Düsseldorf Blaulicht

D_Spangerstraße_Doppel_20160106

Die in einem Sammelbehälter entzündeten Sägespäne brachten vier Fenster des Schreinereigebäudes zum Bersten. Wegen der Explosionsgefahr ging die Feuerwehr vorsichtig vor  

Explosionsgefahr in Düsseldorf Hassels: Brand in einem Sammelbehälter für Sägespäne

AKTUALISIERT: Vier geborstene und durch Ruß geschwärzte Scheiben. Und ab und an ein Rauchwölkchen – von außen schienen das am Mittwochmorgen die einzigen Hinweise auf eine hochexplosive Lage in Düsseldorf Hassels zu sein. Dennoch war die Feuerwehr an der Spanger-/Bublitzerstraße mit einem Großaufgebot von rund 50 Rettern tätig - auch am Mittwochnachmittag noch. Denn Sägespäne im Sammelbehälter einer Schreinerei drohten explosionsartig durchzuzünden. Das hätte zahlreiche Menschen und umliegende Gebäude betroffen. Der Einsatz werde bis in die Abendstunden dauern, teilte die Feuerwehr mit.

Am Mittwochnachmittag (6.1.; 14.30 Uhr) liefen die Vorbereitungen, den Bunker komplett leer zu räumen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die rund 50 Kubikmeter feinen Holzspäne, die im Bunker gepresst sind, keine weiteren Glutnester innehaben. Dazu rüsten sich nun rund 20 Feuerwehrleute mit Schaufel und Schubkarren aus und verladen das "Holzmehl" in bereitgestellte Container. Nach Informationen von Experten haben 50 Kubikmeter Holzspäne ein Gewicht von knapp drei Tonnen.

Glutnester und Rauch im Späne-Bunker

Begonnen hatte der Einsatz kurz vor 8 Uhr damit, dass ein Mitarbeiter der Schreinerei Rauchwolken in dem Sammelbehälter entdeckte. Sofort wurde die Feuerwehr informiert. Die Mitarbeiter der Schreinerei verließen das Gebäude. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Polizei und Feuerwehr übernahmen. Der zuständige Löschzug Werstener Feld öffnete zunächst sogenannte Explosionsklappen, um die entstandene Wärme abzuführen. Löschwasser kühlte den Bunker soweit, dass alle sichtbaren Glutnester erloschen. Parallel dazu kontrollierten die Einsatzkräfte die umliegenden Räume.

D_Spangerstraße_Sperre_20160106

Explosionsgefahr im Gewerbegebiet Reisholz, Spangerstraße: Feuerwehr und Polizei sperrten weiträumig

Zeitweise waren die Spangerstraße und das gesamte Gewerbegebiet gesperrt. Beschäftigte durften nicht zu ihren Arbeitsplätzen. Autofahrer mussten umdrehen. Die eigentliche Brandursache hatte die Feuerwehr offenbar schnell im Griff. Zumindest oberflächlich. Unklar war dann, ob sich Glutnester in der Tief der lagernden Holzspäne gebildet hatten. Entsprechend vorsichtig ging die Feuerwehr vor. Da der Sammelbehälter von der Spangerstraße aus betrachtet hinter dem Schreinereigebäude liegt, konnte die Spangerstraße schon bald  wieder für den Verkehr freigegeben werden. Auch auf der Bahnstrecke Richtung Köln lief der Zugbetrieb normal weiter.

D_Spangerstraße_Dachfenster_20160106

Verdächtige Säcke mit Sägespänen wurden vorsichtig von Hand entfernt

Zurück zur Rubrik Blaulicht

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Blaulicht

D_Ferrari_20201025

Porsche gegen Ferrari – so lautete am Samstag 24.10.) um 17.26 Uhr die Aufstellung an einer roten Ampel auf der Cecilienallee, Höhe Eon-Platz. Als es Grün wurde, starteten die Fahrer der beiden Boliden nach Angaben von Zeugen ein illegales Autorennen. Sie starteten mit quietschenden Reifen, gaben Gas und mussten naturgemäß an der nächsten Ampel anhalten. Pech für die verhinderten Rennfahrer: Durch Zeugenhinweise konnte die Düsseldorfer die beiden Fahrer ermitteln und ihre Fahrzeuge sicherstellen. Der jüngere von beiden, ein 23-jähriger Münchener, musste seinen Führerschein abgeben. Der ältere, 45, wohnt derzeit im Ausland und musste deshalb 2500 Euro als Sicherheitsleistung hinterlegen. Die Ermittlungen zum Verdacht auf ein illegales Autorennen dauern nach Angaben der Polizei an.

D_Riegelvor_ReginaHampe_ReinhardBusch_20201023

Regina Hampe ist demnächst Ausstellungsleiterin. Zusätzlich zu ihren dienstlichen Aufgaben als Chefin des Düsseldorfer Einbruchsdezernats, des KK14. In der zweiten Novemberwoche werden die Düsseldorfer Einbruchsermittler per Ausstellung nach den BesitzerInnen von rund 300 Ketten, Broschen, Ringen, Armreifen plus zwei kompletten Besteckkästen fahnden. Mutmaßliche Diebesbeute, beschlagnahmt bei nur einer mutmaßlichen Diebesbande. Auf rund 1000 Einbrüche wird es Düsseldorf in diesem Jahr bringen. Die linksrheinischen Stadtteile und der Düsseldorfer Norden sind dabei Schwerpunkte. Pünktlich vor der Umstellung auf die Winterzeit erinnert die Polizei deshalb daran, Wohnung und Haus vor Einbrechern zu schützen. „Riegel vor“, heißt die Aktion.

D_Polizeiabsperrung_20122018

Nach der möglicherweise lebensgefährlichen Verletzung durch einen Messerstich in den Hals vor dem Bahnhof Düsseldorf Benrath hat die Polizei den unter Tatverdacht festgenommenen 21-Jährigen wieder freilassen müssen. Der Tatverdacht habe sich nicht erhärtet, teilte der zuständige Staatsanwalt, Martin Stücker, auf Nachfrage von report-D mit. Zu den Hintergründen für die Schlägerei und den Messerstich am Mittwochabend schweigen die Düsseldorfer Polizei und Staatsanwaltschaft weiterhin. Über den Gesundheitszustand des notoperierten 24-Jährigen ist nichts neues bekannt. Aber Beamte konnten ihn befragen - was zur Entlastung des Tatverdächtigen führte.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D

SONDER-
VERÖFFENTLICHUNG