Düsseldorf Blaulicht

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So sieht das Distanzelektroimpulsgerät aus, es wird offen getragen, Foto: Polizei Düsseldorf

Düsseldorf: Polizei testet den Einsatz von Tasern

Neben den Einsatzkräften der Polizei in Dortmund, Gelsenkirchen und dem Rhein-Erft-Kreis wurden jetzt auch Düsseldorfer Polizeikräfte mit sogenannten Distanzelektroimpulsgeräten (DEIG) ausgestattet. In einer Testphase sollen Erfahrungen gesammelt werden, bevor die Taser flächendeckend für alle Städte angeschafft werden, erläutere NRW-Innenminister Herbert Reul am Freitag (15.1.) bei der Vorstellung der Geräte in Dortmund.

PRIOS und PP Süd testet

Die Einsatzkräfte der Einheit „Präsenz und Intervention an offenen Szenen und Brennpunkten” (PRIOS) und die Polizisten und Polizistinnen der Polizeiinspektion Süd gehören in Düsseldorf zu dem Personenkreis, die mit den DEIG ausgestattet wurden. Sie haben eine Schulung erhalten und ab sofort gehört die Taser zu ihren Standard-Einsatzmitteln im Dienst.

Funktionsweise

Das Gerät in der Signalfarbe Gelb wird gut sichtbar mitgeführt und soll alleine dadurch eine abschreckende Wirkung erzielen. Denn der Einsatz der Waffe hat schmerzhafte Folgen für Angreifer. Kommt das DEIG zum Einsatz, werden zwei nadelförmige Elektroden abgeschossen, die über isolierte Drähte mit der Waffe verbunden sind. Die Projektile, die man mit Angelhaken vergleichen kann, dringen in den Körper der Zielperson ein und senden Stromimpulse. Die getroffenen Person wird kurzzeitig handlungsunfähig. Die Reichweite der DEIG beträgt bis zu sieben Meter. Die Elektroden können Kleidung bis zu einer Stärke von 2,5 Zentimetern durchdringen.

Testbetrieb für ein Jahr

In der Testphase soll in der Praxis erprobt werden, ob das DEIG einen zusätzlicher Schutz für die Einsatzkräfte darstellt. Das neue Einsatzmittel soll den Streifenteams auch dabei helfen, bedrohliche Situationen schnell und ohne schwere Folgen für die Einsatzkräfte und die Angreifenden zu lösen.

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