Düsseldorf Blaulicht

D_Telfon_Polizei_02122019

Oft erscheint im Display die 110 um vorzugaukeln, der Anrufer sei von der Polizei

Düsseldorf: Neue Welle an falschen Polizisten treibt ihr Unwesen

Die Polizei warnt ganz aktuell vor falschen Polizisten. Allein am Montag (2.12.) wurden ein Dutzend Telefonate bei der Polizei angezeigt. Die Masche ist immer die gleiche. Betrüger verunsichern die Menschen am Telefon, dass ihre Wertsachen im Haus oder auch auf der Bank nicht sicher seien und bieten ihnen an, sie zu Schutzzwecken abzuholen. Dabei verwenden sie zum Teil die Kennzeichnung 110 als ausgehende Telefonnummer. Die Polizei stellt klar, dass sie niemals Wertgegenstände in Verwahrung nimmt oder scheinbar für Untersuchungen abholt. Sollte man ein solches Telefonat erhalten und sich unsicher sein, rät die Polizei sich sofort unter Telefon 110 zu vergewissern.

Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei vor einer neuen Welle an Telefon-Betrügern, die ihr Unwesen in Düsseldorf treibt. Nachdem sich der Enkeltrick offenbar durch die Aufklärung abgenutzt hat, geben die Kriminellen nun am Telefon vor, von der Polizei zu sein. Als Beweis dafür erscheint bei manchen Anrufen die Absendetelefonnummer 110 oder die der örtlichen Polizei. Allein am Montag erreichten die Polizei in Düsseldorf über ein Dutzend Anzeigen mit diesem Tatbestand.

Am Telefon werden die Angerufenen mit verschiedenen erfundenen Geschichten verunsichert. Mal ist es beispielsweise eine Diebesbande, bei der man Unterlagen gefunden hat, die auf einen bevorstehenden Einbruch bei der betroffenen Personen hinweisen oder es ist eine Bankangestellte, die sich das Geld der Kunden unter den Nagel reist. Unter diesen Vorwänden werden die Opfer erst ausgehorcht, was sie an Wertgegenständen besitzen, um dann anschließend die vermeintliche „Sicherstellung“ zu arrangieren. Dabei tritt oft ein Unbekannter in Erscheinung, der vorgibt Polizist zu sein und die Wertgegenstände übernimmt.

Die Polizei Düsseldorf, rät daher:

Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.

Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.

Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Polizei unter der Notrufnummer 110 an. Oder suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den unbekannten Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.

Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.

Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.

Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.

Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Das Wichtigste zum Schluss: Sprechen Sie mit Ihren älteren Angehörigen und bieten Sie an, dass diese sich jederzeit auch an Sie wenden können.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden sie hier:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

Zurück zur Rubrik Blaulicht

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Blaulicht

pol_05022015d

Die erfolgreiche Festnahme zweier Dealer gelang den Einsatzkräften der Polizei Einheit PRIOS am Montagabend (1.6.). Anwohner hatten die geschäftlichen Aktivitäten der Männer beobachtet und gemeldet. Die Festgenommenen Albaner werden nun dem Haftrichter vorgeführt.

D_Vogelsang_Unfall_Schueller_20200531

Vier Menschen wurden am Pfingstwochenende bei Autounfällen in Düsseldorf Mörsenbroich schwer verletzt. Am Pfingstmontag (1.6.) gegen 0.30 Uhr wendete laut Polizeibericht eine 23-Jährige auf dem Nördlichen Zubringer. Ein hinter ihr fahrender Wagen fuhr trotz Vollbremsung auf. Am Pfingstsonntag (31.5.) krachte ein BMW-Fahrer in einen an der Ampel stehenden Tesla. Der BMW-Fahrer wurde eingeklemmt. Zeugen sahen, wie seine verletzten Beifahrer etwas aus dem Kofferraum nahmen und davonliefen.

D_brand_henkel_28052020

Nachbarn von Henkel posteten verängstigt in sozialen Medien: Eine große, dunkle Rauchwolke stand am Donnerstag (28.5.), gegen 13.56 Uhr, am Himmel über Düsseldorf Holthausen. Auf dem Henkel-Gelände nahe der Oerschbachstraße brannte, laut mündlicher Information, „Kunststoff“. Nach Angaben einer Henkelsprecherin gegenüber Medien wurden in der Halle alte Kunststoffbehälter recycelt. Welche Art Kunststoff brannte – und welche Menge, das blieb völlig offen. Die Halle liege auf dem Henkel-Werksgelände, hieß es. Die Werksfeuerwehr musste durch ein Großaufgebot der Düsseldorfer Feuerwehr fast zwei Stunden lang unterstützt werden. Erst dann war der Brand unter Kontrolle. Es wurde offenbar niemand verletzt, so Henkel.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D