Düsseldorf Blaulicht

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Sechs Bewohner mussten mit Rauchgasvergiftung in Kliniken gebracht werden

Düsseldorf Rath: 22 Bewohner nach Brand in Mehrfamilienhaus evakuiert

Ein ausgedehnter Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus am Rather Broich in Düsseldorf Rath führte am später Dienstagabend (17.11.) zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. 22 Bewohner mussten evakuiert werden, sechs von ihnen kamen verletzt ins Krankenhaus. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar, den Schaden schätzt die Feuerwehr auf einen hohen sechsstelligen Betrag. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.

In der Leitstelle der Düsseldorfer Feuerwehr ging am Dienstagabend um 23:10 Uhr mehrere Notrufe zu einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus am Rather Broich ein. Als die Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, schlugen Flammen und Rauch aus einer Wohnung im ersten Obergeschoss.

Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch Menschen im den 4-geschossigen Haus, denen der Fluchtweg über das verrauchte Treppenhaus abgeschnitten war. Sechs Menschen konnten ihre Wohnungen nicht eigenständig verlassen. Die Feuerwehr rettete zwei Bewohner über eine Drehleiter und führte vier Mieter mit Fluchthauben über den Treppenraum ins Freie. Die übrigen Bewohner hatten sich bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbstständig in Sicherheit gebracht.
Parallel zu den Löscharbeiten wurden die 22 Bewohner durch den städtischen Rettungsdienst untersucht, sechs von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Rheinbahn stellte vor Ort einen Bus zur Verfügung, in dem die restlichen 16 Bewohner betreut wurden. Im Laufe der Nacht brachte die Feuerwehr zwölf Menschen in einem Hotel unter.

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des sehr starken Brandverlaufs sehr zeit- und personalintensiv. Teile des Holzbodens wurden mittels Kettensäge geöffnet, um Glutnester abzulöschen. Das Mehrfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar. Ein Mitarbeiter der Stadtwerke stellte vorsorglich die Stromzufuhr zum Wohnhaus ab. Der Einsatzleiter der Feuerwehr schätzt den entstandenen Schaden auf einen hohen sechsstelligen Betrag. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlung zur Brandursache übernommen.

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