Düsseldorf Blaulicht

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Polizeipräsident Norbert Wesseler: mehr Raser, mehr Unfalltote im Jahr 2014

Verkehrsbericht 2014: Mehr Verkehrstote und Raser auf Düsseldorfs Straßen

Die Zahl der Verkehrstoten hat sich im vergangenen Jahr von sechs auf zehn beinahe verdoppelt. Es gab zudem 65,1 Prozent mehr Raser in Düsseldorf, mehr als 44.000 Vorfälle insgesamt. Zugleich sank die Summe der Unfälle um 2,2 Prozent auf 27.622 (Vj. 28.239). Diese Werte hob Polizeipräsident Norbert Wesseler am Montagnachmittag (9.2.) aus dem Verkehrsbericht 2014 hervor.

Wobei Wesseler sogleich darauf hinwies, dass die Zahl der Unfalltoten 2012 bei 13 gelegen habe. Im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre sei keine Veränderung festzustellen. „Seit sechs Jahren in Folge ist kein Kind auf Düsseldorfs Straßen gestorben.“ Die Zahl der im Straßenverkehr Verletzten sei im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent angestiegen. Sie lag bei 2.958 (Vj. 2.803) Menschen.

Jüngere Verkehrteilnehmer besser als ihr Ruf

Soweit man bei einer Unfallstatistik überhaupt von positiven Seiten sprechen kann, sortierte der Polizeipräsident den deutlichen Rückgang bei Unfällen junger Erwachsener (18 bis 24 Jahre) auf die positive Seite ein. Ihre Beteiligung an Unfällen sank um 7,5 Prozent; ihr Anteil an der Gesamtheit aller Unfallverursacher ging um 7,1 Prozent zurück.
Mit Blick auf die für die Rheinbahn unangenehme Häufung in der jüngeren Vergangenheit stellte Wesseler klar, dass bezogen auf das gesamte Jahr 2014 in 127 Fällen eine Straßenbahn in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei. Dies entspreche einem Rückgang um 20,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Radler zeigten sich unbelehrbar

Unverändert hohen Veränderungsbedarf sieht Wesseler bei den Radfahrern, deren Beteiligung an Unfälle weiter gestiegen sei. Die mit externen Partnern betriebene Aufklärung habe bisher überhaupt keine Erfolge gezeigt. Zudem lasse die Moral der Verkehrsteilnehmer zu wünschen übrig. Beinahe 20 Mal pro Tag flieht ein Unfallbeteiligter vom Unfallort. Die Aufklärungsquote insgesamt sei leicht gesunken. Dies sollte aber niemanden in Versuchung führen. Zwei von drei Unfallfluchten im Zusammenhang mit Personenschäden enden mit der Ermittlung der verantwortlichen Täter. Sie konnten zur Rechenschaft gezogen werden.

Die zehn gefährlichsten gefährlichste Ecken Düsseldorfs

Und dies sind die zehn Stellen in Düsseldorf, an denen es 2014 am häufigsten gekracht hat:
1 (2) Worringer Platz
2 (3) Nordstern
3 (1) Mörsenbroicher Ei
4 (4) Nordfriedhof
5 (5) Am Wehrhahn/Worringer Straße/Adlerstraße/Schirmerstraße
6 (7) Südring/Völklinger Straße
7 (12) Oberbilker Markt/Kruppstraße/Kölner -/Werdener -/Mindener Straße
8 (6) Südring/Münchener Straße
9 (22) Corneliusstraße/Herzogstraße
10 (11) Erkrather Straße/Ronsdorfer Straße

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(in Klammern die Vorjahreswerte)

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