Düsseldorf Karneval

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CC-Ehrenpräsident Engelbert Oxenfort hatte vor neun Jahren die Idee zum Kinder- und Jugendumzug, hier mit dem Kinderprinzenpaar der Originale Prinz Cedric I. und Venetia Saya

Düsseldorfer Kinder- und Jugendumzug: 3.500 Teilnehmer müssen sich ihren Weg bahnen

Der Düsseldorfer Kinder- und Jugendumzug hatte am Samstag (25.2.) mehr als 3500 Teilnehmer. Nach dem Start am Görresgymnasium zog der närrische Lindwurm über die Kö durch die Altstadt zum Burgplatz. Über 50.000 Zuschauer säumten die Straßen, was nicht nur Freude bereitete.

444 jecke Bilder vom Umzug finden sie hier in der report-d-Bildergalerie

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Wunderschöne und phantasievolle Kostüme trügen die Teilnehmer des Kinder- und Jugendumzuges

Schulen, Kindergärten, die Jugend der Karnevalsgesellschaften und natürlich die Kinderprinzenpaare der Stadt versammelten sich am Samstagmittag am Görresgymnasium an der Kö zum gemeinsamen Karnevalszug. Der Schulhof war bereits im vergangenen Jahr zu eng für alle Teilnehmer geworden. So fanden verschiedene Gruppen ihre Aufstellposition gleich auf der Kö. Sechs Kinderprinzenpaare führten den Umzug in Kutschen an, begleitet von Mitgliedern des Comitee Düsseldorfer Carneval.

Beim Start am Bergischen Löwen waren die Straßenränder noch mit Gittern abgezäunt, auch um einen nötigen Sicherheitsabstand zu den Kutschen und den Pferden zu gewährleisten.

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Zeitweise war die Zugstrecke vor lauter drängender Zuschauer kaum noch zu erkennen

Kaum waren diese vorbeigezogen, wurde dort, wie auch an der Kö, die Umzugsroute von den Zuschauern gestürmt. Immer dichter drängten die Kinder an den Karnevalszug, um an das Wurfmaterial zu kommen. Fatal für die Zugteilnehmer, denn es war kaum ein Durchkommen. Die Ordner versuchten, die Zuschauermenge zum Zurückweichen zu bewegen, doch mit wenig Erfolg. Da die Eltern wenig auf ihren Nachwuchs achteten, liefen die Kinder auch zwischen den Zugteilnehmern umher und es kam immer wieder zu Stockungen.

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Der erste Platz bei den Wagen und damit die Teilnahme am Rosenmontagszug ging an die Bonifatius-Schule

Nachdem die Kö passiert war, wurden die Zuschauer weniger und die Strecke freier. Doch da waren die großen Lücken im Zug bereits vorhanden. Klaus Use, der von der Rathaustribüne die verschiedenen Teilnehmer vorstellte, blieb nichts anderen übrig, als darüber hinweg zu moderieren. Mit ihm hatten sich auch Volker Rosin und weitere CC-Mitglieder auf der Tribüne versammelt, um die Sieger des Kostümwettbewerbs zu ermitteln. Den Preis für den schönsten Wagen erhielt die Bonifatius-Schule, deren Wagen und Kostüme zum Thema Fortuna Düsseldorf gestaltet waren. Die Max-Schule mit der Kita Pünktchen und Anton wurden für ihre Fisch-Kostüme gekürt. Beide Gruppen erhalten 300 Euro Preisgeld und die Teilnahme am Rosenmontagszug. Über 300 Euro können sich auch die Kita Ahorn-Alle für ihren Wagen und die KGS Florenstraße für die Kostüme unter dem Motto Hammer Strüüßches freuen. Die dritten Plätze, die mit 200 Euro dotiert sind, gingen an die Kita Kleine Freiheit für ihren Wagen und die Rolandschule für die Kostüme.

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Die Fischköstume der Max-Schule und der Kita Pünktchen und Anton können im Rosenmontagszug wieder bewundert werden

Kommentar: Im Laufschritt unterwegs

Der Kinder- und Jugendumzug ist für Düsseldorf eine tolle Gelegenheit den Nachwuchs an das Brauchtum heranzuführen. Doch was als bunte und fröhliche Veranstaltung gedacht ist, wurde für einige zur Qual. Kaum hatte der Zug begonnen, mussten die Gruppen sich mühsam den Weg über die Kö bahnen. Danach waren es die Bemühungen, die Lücken im Zug klein zu halten. Schnell, schnell – viele Gruppen waren dann bei freier Strecke in der Altstadt im Laufschritt unterwegs. Kein Vergnügen. Sicherheitskonzepte zur Gefahrenabwehr werden derzeit überall diskutiert. Das CC täte gut daran, das Konzept zur Durchführung des Kinder- und Jugendumzuges ebenfalls zu überarbeiten. Damit es Kindern und Eltern wieder Spaß macht, mitzumachen , müssten die Ordner auf einen freien Weg achten – die bezahlten Securitykräfte machten eher den Eindruck, als wären sie auf einem Spaziergang – oder Sperrgitter müssten die Strecke absichern. Die Menge der Teilnehmer und der Zuschauer sind das positive Signal, dass die Beliebtheit des Zuges groß ist. Wenn ihn jetzt auch noch alle genießen könnten, wäre das schön.

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