Düsseldorf Blaulicht

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Die Polizei hat eine 35-Jährige festgenommen. Sie bestreitet die Messerattacke auf die 82-Jährige am vergangenen Montag  

Düsseldorf: Rascher Erfolg der Mordkommission Erkrather – Nachbarin (35) als Tatverdächtige in U-Haft

Hat eine Nachbarin versucht, am Montagabend eine 82-jährige Frau in ihrer Wohnung zu erstechen, um deren Geld und Schmuck rauben zu können? Die Polizei glaubt das. Die Spurensicherung hat am Tatort die Fingerabdrücke einer 35-Jährigen Frau gefunden. Sie wurde unter dem Tatverdacht des versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerem Raub festgenommen und von einem Richter in die Untersuchungshaft geschickt. Die Tatverdächtige bestreitet die Messerattacke.

Die 35-Jährige wohnt in der Nachbarschaft der Tatwohnung an der Mettmanner Straße. Und sie hatte schon mindestens einmal mit der Polizei zu tun; denn ihre Fingerabdrücke waren im Fahndungscomputer gespeichert. Die Fahnder der „Mordkommission Erkrather“ besorgten sich einen Durchsuchungsbefehl und nahmen am Mittwoch (26.10.) die 35-Jährige fest.

Kannten sich Täterin und Opfer näher?

Noch am Mittwochabend vernahmen Beamte die Tatverdächtige. Dabei wies sie alle Vorwürfe zurück. Ob sich die Tatverdächtige und das Opfer näher gekannt haben, müsse nun ermittelt werden, sagte Staatsanwalt Matthias Ridder gegenüber report-D. Nach seiner Auskunft handelt es sich bei den registrierten Straftaten der Verdächtigen um ältere Vorfälle; und auch offenbar um solche ganz anderer Art. Daher würden nun weiterhin die zahlreichen Spuren vom Tatort und die Aussagen von Zeugen ausgewertet und Hinweisen nachgegangen.

Ohrenzeugen verhindern Schlimmeres

Wie report-D berichtet hatte, war die 82-Jährige am Montagabend in ihrer eigenen Wohnung überfallen und durch Schnitte mit einem Messer schwer verletzt worden. Vermutlich nur durch das Eingreifen von Nachbarn und Mitarbeitern einer Apotheke konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Polizei vermutete bereits vor zwei Tagen, dass der Täter oder die Täterin durch das Bollern an der Wohnungstür gestört worden sei und durch ein Fenster zur Mettmanner Straße hinaus floh.

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