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Drei Angriffe auf Frauen in Düsseldorf in der Nacht zum Rosenmontag - ein und derselbe Täter? Die Ermittler gehen derzeit davon aus.

Düsseldorf Polizei: Drei Angriffe auf Frauen am Rosenmontag – derselbe Täter?

In der Nacht zum Rosenmontag, 4. März, mussten sich mindestens drei Frauen in Düsseldorf gegen einen mutmaßlichen Sextäter wehren. Sie taten das – nach Angaben der Düsseldorfer Polizei – letztlich erfolgreich. Sie schrien, sie schlugen, eine von ihnen sprühte dem Angreifer Pfefferspray ins Gesicht. Der Verdacht der Düsseldorfer Sitte: Immer handelte es sich um denselben Mann.

Die Ermittlungen begannen mit einem Vorfall am Rosenmontagmorgen, 4.30 Uhr, auf der Konkordiastraße in Düsseldorf Bilk. Eine Düsseldorferin war auf dem Gehweg unterwegs, als sie plötzlich schnelle Schritte hinter sich hörte – so der Polizeibericht. Im nächsten Moment sei die 30-Jährige von hinten gepackt worden. Es entwickelte sich ein heftiges Gerangel, in dessen Verlauf die Frau ihrem Angreifer auch ins Gesicht griff und laut um Hilfe schrie. Der Mann ließ von der Geschädigten ab und flüchtete in Richtung Jürgensplatz.

Zwei weitere Angriffe

Im Rahmen der Ermittlungen zu diesem Übergriff stießen die Ermittler auf zwei weitere Tagen, die im zeitlichen und örtlichen Zusammenhang stehen. Deshalb gehen die Beamten derzeit davon ausgehen, dass es sich um denselben Verdächtigen handeln könnte. Und bitten dringend um Zeugenhinweise!.
Gegen 3.45 Uhr am Rosenmontag, an der Rheinkniebrücke in Höhe der Treppe zum Oberkasseler Rheinufer: Dort wurde eine 35-Jährige von einem Unbekannten in ähnlicher Weise bedrängt. Auch sie wehrte sich nach Kräften – und schlug den Mann so in die Flucht.

Pfefferspray

Noch energischer war der Widerstand einer 45-Jährigen um 5.50 Uhr an der Hubertusstraße. Die Frau setzte Pfefferspray ein und vertrieb so den Täter. Auch wenn es in keinem der drei bislang bekannten Fälle zu sexuellen Übergriffen gekommen ist, gehen die Spezialisten des Kriminalkommissariats 12 derzeit von einer sexuellen Motivation für diese Angriffe aus.

So soll der Tatverdächtige aussehen

So beschreibt die Polizei in ihrer Meldung den Tatverdächtigen: Er ist circa 1,75 bis 1,80 Meter groß, schlank und etwa 20 bis 30 Jahre alt. Der Mann soll ein südländisches Aussehen mit dunklem Teint haben. Bekleidet war er mit einem dunklen Oberteil mit Kapuze. Nach dem Pfeffersprayeinsatz könnte er gerötete Augen gehabt haben.

Hinweise werden erbeten an das Kommissariat 12 der Düsseldorfer Polizei unter Telefon 0211-8700.

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