Düsseldorf Blaulicht

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Wer Tickets auf dem Schwarzmarkt kauft, läuft Gefahr gefälschte Fahrscheine zu bekommen. Bei Kontrollen werden diese so gewertet, als fahre man ohne Fahrschein

Düsseldorf: Wohnungsdurchsuchung bei Fahrkartenfälschern

Rund 70 Einsatzkräfte der Bundespolizei durchsuchten am frühen Dienstagmorgen (24.11.) mehrere Wohnungen in Düsseldorf, Krefeld und Neuss. Hintergrund waren Ermittlungen gegen sechs Tatverdächtige, die im Verdacht stehen im großen Stil Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr gestohlen, gefälscht und verkauft zu haben.

Bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf läuft ein Ermittlungsverfahren gegen sechs Tatverdächtige wegen des gewerbsmäßigen Diebstahls, gewerbsmäßiger Hehlerei und des Verdachts der gewerbsmäßigen Urkundenfälschung in mehreren Fällen. In diesem Zusammenhang durchsuchte die Bundespolizei am Dienstagmorgen die Wohnungen von zwei Deutschen, zwei polnischen Staatsangehörigen sowie einer türkischen und einer ivorischen Staatsangehörigen in Düsseldorf, Krefeld und Neuss.

Mitarbeiter*innen eines Busunternehmens entwendeten ganze Rollen oder größere Abschnitte von Fahrscheinvordrucken. Damit erstellten sie Monatswertmarken im Wert von 120,- Euro und 200,- Euro für "Tickets 2000" und verkauften sie auf dem Schwarzmarkt. Nach Angaben der DB Regio Bus bewegt sich der bisherige Schaden in Millionenhöhe.

Bei der Durchsuchung stellten die Einsatzkräfte einige gestohlene Blanko-Fahrscheine sicher. Das umfangreiche sichergestellte Beweismaterial wird nun ausgewertet, um weitere Hinweise auf Bezahlwege sowie mögliche weitere Mittäter zu erhalten. Die Ermittlungen dauern an.

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