Düsseldorf Blaulicht

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War es eine Hetzjagd von Rechtsradikalen auf Linke?

Sechs Verletzte bei Prügelei in Düsseldorfer Altstadt – Rechte Angreifer?

Ob es eine Schlägerei zwischen Linken und Rechtsradikalen in der Altstadt war, wollte die Polizei nicht bestätigen. Immerhin gab es in der Liefergasse am Freitagabend nach Polizeiangaben sechs leicht Verletzte. Da die Hintergründe noch unklar seien, könne man sich an Spekulationen über Motive und Herkunft der Täter nicht beteiligen, so ein Sprecher der Behörde.

Gegen 22.40 Uhr, so der Polizeisprecher, sei ein Notruf eingegangen, in dem von einer Prügelei vor der Hardrock-Kneipe Papidoux die Rede gewesen sei. Als die Polizei dort kurze Zeit später eintraf, wären die Angreifer bereits über alle Berge gewesen. Daher könne man nichts über die Hintergründe sagen.

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Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Verletzten

Laut Augenzeugenberichten habe es aus einer rasch anwachsenden Ansammlung von Männern zunächst Beleidigungen gegenüber den vor der Kneipe stehenden gegeben. Dann seien Fäuste geflogen, es habe Tritte gesetzt. Niclas Ehrenberg von den „Freien Wählern“ spricht von „dramatischen Szenen“. Aus seiner Sicht ist fast ein Wunder, dass nicht mehr passiert sei.

Ehrenberg verbindet seine Schilderung mit dem Hinweis, sowohl Polizei als auch Rettungskräfte hätten viel zu langsam reagiert. Er rechnet die Angreifer dem Hooligan und Rechtsradikalen-Milieu zu, ihre skandierten Parolen seien eindeutig gewesen. Rund 150 Beteiligte hätten etwa 40 Punks und Linke angegriffen.

Es habe regelrechte Verfolgungsjagden gegeben. Wirte benachbarter Kneipen nahmen malträtierte Personen auf, so Ehrenberg. Die Zahl der Verletzten schätzt er deutlich höher ein, da sich mehrere Betroffene selbständig in ärztliche Behandlung begeben hätten.

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Als die Polizei eintraf, konnten sie keine Feststellungen über die Hintergründe treffen.

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