Düsseldorf Karneval

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Urkunde, Schiffchen, Orden, Anstecknadel - es dauert schon was, bis neue Ehrensentoren alle Insignien des Spaßes beisammen haben. Vera und Thomas Geisel hatten bei Ihrer Ernennung durch die 1. Rot-Weissen Husaren ordentlich Spaß an der Freud.

Düsseldorfs Rot-Weisse Husaren ernennen die Geisels zu Ehrensenatoren

Sie ritten um die Wette mit dem Steppenwind… Nein, 1000 Mann sind sie noch nicht, bei den 1. Rot-Weissen Husaren der Stadt Düsseldorf 2016 e.V. Aber: Die 50er Marke ist geknackt. 53 Jecken rufen mit Begeisterung „Fellau“. Und seit Freitagabend haben sie sogar ein prominentes Ehrensenatoren-Paar: Vera und Thomas Geisel bekamen Riesenehrenurkunde, Schiffchen, Orden, Nadel – halt alles was zu einem ordentlichen Ehrensenator*in im rheinischen Winter dazugehört. Es war der allererste Generalcorpsappell der Husaren überhaupt.

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Ehrensenatorenmützenanprobe - für Vera Geisel war es das allererste Mal.

Robby und Jo Stürtzer baten mit ihrer anderthalb Jahre alten Vereins-Neugründung ins Heideröschen am Fashion House – und neben den gut gelaunten Husaren kamen zahlreiche Abordnungen befreundeter Vereine. Sie amüsierten sich am Vorabend von Hoppeditz-Erwachen prächtig beim Tanz der Husaren-Girls von GlowFly, den Cheerleadern der Giants Leverkusen, der gardeeigenen Brass-Band (adoptiert aus Krefeld), einer extra-scharfen Gulaschsuppe und launigen Worten des Präsidenten Robby Stürtzer.

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Uschi und Dieter Bickelmann feierten nach Husaren-Art

Der wurde gleich zu Beginn von seiner zweiten Vorsitzenden und Gattin Jo überrascht: Büttenmarsch für die 1. Kassiererin Laura Kotterheidt, die in vollem Husarenornat in die Saalmitte stürmte und vom Präsidenten für diesen Auftritt herzlich gedrückt wurde.

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Showtime im "Heideröschen": das Giants DanceTeam.

Vera und Thomas Geisel hatten sichtlich Spaß daran, zu närrischen Würden zu gelangen. In seiner kurzen Ansprache lobte Geisel die Chuzpe, Garde und Band in Nachbarstädten einzusammeln. „Am Ende wollen sie alle nach Düsseldorf.“ Vera Geisel trainiert den gardeeigenen Schlachtruf, der an das Fell der Husarenmützen erinnert: „Dreimal – Fellau“.

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Auf diese Beziehungskiste sind Düsseldorfs Jecken ein bischen neidisch: Jede Urkunde steht für ein neues Mitglied. Die Rot-Weissen Husaren haben mit anderthalb bereits die 50er-Marke geknackt.  

Nächster Ziele der quirligen Truppe: Zum zweiten Geburtstag am 1. April 2018 wollen sie unter die Augen des extrem kritischen Comitee Düsseldorfer Carneval treten und um Aufnahme bitten. Und eine eigene Reiterstaffel wäre schön, finden die Husaren. Wer Lust hat, in den Düsseldorfer Karneval einzureiten, darf sich melden.

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Die 1. Kassiererin Laura Kotterheidt (2.v.r.) überraschte im frisch angepassten Husaren-Look.

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