Düsseldorf Blaulicht

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Die AG-Tuning setzt ihre Schwerpunktkontrollen in Düsseldorf fort, Foto: Polizei Düsseldorf

Düsseldorf: PS-Poser – 55 Fahrzeuge kontrolliert, davon 20 ohne Betriebserlaubnis

Aufgrund der trüben Wetters waren am Samstag (8.5) in der Düsseldorfer Innenstadt nicht so viele Fahrzeuge unterwegs. Trotzdem wurden bei 55 von der Polizei zwischen 15 und 23 Uhr kontrollierten Fahrzeuge 20 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis gefertigt. Ein 17-jähriger Führerscheinneuling wurde erwischt, da er sein Leichtkraftrad offenbar unter Einfluss von Betäubungsmitteln fuhr.

Die Bilanz der Einsatzkräfte des Verkehrsdienstes der Düsseldorfer Polizei nach der Kontrolle der Tuning- und Poser-Szene in der Innenstadt zeigt deutlich, dass viele Fahrzeugführer*innen immer noch das Risiko eingehen, die Betriebserlaubnis für ihre Autos zu verlieren, weil sie nicht mehr verkehrssicher sind. Bei dem Einsatz zwischen 15 und 23 Uhr wurden insgesamt 55 Fahrzeuge und 68 Personen kontrolliert. In 20 Fällen kam es zu Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Erlöschens der Betriebserlaubnis. Fünf Autos wurden sichergestellt und einem Sachverständigen zur Begutachtung vorgeführt. Ein Pkw zeigte Durchrostungen am Fahrzeugboden und tragenden Teilen, so dass auch dieser sichergestellt und einem Sachverständigen vorgeführt werden soll. Hinzu kamen noch zwei Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und fünf Verwarnungsgelder wegen unnützen Hin- und Herfahrens und unnötigem Lärm.

Wegen des eigenwillig montierten Kennzeichens an seinem Leichtkraftrad zog ein 17-Jähriger die Aufmerksamkeit der Einsatzkräfte auf sich. Der Führerscheinneuling hatte einen gleichaltrigen Freund als Sozius dabei. Offenbar fuhr er sein Motorrad unter dem Einfluss von Betäubungsmittel. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt untersagt und seiner Mutter übergeben. Neben einer entsprechenden Strafanzeige erhält auch das Straßenverkehrsamt einen Bericht.

In elf Fällen stellten die Einsatzkräfte Verstöße gegen Coronaschutzverordnung fest und leiteten entsprechende Anzeigen an die Stadt Düsseldorf weiter.

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