Düsseldorf Blaulicht

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Der Notarzt musste sich um den Verursacher der Unfallspur kümmern: einen 51 Jahre alten Mann aus Düsseldorf Heerdt, der am Steuer einen internistischen Notfall erlitt

Unfallchaos in Düsseldorf-Bilk: zweihundert Meter lange Unfallspur mit einem lebensgefährlich - und sieben leicht Verletzten

Ein lebensgefährlich, sieben leicht Verletzte, zwölf beteiligte Fahrzeuge, samt Straßenbahn: Bei diesem Durcheinander auf der Bilker Allee machte am Donnerstagabend ein Gerücht die Runde: Hatte ein Amokfahrer eine mehr als 200 Meter lange Schadenspur hinter sich hergezogen? Kurze Zeit später war das Gerücht Per du. Ein 51 Jahre alter Mann aus Düsseldorf Heerdt hatte „einen internistischen Vorfall“ hinterm Steuer, so die Auskunft der Polizei.

So schilderten Zeugen, was sich gegen 16 Uhr dort zutrug: Zunächst begann der Wagen des 51-Jährigen, in Schlangenlinien die komplette Straßenbreite auszunutzen. Zwei Motorroller-Fahrer sprangen in höchster Not von ihren Zweirädern, ein Fußgänger wurde touchiert, eine Straßenbahn so gestreift, dass sie ihre Frontschürze einbüßte. „Das ganze passierte offenbar bei einem niedrigen Tempo, so dass die Schäden an Menschen und Blech vergleichsweise gering blieben. Von den sieben leicht verletzten Personen musste niemand ins Krankenhaus, das Unfallaufnahmeteam der Polizei addierte den Gesamtschaden in ersten Schätzungen auf rund 30.000 Euro.
Um den Verursacher allerdings muss man sich weiterhin sorgen machen. Sein Gesundheitszustand sei zwar momentan stabil, hieß es am Freitagmittag (14.8.). Außer Lebensgefahr sei er aber noch – der Mann wird weiterhin intensivmedizinisch versorgt.

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