Düsseldorf Verkehr

D_RheinbahnBusse_Klar_Hintzsche_20170825

Stolze Entscheider -Rheinbahn-Vorstand-Klaus Klar (l.) und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche - dahinter die neuen S-Klasse-Busse der Rheinbahn.

Düsseldorf dieselt: Neue Rheinbahn-Busse mit Ledersitzen und USB-Steckdosen

Der kleine Seitenhieb auf Köln muss schon sein: Während die KVB ihren Kunden in Bussen und Bahnen bloß nackte Plastikschalen anbiete, bricht bei der Rheinbahn in  Düsseldorf demnächst das Luxuszeitalter an: 42 neue Busse haben graue Ledersitze für die Passagiere, USB-Steckdosen an allen Sitzen und einen extra breiten Bildschirm mit Echtzeit-Informationen zu allen Nahverkehrsverbindungen an der nächsten Haltestelle.

WLAN sei in Vorbereitung hieß es bei der Vorstellung der neuen ÖPNV-S-Klasse am Freitag. Alle 42 Fahrzeuge des niederländischen Herstellers VDL kosten zehn Millionen Euro, sagte Rheinbahn-Vorstand und Arbeitsdirektor Klaus Klar.
Es handelt sich um zwölf Meter lange Fahrzeuge mit Diesel-Motoren, deren Abgaswerte der Euro-6-Norm entsprechen. Anders als bei Schummel-Dieseln im PKW-Bereich ist der Ad Blue-Tank 25 Liter groß, der täglich zu bedienende Einfüllstutzen sitzt direkt neben der Tanköffnung für Diesel.

D_RheinbahnBusse_Klar_Hintzsche_Handy_20170825

Graue Ledersitze, USB-Steckdosen: Neue Standards in Düsseldorfer Bussen. Rheinbahn-Vorstand-Klaus Klar (l.) und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche nahmen schon mal Platz.

Langfristig werde die Zukunft im Düsseldorfer Nahverkehr rein elektrisch werden, sagte Arbeitsdirektor Klaus Klar, um erneute Pestwolken der Rheinbahn-Kritiker gleich zu entgiften. Bis 2021 werde das Unternehmen Erfahrungen mit zehn, später 20 E-Bussen sammeln – ab 2023 werde die Rheinbahn ausschließlich Stromer bestellen – so Klar.

Umstieg auf Elektroantrieb

Das setze bei einem Nahverkehrsunternehmen voraus, dass Werkstätten umgestellt, Stromzapfsäulen aufgebaut und das Personal umgeschult werde. Schnellschüsse verböten sich allein deshalb, weil auch diese Infrastruktur stummen müsse.

Zurück zur Rubrik Verkehr

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Verkehr

D_Radaktiv_MiniRad_20180617

 Gutes Rad ist teuer. 2000, 3000 Euro – nach oben hin scheinen keine Grenzen gesetzt. Das wurde am Sonntag (17.6.) beim Fahrradfest radaktiv am Düsseldorfer Rheinufer rasch klar. Dennoch strömten mehrere tausend Menschen zusammen, um sich die neusten Fahrräder anzusehen, Fahrradreisen zu planen, E-Bikes auszuprobieren oder ganz einfach – um Spaß zu haben. Das vielleicht größte Kompliment für das nicht mehr ganz so radlose Düsseldorf gab es von Aussteller Arjen aus Amsterdam: „Wow, ihr holt schnell auf! Wir sind seit Jahren in Deutschland unterwegs und sehen eine tolle Entwicklung.“

fw_sperrzone_08122015a

*** 9:11 Uhr  Rheinbahn meldet, die Störung ist behoben. Es wird allerdings noch dauern, bis der Betrieb wieder normal läuft ***

Durch einen Feuerwehreinsatz auf der Ronsdorfer Straße gerät am Samstagmorgen (9.6.) der Straßenbahnverkehr in Düsseldorf aus dem Takt. Da Funken aus einem Stromkasten schlagen, hat die Feuerwehr die Strecke gesperrt. Die Bahnen der Linien U71, U72, U73, 704, 705, 706, 707 und 709 konnten daher das Depot nicht verlassen und müssen den Einsatz abwarten. Nur einige Bahnen, die vor 5 Uhr ausgefahren sind, halten den Betrieb aufrecht. Die Rheinbahn bittet ihre Fahrgäste auf alle Buslinien und die Stadtbahnlinien auszuweichen.

*** Aktualisierung: Der Feuerwehreinsatz ist beendet, aber durch den Vorfall sind die Oberleitungen für die Bahnen in einem Teilstück ohne Strom. Daher fahren die Bahnen auch weiterhin nicht. Durch die Baustelle auf der Karl-Geusen-Straße ist die zweite Ausfahrt des Depots ebenfalls gesperrt. Die Rheinbahntechniker arbeiten an einer Lösung. ***

D_Komod_Geraet_07062018

An der Friedrichstraße, Ecke Herzogstraße, sorgte die neue Teststrecke für autonomes Fahren am Donnerstag (7.6.) für kleine Staus. Denn ein Steiger blockierte eine Fahrspur, um an der Ampelanlage eine Funkeinheit anzubringen. Damit starten die Installationen für das Projekt „Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf“ (KoMoD). Wer nun Ausschau nach fahrerlosen Fahrzeugen hält wird enttäuscht. Die Testfahrzeuge werden weiter durch Menschen gesteuert, aber die Aufzeichnung der Daten ist ein erster Schritt für ein späteres autonomes Fahren. Denn vor einer Einführung müsste es gesetzliche Änderung geben, mit der in den nächsten zehn Jahren noch nicht zu rechnen ist.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D