Düsseldorf Blaulicht

Totgeglaubte Frau lebt in Düsseldorf

Ein vermeintliches Mordopfer gab sich Düsseldorfer Polizisten zu erkennen, als  diese die Personalien bei Ermittlungen zu einem Wohnungseinbruch aufnahmen. Die heute 55 Jahre alte Frau war 1984 in Braunschweig als vermisst gemeldet und 1989 offiziell für tot erklärt worden.

Vor 31 Jahren verschwand die damals 24-jährige Studentin aus einem Wohnheim in Braunschweig. Umfangreiche Suchmaßnahmen und auch die Fahndung in der Sendung „Aktenzeichen XY.ungelöst“ blieben erfolglos. Die Polizei ging schließlich von einem Tötungsdelikt aus, da ein verhafteter Täter in einem anderen Mordfall auch diese Tat gestanden hatte.

Schließlich wurde die Studentin Ende 1989 offiziell für tot erklärt.

Warum die Frau nun nach so langer Zeit ihre wahre Identität preisgab, ist nicht bekannt. Sie hatte in den vergangenen Jahren in verschiedenen Städten unter falschen Namen und ohne Papiere gelebt. Ermittler aus Braunschweig haben den Fall überprüft und bestätigt, dass es sich um die Langzeitvermisste handelt. Zu ihrer Familie wünscht die Frau weiterhin keinen Kontakt.  

Zurück zur Rubrik Blaulicht

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Blaulicht

D_FeierwehrBlaulicht_20150401

Großeinsatz für die Feuerwehr am frühen Donnerstagmorgen (18.7.). Nach dem Brand seiner Wohnung an der Ronsdorfer Straße wurde der Bewohner mit schweren Verletzungen in eine Spezialklinik nach Duisburg gebracht. Eine weitere Frau konnte mit einem Drehleiterwagen aus dem Dachgeschoss gerettet werden, nachdem ihr der Rauch den Fluchtweg durch das Treppenhaus abgeschnitten hatte. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

D_Loerick_Feuer_15072019

Sie sollten für das bevorstehende Schützenfest an zwei Stellen in Lörick werben: Ein König aus Strohballen und seine Königin. Doch das kam offenbar nicht bei allen gut an: Am 2. Juli brannten die beiden Puppen am Wegekreuz lichterloh. Die Schützen ließen sich nicht unterkriegen, sammelten Geld und bauten die Puppen ein zweites Mal auf. Am frühen Montagmorgen (15.7.) brannte dann das zweite Strohpuppenpaar. Wut, Empörung und Sprachlosigkeit über so viel Zerstörung bekundeten viele Nutzer auf dem Facebookaccount der Löricker Schützen.

D_Blutegel_15072019

Zwei Wasserflaschen mit lebenden Blutegeln hat der Zoll am Düsseldorfer Flughafen in der vergangenen Woche sichergestellt. Die Halbliterflaschen steckten nach Angaben des Zolls im Reisegepäck eines 62 Jahre alten Mannes aus Essen. Der gab an, die Blutsauger zu medizinischen Zwecken verwenden zu wollen. Was ihm am Ende nichts nützte: Bei den Blutegeln handelt es sich um eine geschützte Tierart, die nicht nach Deutschland eingeführt werden darf. Die Blutegel wurden dem Düsseldorfer Aquazoo übergeben.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D