Düsseldorf Blaulicht

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Die Polizei wird auf der Kirmes präsent sein und eine niedrige Toleranzschwelle zeigen: das bedeutet frühzeitiges Einschreiten, Gefährderansprachen und bei Bedarf das Aussprechen von Platzverweisen

Düsseldorf: Sicherheit auf der Größten Kirmes am Rhein 2019

Die Schausteller richten die letzten Fahrgeschäfte, die Losbuden sind mit Preisen bestückt, die Kirmesarchitekten sehen langsam Land und die Sicherheitskräfte haben ihre Einsatzpläne fertig. Alles ist für die Eröffnung der Größten Kirmes am Rhein am Freitag ( 12.7.) um 18 Uhr vorbereitet. Den Besuchern soll ein ungetrübtes Kirmesvergnügen bereitet werden und dazu gehören auch Sicherheitsvorkehrungen.

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Feuerwehr, Polizei, OSD und Rettungsdienst sind in der Festplatzwache vertreten

Festplatzwache

Die Polizei sorgt für die Sicherheit auf dem Kirmesplatz

Zahlreiche zivile und uniformierte Polizeibeamte werden an den Kirmestagen Dienst tun. Sie werden von Securitykräften unterstützt, die in vielen Festzelten im Einsatz sind. Der Kaiser Wilhelm Ring in diesem Jahr wieder komplett für den Individualverkehr gesperrt. Eine Unterfahrung der Oberkasseler Brücke ist ebenso verboten wie das Rechtsabbiegen für Fahrzeuge, die über die Rheinkniebrücke in Richtung Oberkassel abfahren. Auch in diesem Jahr werden die Verkehrskadetten wieder im Einsatz sein.

Die Festplatzwache ist an der gewohnten Stelle eingerichtet. Sie ist täglich ab 12 Uhr und bis eine Stunde nach Veranstaltungsende von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst besetzt. In dringenden Notfällen bitte den Polizeiruf 110 anrufen. Zur Orientierung auf dem Kirmesplatz haben die Wege Straßennahmen und jeder Schausteller eine eigene Hausnummer.

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Kampagne „ Ist Luisa hier?“

Die Frauenberatungsstelle biete auch während der Kirmes einen Frauen Krisen Dienst an. Dort wird Hilfe und Unterstützung bei sexuellen Belästigungen oder Übergriffen angeboten. Unter der Telefonnummer 0211-686854 können sich Betroffenen und Menschen, die entsprechende Beobachtungen gemacht haben, melden. Auf Wunsch werden die Angaben auch anonym behandelt.

In zahlreichen Festzelten, in der Kirmeswache und beim DRK wird über die Aktion „Ist Luisa hier?“ informiert. Wird beim Personal oder an der Theke der Festzelte gefragt „Ist Luisa hier?“, wissen die Mitarbeiter sofort Bescheid: Hier ist eine Frau in einer unangenehmen Situation. Sie wurde bedrängt, belästigt oder unpassend angefasst. Die Mitarbeiter sind geschult diskret aus der Situation zu helfen.

Neben dem Sicherheitsgefühl für Frauen und Mädchen gibt die Kampagne den teilnehmenden Gastronomen die Gelegenheit ein klares Statement zu setzen. Denn der Aufkleber und die Plakate signalisieren den Gästen, dass hier ein Bewusstsein für sexualisierte Gewalt herrscht und diese nicht toleriert wird. Bisher haben die Alpenwelt, die Festzelte vom Uerige, Frankenheim, Schlösser, Schumacher und Gulasch und das Festzelt der St. Sebastianer sowie Polizei, Feuerwehr, OSD und DRK ihre Teilnahme an der Kampagne zugesagt.

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Diese Armbänder bietet das DRK Familien an

Kinder-Kontaktbänder

Der Rettungsdienst auf der Kirmes wird vom Deutschen Roten Kreuz organisiert. Als Hilfe für Eltern, die mit ihren Kindern die Kirmes besuchen, bietet das DRK spezielle Armbänder für Kinder an. Darauf werden der Name des Kindes und die Mobiltelefonnummer der Eltern notiert. Sollte der Nachwuchs verloren gehen, kann so schnell geholfen werden. Die Armbänder gibt es an den vier DRK-Unfall-Hilfsstellen.

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