Düsseldorf Verkehr

D_Rheinbahn_Wlan_24042018

An dem WLAN-Zeichen können die Fahrgäste den Service erkennen

Busfahren in Düsseldorf jetzt mit WLAN-Service

Nach der Ausstattung der neuen Rheinbahnbusse mit USB-Steckdosen gibt es nun noch mehr Komfort für die Fahrgäste: WLAN steht kostenlos zur Verfügung. Aktuell in 42 Bussen, bis Sommer in weiteren 38, gehört der Internetzugang zum neuen Standard, mit dem die Nutzung des Busflotte attraktiver gemacht werden soll

Die Fahrgäste erkennen den neuen Service am großen WLAN-Aufkleber an den Türen. Aktuell sind 42 der 440 Rheinbahnbusse mit WLAN-Routern ausgestattet. In Kooperation mit Unitymedia hat die Rheinbahn aufgerüstet. Für die notwendigen Installationen in den Fahrzeugen investierten sie rund 2000 Euro Pro Bus, weitere 1000 Euro kommen pro Jahr für den laufenden Betrieb hinzu.

Der Zugang für die Fahrgäste ist unkompliziert. Sie verbinden ihr Smartphone, Tablet oder Notebook mit der WLAN-Kennung „_Rheinbahn WLAN“ und werden automatisch auf die Startseite des WLAN-Angebots geleitet. Nach Betätigen des grünes Feld „Weiter zum Surfen“ geht man online, eine Eingabe von persönlichen Daten ist nicht erforderlich.  Hat man sich einmal angemeldet, wird bei einer späteren erneuten Nutzung automatisch mit dem Netz verbunden und gelangt auf die vorgeschaltete Webseite der Rheinbahn. Neben der Möglichkeit online zu surfen, kann man dort Service-Informationen, Nachrichten oder Videos von der Rheinbahn empfangen.

Unitymedia ist Kooperationspartner

Hans Martin Czermin, Senior Vice President B2B bei Unitymedia, beschreibt den Start der WLAN Busse als ersten Schritt, mit dem Erfahrungen gesammelt werden, die dann bei der Umrüstung weiterer Fahrzeuge einfließen würden. Den Nutzern wird Internet mit schneller Bandbreite geboten. Für die Stabilität des Empfangs, verfügt jeder Bus über mehrere WLAN-Antennen. 

D_Rheinbahn_Wlani_24042018

Michael Clausecker stellte den neuen Service für die Fahrgäste gemeinsam mit Hans Martin Czermin vor

WLAN in Bussen, aber nicht in Bahnen

Für Michael Clausecker, Vorstandssprecher der Rheinbahn, ist die Ausstattung der Busse ein weiterer Schritt zur Steigerung der Attraktivität des ÖPNV. Mit Einführung der Metrolinien werden weitere schnelle Verbindungen geschaffen. In den nächsten 24 Monaten wird fast die Hälfte der Busflotte modernisiert und nach Auswertung der Erfahrungen mit den WLAN-Bussen, werden diese auch mit dem neuen Standard an den Start gehen. Auf WLAN in den U- und Straßenbahnen müssen die Kunden der Rheinbahn noch länger warten. Wie Clausecker erklärt, sind die Kosten des Routereinbaus durch technische Vorschriften deutlich teuer, als in den Bussen. Statt 2.000 Euro würden für eine Bahn 10.000 Euro von den Anbietern veranschlagt. 

Zurück zur Rubrik Verkehr

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Verkehr

D_roterPunkt_Umleitung_06122015

Straßen-NRW arbeitet am Wochenende (14. bis 17. Juni 2019) gleich an zwei Autobahnkreuzen bei Düsseldorf. An der A3/A46 gibt es eine Vollsperrung der A46 und Verbindungssperrungen im Kreuz Hilden. Im Breitscheider Kreuz wird die Verbindung von Köln (A3) kommend auf die A52 in Richtung Düsseldorf/Krefeld wegen Arbeiten gesperrt.

D_dus_nacht_04062019

Die Zahl der Starts nach 22 Uhr und Landungen zwischen 23 und 5.59 Uhr lag am Düsseldorfer Flughafen bei 530. Dieser Wert gilt laut einer Pressemitteilung des Flughafens für den Zeitraum vom 1. November 2018 bis zum 31. Mai 2019. Im Vorjahres-Zeitraum waren es noch 985 Flugbewegungen des Nachts gewesen. Während die Betreiber des Düsseldorfer Airports den Rückgang der Nachtflugbewegungen um 46 Prozent als Erfolg feiern, dämpft Christoph Lange von der Initiative „Bürger gegen Fluglärm“ die Euphorie. Der wesentliche Rückgang entstehe dadurch, dass Eurowings seine Betriebsabläufe neu geordnet habe. „Eigentlich müsste der Effekt noch stärker sein“, sagte Lange. „Ist er aber nicht.“

D_Stau_29032019

Düsseldorf – „the ten minute city“ – die Zehn Minuten Stadt. So lautet ein alter Lockruf von Messe- und Tourismusmanagern für das Fischerdorf am Rhein. Gemeint ist damit, dass Flughafen, Messe, Brauhaus und Rathaus zuverlässig binnen zehn Minuten zu erreichen sind. Diese zehn Minuten-Regel muss ab heute verändert werden. Denn bei jeder Autofahrt durch Düsseldorf kamen im vergangenen Jahr 21 Prozent der reinen Fahrtzeit oben drauf – staubedingt. Das hat der Navigationsgeräte- und –apphersteller TomTom ermittelt. Im Ranking der schlimmsten Staustädte Deutschlands stoppt Düsseldorf damit auf Platz 17. Weltweit steht Düsseldorf auf Stau-Rang 244 von 403 ausgewerteten Metropolen.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D