- und Poserszene vor. 150 Fahrzeuge wurden dabei überprüft. Bei parallel erfolgten Geschwindigkeitskontrollen fielen 245 Fahrer*innen auf.

D_Rettungsdienst

Auf der Benderstraße in Düsseldorf Gerresheim kam es am Samstagmittag (27.2.) zu einen Unfall mit einer Straßenbahn, bei den ein Hund im vorderen Bereich unter der Bahn eingeklemmt wurde. Die Feuerwehr konnte das Tier befreien. Es wurde in eine Tierklinik gebracht.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D

SONDER-
VERÖFFENTLICHUNG