Düsseldorf Blaulicht

D_RazziaMagrehb_Cafe_20160116

"Musik aus, dies ist eine Polizeiaktion": Wie in diesem Café an der Eller-/Ecke Lessingstraße prüfte die Düsseldorfer Polizei in 16 weiteren Lokalen und Wettbüros die Personalien der Anwesenden. 300 Beamte waren mehrere Stunden lang im Einsatz.  

Großrazzia in Düsseldorf: 300 Polizisten in 17 Cafés und Wettbüros des Maghreb-Viertel hinter dem Hauptbahnhof

Mit rund 300 Beamten hat die Düsseldorfer Polizei am Samstagabend (16.1.) eine Großrazzia in Oberbilk gestartet. Auf der Liste der Fahnder standen nach Auskunft eines Polizeisprechers 17 Cafés, Shisha-Bars und Wettbüros. Mehr als 300 Personen wurden nach Polizeiangaben überprüft.

Dazu das report-D Video

D_Razzia_Magrehb_Zelt_20160116

Wer sich nicht ausweisen konnte, wurde zu einer mobilen Wache gebracht. Dort gab es auch ein Gerät zum schnellen Abgleich von Fingerabdrücken

Gegen 17.30 Uhr fuhr das Großaufgebot der Polizei im sogenannten „Maghreb-Viertel“ auf der Rückseite des Hauptbahnhofs vor. Der stellvertretende Leiter der Düsseldorfer Kriminalpolizei, Kriminaldirektor Frank Kubicki, leitete den Einsatz, bei dem Düsseldorfer Kriminalbeamte durch mehrere Hundertschaften Bereitschaftspolizei aus den umliegenden Städten unterstützt wurden. Die 17 zu überprüfenden Orte wurden von der Polizei schlagartig besetzt. Danach musste sich jeder der Anwesenden ausweisen. Wer das nicht konnte, wurde zu einer mobilen Wache geführt, in dem ein Gerät zum Schnellabgleich von Fingerabdrücken aufgebaut war.

D_RazziaMagrehb_Mast_20160116

"Mehr Licht": Auch einen fahrbaren Strahler hatten die Einsatzkräfte mitgebracht

Nach ersten Angaben eines Polizeisprechers gegenüber report-D blieb es während der Großaktion friedlich. Für die Aktion lägen keine Anweisungen der Staatsanwaltschaft vor. Sie sei als Polizeiaktion „die logische Folge aus den Erkenntnissen der Auswerte- und Analysegruppe 'Casablanca'", die seit Juni 2014 rund 4000 Straftaten – Taschendiebstähle, Handy-Klau – in der Düsseldorfer Altstadt untersucht hat. Dabei seien Informationen über rund 2000 Täter zusammengeführt worden, darunter laut Polizeiangaben zahlreiche Männer aus dem nordafrikanischen Raum, vor allem aus Marokko (report-D berichtete). „Mit den Vorfällen der Silvesternacht hat die Aktion eigentlich nicht zu tun, da sie schon vorher geplant wurde“, so der Polizeisprecher. Aber natürlich hoffe man nun auch zur Aufklärung dieser Straftaten beitragen zu können. Am Sonntag (17.1.) will die Polizei eine Bilanz ihrer mehrstündigen Aktion veröffentlichen.

Zurück zur Rubrik Blaulicht

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Blaulicht

pol_572013d

Ein Mann zwang am Dienstagabend (21.11.) kurz vor Mitternacht mit vorgehaltener Pistole die Mitarbeiterin eines Kiosk an der Dreher Straße zur Herausgabe von Bargeld. Mit mehreren Hundert Euro Beute flüchtete er unerkannt.

D_Feuerwehr_Rettungsdienst_Fahrzeuge_03012017

Noch an der Unfallstelle starb am Montagabend (20.11.) eine 69 Jahre alte Frau in Düsseldorf Derendorf. Sie wollte mit ihrem Hund die Rather Straße überqueren. Dabei wurde sie in Höhe des Hauses Nummer 30 von einem Kleintransporter angefahren.

pol_05022015b

Aus dem fünften Obergeschoss eines Wohnhauses ist ein 33-Jähriger zu Boden gestürzt. Er habe schwere Verletzungen erlitten, teilte die Polizei mit. Zuvor hatte der 33-Jährige in seiner Wohnung an der Augustastraße randaliert und schwere Gegenstände aus dem Fenster auf die Fahrbahn und den Gehweg geworfen.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D