Karneval

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Es ist Tradition bei den Karnevalisten der Hoppediz-Wache zum Beginn der Session dem Hoppeditz-Denkmal am Haus des Karnevals den aktuellen Sessionsorden umzuhängen. Daran ändert auch Corona nichts. Mit gebührendem Abstand, besonderen Hoppediz-Wachen-Masken und der Standarte als Abstandhalter fand sich am Samstag (14.11.) eine kleine Gruppe Karnevalisten zur Ordensverleihung ein. Die Mitglieder der Hoppediz-Wache bekamen anschließend ihr Survival-Paket zum Sessionsstart nach Hause geliefert.

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Dass das Rednerpult im Plenarsaal des Rathauses einmal als Bütt für die Hoppeditzrede zum Sessionsauftakt dienen würde, hätte vor Corona niemand gedacht. Doch die Pademie zwingt zur Kreativität. So hatte der pünktlich um 11:11 Uhr erwachte Hoppeditz Tom Bauer am Mittwoch einen einsamen Start in die fünfte Jahreszeit. Nur CC-Präsident Michael Laumen und Stadtoberhaupt Stephan Keller lauschten seinen Worten live. Alle anderen Jecken waren vor die Bildschirme verbannt, was dort aber viele nicht vom Schunkeln abhielt.

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Tausende von bunt kostümierten Jecken auf dem Marktplatz, die am Mittwoch (11.11.) fröhlich „Hoppeditz erwache“ um 11:11 Uhr rufen – das wird es in diesem Jahr nicht geben. Doch weiter schlafen möchte Hoppeditz Tom Bauer auch nicht und daher rechnet er mit dem neuen Oberbürgermeister Stephan Keller im Rathaus ab. Alle Jecken können live dabei sein sein über youtube oder auch interaktiv in einer ZOOM-Konferenz. Digital ist auch das Mittel der Wahl bei vielen Karnevalsgesellschaften, die mit Videos oder Livestreams wenigsten ein wenig karnevalistische Stimmung erzeugen wollen.

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Der 11. November rückt immer näher, doch statt jecker Stimmung, müssen die Karnevalisten die Vernunft walten lassen. Die Gesundheit geht vor und daher verbietet sich ausgelassenes Feiern. Auch Hoppeditz Tom Bauer wird einsam seine Rede halten, die nur von Oberbürgermeister Stephan Keller und CC-Präsident Michael Laumen live verfolgt werden darf. Doch viele Gesellschaften werden kreativ und versorgen ihre Mitglieder pünktlich zum Sessionsstart mit kleinen Überraschungen.

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Die Prinzengarde Blau-Weiss und ihr Präsident Lothar Hörning lassen sich von Corona nicht unterkriegen. Die Session wird sicherlich anders, als alles vorher erlebte, aber die Laune wollen sich die Prinzgardisten nicht nehmen lassen. So präsentierten sie am Freitag (30.10.) in kleinem Rahmen ihren neusten Orden der Künstleredition. Die 21. Ausgabe des Ordens wurde von Gregor Schneider kreiert, die im Mittelteil den schwarzen Grundriss der Kunstakademie und die Worte „Freiheit den Künsten“ trägt.

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Während in Köln der 11. November ein ganz normaler Tag ohne Karneval werden soll, will man in Düsseldorf an der Tradition des Hoppeditzerwachens festhalten. Doch auch das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) hat Konsequenzen gezogen und aufgrund der aktuellen Corona-Lage auf kontaktloses Helau-Rufen umgestellt. Dabei sollen die jecken Düsseldorfer*innen unterstützen und bis zum 6. November den Hoppeditz-Countdown per Video einschicken.

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Es ist Tradition bei der Prinzengarde der Stadt Düsseldorf, das Prinzenpaar der vergangenen Session feierlich zu verabschieden und das designierte Prinzenpaar willkommen zu heißen. In normalen Zeiten zwei Feierlichkeiten, an denen zahlreiche Mitglieder der Rot-Weiss Gardisten teilnehmen. Doch Corona zwingt zu Veränderungen und so gab es am Freitagabend (9.10.) einen Abend für beide Prinzenpaare: Verabschiedung und Vorstellung.

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Die Karnevalssession 2020/2021 wird in Düsseldorf nicht ins Wasser fallen – denn hier gibt es kreative Ideen, wie auch mit Corona-Auflagen gefeiert werden kann. Die Präsidenten des AVDK von 1829, Stefan Kleinehr, und der Karnevalsfreunde der katholischen Jugend, Thomas Puppe, stellten am Donnerstag (8.10.) zwei neue Veranstaltungsformate vor. Im Goldenen Kessel an der Bolkerstraße wird es Rednerabende geben und im Stahlwerk sind Veranstaltungen mit Gardetanz und Musik geplant.

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Am 11. November um 11:11 Uhr ist der Auftakt der Karnevalssession 2020/2021 und diese Eröffnung wird wohl in die Geschichte des Karnevals eingehen. Denn Hoppeditz Tom Bauer wird nicht auf dem Rathausvorplatz vor Tausenden von Jecken aus seinem Senftopf klettern. Auch wenn 500 Zuschauer vor dem Rathaus zugelassen wären, würden es einen Anreiz für die Düsseldorfer*innen geben, trotzdem in die Stadt zu kommen. Um das zu verhindern, soll der Hoppeditz abgeschirmt und nur von den Präsidenten der Karnevalsgesellschaften bejubelt, die Session eröffnen. Per Live-Stream wird dann die Rede und Musikprogramm zu den Jecken übertragen, denen empfohlen wird, zu Hause im kleinen Kreis zu feiern.

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Der "Karnevalsgipfel" mit Vertretern der NRW-Staatskanzlei, der vier Karnevalshochburgen Köln, Bonn, Aachen und Düsseldorf, und anderer Karnevalsorganisationen haben sich am Freitag (18.9.) darauf geeinigt, dass die Session 2020/2021 wegen der drohenden Corona-Infektionsgefahr weitgehend abgesagt wird. Alle Teilnehmer betonten den verantwortungsvollen Umgang mit der Fragestellung und die klare Priorität, die auf die Gesundheit der Menschen gelegt werden müsse.

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Der Ball der Prinzengarde der Stadt Düsseldorf ist legendär und in diesem Jahr planten die Karnevalisten die 51. Ausgabe im Düsseldorfer Hilton. Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr wollten auch die Karnevalsgesellschaften AVDK von 1829, Die Große KG von 1890 und DKG WEISSFRÄCKE erneut ihren Ball „Frackzauber“ feiern. Doch die Corona-Pandaemie, die damit verbundenen Auflagen und der Priorität auf die Gesundheit der Gäste machen die Durchführung beider Bälle unmöglich. Allerdings haben beide Veranstalter auch eine gute Nachricht: Die Termine für 2021 stehen bereits fest.

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Das Düsseldorfer Karnevals-Sessionsmotto „Wir feiern das Leben“ sollte der Corona-Pandemie trotzen, aber immer deutlicher wird, dass das karnevalistische Leben auf bessere Zeiten warten muss. Dass Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) feilt noch an Konzepten wenigsten ein wenig feiern zu können. Doch Düsseldorf größter Karnevalsverein, die KG Regenbogen, hat sich bereits entschieden: sie lassen die Session ausfallen.

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Die Stimmung ist nicht gut bei den Düsseldorfer Karnevalisten. Dazu tragen auch die vagen Äußerungen einiger Politiker bei. Statt konkreten Ansagen gibt es derzeit nur vage Empfehlung. Auf dieser Basis muss das Comitee Düsseldorfer Carneval und seine 70 Mitgliedsvereine Entscheidungen treffen, die nicht bis Januar warten können. Für die erstenbeiden großen Termine, Hoppeditz-Erwachen und die Prinzenpaarkürung gibt es jetzt konkreteres. Der Hoppeditz wird am 11. November auf dem Rathausplatz erwachen, aber mit nur weniger Zuschauern und Alkohol soll es auch nicht geben. Die traditionell eine Woche später stattfindende Prinzenpaarkürung ist auf den 2. Januar verschoben.

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Die Karnevalssession 2020/2021 wird durch Corona sicherlich ganz anders als bisher üblich. Da dachten sich die Karnevalisten der Benrather Schlossnarren, dass eine gute Konstante nicht verkehrt wäre und präsentierten deshalb am Sonntag (16.8.) als neues Schlossgrafenpaar das Ex-Schlossgrafenpaar. Marcus Creutz und Fabienne Schäfer werden am 15. November ihre alten Titel als Tollitäten erneut erhalten und die Benrather Schlossnarren unter dem Motto “Benrath feiert das Leben” durch die Session führen.

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Normalerweise geben die Närrischen Marktfrauen bei ihrem Sommerfest den Sellerieprinzen für die neue Session bekannt. Doch was ist in Zeiten von Corona schon normal. Deshalb gibt es auch keinen einzelnen neuen Begleiter für die Närrischen Marktfrauen, sondern sie feiern mit der Ernte der vergangenen Jahre – gleich dem ganzen Sellerieprinzenclub.

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