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Immer wieder versuchen Betrüger über das Telefon Beute zu machen, Symbolbild

Düsseldorf Lichtenbroich: Seniorin lässt Telefonbetrüger auffliegen

Genau richtig hat eine 70-jährige Seniorin am Donnerstagmittag (14.1.) reagiert, als eine falsche Polizeibeamtin sich telefonisch bei ihr meldete und Bargeld als Kaution für einen tödlich Unfall forderte. Sie alarmierte die richtige Polizei, die einen 51-Jährigen bei der vermeintlichen Geldübergabe festnehmen konnte.

Falsche Polizistin am Telefon

Am Donnerstag gegen 12 Uhr klingelte bei einer 70-jährigen Frau in Lichtenbroich das Telefon. Am anderen Ende der Leitung gab sich eine Frau als Polizistin aus. Mit einer Geschichte über einen Unfall einer Angehörigen, bei dem ein Mensch zu Tode gekommen war, setzte sie die Seniorin unter Druck. Nur die Zahlung einer Kaution in fünfstelliger Höhe könne geholfen werden. Geschockt versprach die Frau das Geld zu besorgen. Doch die Nachfrage der falschen Polizistin nach Wertgegenständen machte sie misstrauisch. Ihr kam der Verdacht eines Betrugsversuches. Schlau ging sie auf die Forderungen ein, alarmierte aber parallel die richtige Polizei.

Zivilfahnder der Polizei positionierten sich an der Wohnung des Opfers und konnten wenig später einen 51-jährigen Polen festnehmen. Er hatte sich gegenüber der Seniorin als Kriminalbeamter aus Krefeld ausgegeben und sei beauftragt, als Kurier die Kaution abzuholen.
Der 51-Jährige wurde am Freitag dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.

Warnung der Polizei

Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern, die mit verschiedenen Geschichten versuchen an das Geld oder die Wertgegenstände ihrer Opfer zu kommen. Am Telefon sollte man keine Details zu finanziellen Verhältnissen preisgeben. Man sollte sich nicht unter Druck setzen lassen, auch wenn die Geschichte noch so schrecklich klingt und man helfen möchte. Das Beenden des Telefonat und Rücksprache mit einer Vertrauensperson sind die richtige Reaktion.
An unbekannte Personen sollte nie Geld oder Wertgegenstände übergeben werden. Niemals würde die Polizei auffordern, Geldbeträge zu übergeben oder in Verwahrung zu nehmen.
Bei dem geringsten Zweifel an der Geschichte der Anrufer sollte die Polizei unter 110 informiert werden.

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