Düsseldorf Blaulicht

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An der Anschlussstelle Richrath stoppte die Polizei den verdächtigen Wagen

Spektakulärer Polizeieinsatz im Düsseldorfer Süden gegen eine Einbrecher-Bande

Menschen im Düsseldorfer Süden hatten sich in der Nacht zu Sonntag (13.12.) über den Flug eines Polizeihubschraubers gewundert. Sein Einsatz gehörte zur Verfolgung einer Einbrecherbande, die bei einer Kontrolle in Richrath gestoppt werden konnte.

Wieder war es der Hinweis eines aufmerksamen Anwohners, der die Polizeikräfte am Samstag (12.12.) gegen 21:30 Uhr alarmierte. Im Umfeld des Musikantenviertels im Düsseldorfer Süden war ein blauer Passat aus Recklinghausen aufgefallen, dessen Insassen anscheinend das Viertel ausspähten.

Zivilbeamte entdeckten das beschriebene Fahrzeug, das an der Ecke Koblenzer/Neßler Straße geparkt war. Sie nahmen die Verfolgung auf, als sich der Wagen kurze Zeit später in Bewegung setzte. Die Fahrt ging Richtung Further Straße und schließlich auf die A 59 Richtung Köln.

An der Anschlussstelle Richrath stoppte die Polizei den Passat für eine Kontrolle. Dabei verließ ein 36-jähriger die Rückbank des Wagens fluchtartig und schleuderte dabei gegen die Windschutzscheibe eines zivilen Streifenwagens, der zur Unterstützung an die Kontrollstelle geeilt war. Durch den heftigen Aufprall zerbarst die Windschutzscheibe, was den Mann aber nicht davon abhielt, seine Flucht zu Fuß in ein angrenzendes Waldstück fortzusetzen. Ein Polizeihubschrauber und mehrere Diensthunde spürten den Mann auf, gegen den bereits ein Haftbefehl vorlag. Er wurde festgenommen.

Die übrigen Fahrzeuginsassen wurden ebenfalls in Gewahrsam genommen. Auch gegen einen 39-jährigen Südosteuropäer lag ein Haftbefehl vor. Ein 36 Jähriger und ein 37 Jähriger waren bereits polizeibekannt.

In dem Passat fanden die Polizisten Einbruchswerkzeug, aber keine Beute. Die Ermittlungen werden zeigen, ob die Festnahme vor einem geplanten Einbruch erfolgen konnte.

Aufmerksame Nachbarn als wichtiger Bestandteil des Einrbuchschutzes

Bereits am Freitag (11.12.) hatte Polizeipräsident Norbert Wesseler auf die Bedeutung von Hinweisen und Beobachtungen der Bevölkerung hingewiesen. Die Botschaft der Polizei: „Haben Sie keine Scheu, der Polizei unter 110 Ihre Beobachtungen mitzuteilen, wenn Sie in Ihrem Wohngebiet Verdächtiges sehen. Damit können Sie Einbrüche verhindern!“. Die Bürgerhinweise ergäben oft Ansatzpunkte, die bei den Ermittlungen wichtige Erkenntnisse beisteuerten.

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