Düsseldorf Verkehr

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Am Mittwochabend (20.1.) wurden die letzten Arbeiten erledigt, ab Donnerstag 4 Uhr fliesst der Verkehr wieder

Düsseldorf atmet auf: Kreuzung Berliner Allee/Graf-Adolf-Straße ist wieder befahrbar

Seit dem 4. Januar war einer der Hauptverkehrsknoten der Düsseldorfer Innenstadt wegen Bauarbeiten komplett gesperrt. Dies behinderte den Auto- und öffentlichen Nahverkehr erheblich. Auf der Kreuzung Graf-Adolf-Straße und Berliner Allee wurden neue Gleise verlegt. Die Straßenbahnen die von Norden kommen, können nun rechts in die Graf-Adolf-Straße abbiegen und vom Rhein kommend links auf die Berliner Allee.

Pünktlich fertig

Stolz ist die Stadt darauf, die Bauarbeiten pünktlich zum 21. Januar fertiggestellt zu haben. "Wir haben den Kraftakt der Arbeiten an diesem neuralgischen Punkt im Düsseldorfer Straßennetz erfolgreich geschafft. Mein Dank gilt gleichermaßen dem Verständnis der während der Arbeiten betroffenen Verkehrsteilnehmer als auch dem engagierten Einsatz der an der Planung und Bauausführung beteiligten Mitarbeiter und Unternehmen. Perfekte Planung und Vorbereitung der vielen Arbeitsschritte haben zum erfolgreichen und termingerechten Abschluss geführt", erklärte Verkehrsdezernent Stephan Keller.

Endlich wieder freie Fahrt

Autofahrer und Rheinbahnkunden wird es ebenfalls freuen. Zwar hatte die Rheinbahn Ersatzbusse eingesetzt, doch wo deren Haltestellen lagen, blieb so manchem Fahrgast verschlossen. Wurde am Hauptbahnhof und Graf-Adolf-Platz durch Mitarbeiter darauf hingewiesen, blieb den Kunden an den übrigen Haltestellen nur Eigeninitiative. Selbst telefonische Nachfragen bei der Rheinbahn-Servicestelle konnten bei der Suche nach der Ersatzhaltestelle nicht immer helfen.

Fakten:

> Kostenaufwand von 2,6 Millionen Euro

> 24-Stunden-Schichtbetrieb

> bis zu zwölf Facharbeitern je Schicht

> vier Bagger

> auf rund 2.800 Quadratmetern Fläche

> fünf neue Weichen, eine Doppelweiche, fünf Gleiskreuze, eine Vierfachkreuzung und 144 Meter Rillengleis (spezielle Schienen zum Einbau auf einem festen Untergrund)

> drei neue Kanalschächte mit Anschlüssen bis in sechs Metern Tiefe

> Teilabriss und Neubau von zwei Bahnsteigen einschließlich neuer Verrohrung und Verkabelung von Signalanlagen.

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