Düsseldorf Karneval

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Ein Lachen löst Angst auf: Die Düsseldorfer Karnevalisten fürchten weder den IS noch andere, die uns Panik machen wollen. Denn mit ihren perfiden Sprüchen und dreisten Lügen wollen Hetzer nur ein: selber an die Macht

Düsseldorf, wie es lacht und grübelt: Alle zwölf Tilly-Wagen aus dem abgesagten Rosenmontagszug im Überblick

Einen Jacques Tilly kann niemand absagen. Seine Figuren zu aktuellen Entwicklungen adeln den Düsseldorfer Rosenmontagszug seit Jahren. Deshalb zeigt report-D hier die zwölf Tilly-Wagen des Jahres 2016 - die heute nicht wie geplant durch Düsseldorf rollten. Einfach hat es Tilly in diesem Jahr nicht gehabt. Denn Deutschland ist gespalten, viele Themen werden sehr kontrovers diskutiert.

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Erstens: Die AfD
Gestartet als blaue Alternative zu den etablierten Parteifarben sieht Tilly zunächst einzelne braune Sprenkel, die dann aber alles überlagern: Rechtspopulisten im selbstgewählten Jauchebad.

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Zweitens: Der brennende Bundesadler
Wer Flüchtlingsheime ansteckt, zündelt am Bürzel des Bundesadlers – will heißen: er ist Brandstifter an der Gesellschaft insgesamt.

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Drittens: Der Raubfisch
Es war einmal ein bunter Fisch namens Willkommenskultur. Doch ihm war kein langes Leben gegönnt. Zu Silvester in Köln kam ein großer, schwarzer Räuber und verschluckte Offenheit und Menschlichkeit.

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Viertens: IS vs. Jeck
Zwei Knollennasen auf Konfliktkurs. Die einen wollen das Leben feiern, die anderen wollen das Leben vernichten. Und deren Zündschnur glimmt bereits.

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Fünftens : Der Blutwein
Zynisch stoßen sie auf ihre jüngsten Massaker an: Der IS und der türkische Präsident Recep Erdogan nehmen dazu das Blut der von beiden verfolgten Kurden.

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Sechstens: Nachbars Drama
Ein kleiner Mann namens Kaczynski stiefelt Polen. Die Unabhängigkeit des obersten Gerichts und des staatlichen Rundfunks hat er bereits unterm Absatz zermahlen.

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Siebtens: Sylvester, die zweite
Beim nächsten Jahreswechsel sind die Frauen vorgewarnt – und schießen Angreifer per Rakete in den Mond.

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Achtens: Der hängende Horst
Da hängt er am rot-weißen Grenzbalken und macht eine äußerst lächerliche Figur: Horst Seehofer stellt der Kanzlerin ein Flüchtlingsultimatum nach dem anderen. Ohne Folgen.

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Neuntens: Düsseldorfs Dukaten
Der große Sparkassenchef Hallmann will den ganzen Jahresgewinn für sich behalten, doch Oberbürgermeister Thomas Geisel hat bereits das Messer im Geldsack.

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Zehntens: Verglüht
Noch ein Düsseldorfer Thema: Der rote Teufel Amazon lässt den Stern des Stern-Verlags verglühen. Der traditionelle Buchhandel muss schließen

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Elftens: Das Trump-eltier
Der republikanische Kandidat für das US-Präsidentenamt, Donald Trump, will Faschismus wieder stark machen. Doch die Freiheitsstatue zeigt ihm die lange Nase.

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Zwölftens: Die Welle
Wo ist oben, wo ist unten? Kanzlerin Merkel wird von der Flüchtlingswelle fortgerissen. Immerhin: Noch scheint sie über Wasser zu sein.

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„Ohne Worte, Tränen in den Augen und Gänsehaut“ so fasste die Schumacher-Chefin Thea Ungermann ihre Gefühlswelt zusammen, als sie gemeinsam mit ihren Köbessen am Mittwoch (17.2.) einen Scheck über 2.500 Euro von der DKG Weissfräcke in Empfang nahm. Die Lackschuh-Karnevalisten hatten eine Aktion gestartet, bei der ein „Köbes-Schwein“ mit dem Geld gefüttert wurde, dass in einer normalen Karnevalssession als Trinkgeld bei den Brauerei-Mitarbeitern gelandet wäre.

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