Düsseldorf Verkehr

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Bei diesem Unfall auf der Berliner Allee hatte ein Lastwagen verbotswidrig gewendet

Düsseldorf: Rheinbahn und Polizei appellieren an mehr Rücksicht im Straßenverkehr

Der Verkehr in Düsseldorf wird immer stärker und damit auch die Zahl der Verkehrsunfälle. Die Düsseldorfer Polizei hat am Donnerstag (14.2.) gemeinsam mit der Rheinbahn einen Einblick in die Unfallschwerpunkte unter Beteiligung von Bahnen gegeben. Viele hätten vermieden werden können, wenn die Verkehrsteilnehmer mehr Rücksicht aufeinander nehmen würden.

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Diese Anzeige braucht die Rheinbahn leider öfter, Grafik: Rheinbahn

Die Rheinbahn legt mit ihren 310 Stadt- und Straßenbahnen jährlich 13 Millionen Kilometer zurück. Dennoch ist die Beteiligung der Bahn an Unfällen gering: Bei rund 30.000 erfassten Unfällen in Düsseldorf gibt es nur bei etwa einem Prozent eine Beteiligung der Schienenfahrzeuge. Allerdings scheinen die Unfallfolgen oft schwerwiegender, wenn Fußgänger oder Radfahrer beteiligt sind. Allein auf dem Abschnitt der Grafenberger Allee ereigneten sich zwischen Simrockstraße und Staufenplatz14 Unfälle, bei denen in den meisten Fällen Pkw falsch abgebogen sind oder beim Fahrstreifenwechsel nicht aufgepasst haben.

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Polizeipräsident Norbert Wesseler bittet Verkehrsteilnehmer um mehr Aufmerksamkeit

Bei den Unfällen verunglückten 109 Personen, zwei davon tödlich. Auf der Kaiserstraße kam eine 35-jährige Radfahrerin ums Leben, als sie die Bahnschienen überquerte. In Holthausen wurde eine 81-jährige Frau von einer Bahn erfasst, als die nach dem Aussteigen im Gleisbett umknickte.

Die Bremsleistung einer Bahn ist nicht mit einem PKW vergleichbar. Bei einer Gefahrenbremsung benötigt das Schienenfahrzeug in etwa die doppelte Strecke – bei gleicher Geschwindigkeit und gleichem Reaktionsweg. Abgelenkte Verkehrsteilnehmer, egal ob als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer unterwegs, sollten dies bedenken.

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Rheinbahn-Vorstand Klaus Klar weiss dass die wenigsten Unfälle durch die Rheinbahn verursacht werden, aber sie werden für Verspätungen verantlwortlich gemacht

Polizei und Rheinbahn geben folgende Präventionstipps

> Autofahrer dürfen den Schienenbereich nicht überall queren, auf Verkehrsschilder und eventuellen Gegenverkehr muss geachtet werden.
> Im Haltestellenbereich muss nach dem Halt einer Bahn mit spontan auf die Fahrbahn laufenden Fußgängern gerechnet werden.
> Fahrgäste in Bahnen sollten für ihre Sicherheit sorgen und sich setzen oder einen feste Halt verschaffen, damit auch bei plötzlichen Bremsmanövern gesichert sind.

Generell wirken sich schon Bagatellunfälle sehr negativ auf die Pünktlichkeit der Rheinbahn aus. In 2018 addieren sich die Störungen alleine durch die Unfälle auf über 170 Stunden.

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