Düsseldorf Blaulicht

D_Feuerwehr_Atemschutz_03012017

Nur unter Atemschutz gelangten die Retter in den fünften Stock des Mehrfamilienhauses an der Ellerstraße. Dort waren zwei Personen von den Flammen eingeschlossen. Sie konnten über die Drehleiter gerettet werden.

Düsseldorf Oberbilk: Zwei Menschen aus brennendem Dachgeschoss an der Ellerstraße gerettet

In letzter Minute hat die Düsseldorfer Feuerwehr zwei Menschen aus einer brennenden Wohnung im Dachgeschoss gerettet. Die Retter waren am Samstagmorgen (1.8.) zu einem fünfstöckigen Mehrfamilienhaus an der Ellerstraße gerufen worden, so der Einsatzbericht. Als die ersten Feuerwehrleute am Einsatzort in Düsseldorf Oberbilk ankamen, quoll dunkler Rauch aus den Dachgeschossfenstern. Dort standen ein 46 Jahre alter Mann und eine 40 Jahre alte frau. Beide wurden über eine rasch ausgefahrene Drehleiter gerettet und kamen mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Enge Bebauung als Gefahr

Die enge Bebauung in Düsseldorf Oberbilk macht jeden Brandalarm zu einem Großeinsatz. So auch am Samstag, als die „112“ gleich von mehreren Anrufern vom Rauch aus dem Dachgeschoss an der Ellerstraße erfuhr. 40 Retter waren anschließend mehr als zwei Stunden lang im Einsatz.
Absoluten Vorrang hatte die Rettung von Menschenleben. Nach der Bergung via Drehleiter inspizierten mehrere Rettungstrupps die Nachwohnungen der Brandstelle. Dort sei eine weitere Person aus einer bereits verrauchten Wohnung gerettet und von Notarzt und Sanitätern untersucht worden. Sie musste nicht in ein Krankenhaus gefahren werden.

Mehr als 100.000 Euro Schaden

Zwei Löschteams bekämpften anschließend die Flammen. Das Feuer war rasch unter Kontrolle, das Treppenhaus blieb von Flammen verschont. Die Tür der betroffenen Wohnung war bereits im oberen Bereich durchgebrannt. Die Brandwohnung sei durch das Feuer vollständig zerstört worden. Sie ist nicht mehr bewohnbar. Durch ein zusammenhängendes Lüftungssystem der Badezimmer im Mehrfamilienhaus, Experten sprechen von einer „Kölner Lüftung“, mussten alle Wohnungen kontrolliert werden. In neun von zwölf Wohneinheiten wurde giftiger Brandrauch festgestellt. Ebenso wie die benachbarten Wohnhäuser wurden sie durch große Ventilatoren durchgepustet.

Den Schaden schätzt die Einsatzleitung auf mehr als 100.000 Euro.

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