Düsseldorf Blaulicht

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Zwei Festnahmen - viele Fragen: Warum war ein angeblich 22-Jähriger im Kinderhilfezentrum untergebracht? Wer streut gezielt Informationen? Wie kann an der Eulerstraße überhaupt weitergearbeitet werden?

Zwölfjährige im Düsseldorfer Kinderhilfezentrum Eulerstraße mutmaßlich von zwei Flüchtlingen missbraucht

Sexueller Missbrauch im Düsseldorfer Kinderhilfezentrum an der Eulerstraße: Dort soll ein zwölfjähriges Mädchen von zwei Jugendlichen unabhängig voneinander mit Gewalt zu sexuellen Handlungen genötigt worden sein. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat Haftbefehle gegen die beiden mutmaßlichen Täter erwirkt. Sie waren als allein reisende, minderjährige Flüchtlinge ebenfalls im Kinderhilfezentrum untergebracht.

Die Rheinische Post gibt das Alter der Tatverdächtigen mit 15 und 22 an. Demnach hätte sich der Ältere der Tatverdächtigen in der Eulerstraße eingeschlichen – unter Angabe von falschen Daten. AKTUALISIERT: Auf Nachfrage erklärte ein Sprecher der Stadt, die mutmaßlichen Täter seien beide als 15-Jährige eingestuft gewesen. Weitere Einzelheiten wollen die Behörden unter Hinweis darauf, dass es sich um Jugendliche handele, nicht bekannt geben. Dies ist in solchen Fällen üblich.

Wie gezielt ist die Indiskretion?

An die selbst gesetzte Regel scheinen sich aber entweder die Staatsanwaltschaft oder die Stadt oder beide nicht zu halten, wie die nicht-offiziellen Angaben zum Alter der Täter belegen. Ein Staatsanwalt Ralf Herrenbrück lässt sich bereitwillig in Tageszeitungen zitieren, obwohl in der Pressemitteilung steht, dass die Staatsanwaltschaft „darum bittet von Nachfragen abzusehen“. Offenbar hat jemand in den ermittelnden oder städtischen Behörden Interesse daran, durch Indiskretion den undifferenzierten Hass auf Flüchtlinge in der Stadt zu schüren.

Eine täglich ohnehin schwierige Arbeit

Für das Jugendamt und das Kinderhilfezentrum bedeutet die Straftat einen Offenbarungseid für die ohnehin schwierige Arbeit, die dort täglich geleistet wird. Zudem ist der Missbrauch erst mit einer deutlichen Verzögerung von offizieller Seite mitgeteilt worden. Die Zwölfjährige soll am vergangenen Samstag missbraucht worden sein und sich bereits am Montag den Erziehern offenbart haben. Die hielten den Vorgang dann fast vier Tage lang unter der Decke. Das missbrauchte Mädchen sei mittlerweile in eine Einrichtung außerhalb von Düsseldorf verlegt worden, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

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