Düsseldorf Blaulicht

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Rutschte nach von in die Baustelle: Die tonneschwere Betonpumpe erschlug am Montag in Düsseldorf zwei Bauarbeiter. Ein dritter Mann wurde schwer verletzt vom Rettungshubschrauber in eine Kölner Klinik geflogen. Foto: Patrick Schüler

Tödlicher Arbeitsunfall in Düsseldorf: Betonpumpe erschlägt zwei Bauarbeiter – dritter Mann schwerverletzt ausgeflogen

Zwei Bauarbeiter – 47 und 63 Jahre alt – sind am Montagmorgen (11.4.) auf einer Baustelle in Düsseldorf Pempelfort ums Leben gekommen. Ein 31 Jahre alter Mann wurde mit schweren Verletzungen in eine Kölner Spezialklinik geflogen. Die Bauarbeiter gerieten unter den Arm einer tonnenschweren Betonpumpe, die vornüber in die Baugrube abrutschte.

Die Düsseldorfer Feuerwehr wurde kurz vor neun Uhr alarmiert. Sie rückte sofort mit mehreren Notärzten und Krankenwagen aus. An der Unglückstelle bot sich den Rettern ein Bild der Verwüstung. Der Lastwagen als Trägerfahrzeug der Betonpumpe war wie üblich am Rand der Baugrube an der Marc-Chagall-Straße geparkt worden. Über einen großen Arm sollte der Beton für die nächste Geschossdecke direkt dort vergossen werden, wo er gebraucht wurde. Dazu dirigieren normalerweise mehrere Bauarbeiter das Pumpenende.

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40 Rettungskräfte waren im Einsatz an der Baustelle an der Marc-Chagall-Straße, Foto: Feuerwehr Düsseldorf

Plötzlich gab der Rand der Baustelle nach

Offenbar gab der Rand der Baugruppe plötzlich nach, sodass die tonnenschwere Pumpe vornüber in die Tiefe kippte. Der Schwerverletzte stürzte nach Angaben der Feuerwehr fünf Meter in die Tiefe und blieb schwerverletzt dort liegen. Notarzt und Sanitäter versorgten den Mann und machten ihn transportfähig. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Kölner Klinik.

Kripo und Arbeitsschutz ermitteln

Seine beiden Kollegen mussten am Unglücksort reanimiert werden. Der 61-Jährige sei dennoch im Krankenhaus verstorben, der 47-Jährige tat auf der Baustelle seinen letzten Atemzug. Notfallseelsorger betreuten die anderen Mitarbeiter auf der Baustelle, die den Unfalle miterlebt hatten. Zur Unfallursache wird derzeit von der Kriminalpolizei und Arbeitsschutzexperten ermittelt. Die Baustelle wurde dazu komplett gesperrt. Die Kollegen der Verunglückten und der Fahrer der Pumpe mussten durch Notfallseelsorger betreut werden.

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