Düsseldorf Karneval

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Das Kölner Dreigestirn und das Düsseldorfer Prinzenpaar vor der Kulisse des Kölner Doms 2015

Kölner Dreigestirn und Düsseldorfer Prinzenpaar bei gemeinsamen Fototermin vor dem Kölner Dom

Köln | Rheinpartie der Düsseldorfer Weissfräcke: Das Kölner Dreigestirn war erst einmal auf dem falschen Schiff. Denn kurz vor dem rheinisch-karnevalistischen Spitzentreffen legte einen Anleger südlich ein Techno-Partyschiff ab. Die rheinische Tollitäten-Verbrüderung gelang dann aber doch noch, natürlich mit der ein oder anderen Spitzfindigkeit in beide Richtungen.

Aber die Kölner fanden dann doch noch das richtige Schiff in heimischen Gewässern und wurden dort auch liebevoll von einem Transparent mit der Aufschrift „ju liewing se kölscheSektTor“ empfangen. So begrüßte man sich leicht frotzelnd als Lieblingsnachbarstadt und der Vizepräsident des Kölner Festkomitees, Dr. Joachim Wüst, freute sich über das Treffen auf neutralem Boden, denn ans Ufer würden sich die Düsseldorfer ja nicht trauen. Das stimmte ja nicht so ganz, denn nach dem Treffen brausten die Düsseldorfer Tollitäten standesgemäß mit Düsseldorfer Stander in noblen Luxuskarossen davon, vielbeachtet von den vielen Spaziergängern in der Kölner Altstadt. Aber Wüst konnte dann mit „Helaaf“ und „Alau“-Rufen punkten. Vielmehr Meriten heimste sich der Kölner allerdings für die Aussage ein, als er die Kölner Jungfrau vorstellte, da käme das Schönste, aber da käme ja noch was Schöneres und meinte damit die Düsseldorfer Venetia Claudia.

Prinz Christian II, Venetia Claudia und das Kölner Dreigestirn in Form von Prinz Holger I., Bauer Michael und Jungfrau Alexandra bekundeten sich gegenseitig ihre Freude über das Treffen. Claudia erklärte, sie habe sich sehr auf das Treffen gefreut und man habe per App-Posting dem Kölner Dreigestirn schon kurz nach der Proklamation gratuliert. Schade sei auch, dass das Treffen nur so kurz dauern könne. Sie hoffe dass auch das Kölner Dreigestirn, wie das Düsseldorfer Prinzenpaar auf Händen getragen werde. Sentimental wurde es, als der Kölner Prinz auf der Mundharmonika „Heimweh noh Kölle“ spielte, da stimmte die gesamte Gesellschaft ein.

Rund 130 Gäste waren mit den Weissfräcken auf große Fahrt mit dem Schiff gegangen. Bereits am Samstagnachmittag ist man in Düsseldorf gestartet. An Bord hatte man auch das Prinzenpaar aus Mönchengladbach empfangen. Übernachtet wurde in Bonn, wo natürlich auch das Bonner Prinzenpaar zu Gast war und ein rauschender karnevalistischer Abend gefeiert wurde. Besonderer Höhepunkt der Auftritt der Kölner a capella Band „Die Wanderer“. Dann ging es am Sonntagmorgen über Königswinter nach Köln und am Abend zurück nach Düsseldorf. Die Weissfräcke gehen seit mehr als 40 Jahren auf Schiffstour in jeck-diplomatischer Mission.

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