Düsseldorf Verkehr

D_Stau_01122015

Nichts ging mehr voran in Düsseldorf: Vollsperrung des Rheinufertunnel in der Hauptverkehrszeit ab 15 Uhr am Dienstag

Düsseldorf nach dem 10.000-Volt-Kurzschluss: Rheinufertunnel zwei Stunden gesperrt - Nichts ging mehr!

Diese Hauptverkehrszeit am Nachmittag werden Pendler so schnell nicht vergessen: Tausende von Autos standen am Dienstag ab 15 Uhr im Stau. Bis in die Dunkelheit hinein brach der Verkehr auf den Hauptverkehrsstraßen zusammen. Hunderte Fahrzeuge samt Fahrer waren gefangen im Altstadtparkhaus: Nichts ging mehr in Düsseldorf. Grund: ein Kurzschluss in einem 10.000 Volt-Kabel im Rheintunnel.

Damit waren die vier wichtigsten Fahrbahnen der Stadt für mehr als zwei Stunden lahm gelegt. Erst versuchte die Polizei noch, den Verkehr von Hand durch den Rheinufertunnel zu leiten. Doch rasch stellten die Beamten diesen Versuch ein. Es war einfach zu gefährlich.

Erst mussten alle Sicherheitseinrichtungen getestet werden

Zudem war lange Zeit unklar, ob die großen Ventilatoren in den Röhren funktionieren, was mit den Lichtzeichen und der Beleuchtung ist. Erst nach einer sorgfältigen Überprüfung aller Sicherheitssysteme konnte der Rheinufertunnel gegen 17 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Stadtwerke weisen alle Verantwortung weit von sich

Zu allem Überfluss reagierten die Stadtwerke auch noch verschnupft auf eine städtische Pressemitteilung. Sie erzwangen vom Presseamt eine Korrektur: „Nach der zweistündigen Sperrung des Rheinufertunnels legen die Stadtwerke Wert auf die Feststellung, dass der Auslöser für den Fehler nicht in ihrem Netz gelegen hat, sondern sich aus der Anlage im Rheinufertunnel ergeben hat“. Den Autofahrern im Stau wird das ziemlich egal gewesen sein.
Sie fragten sich vielmehr, warum die Schadensbehebung derart behäbig passierte.

D_Rheinufertunnel_20151201

Erst als es dunkel wurde, war der Rheiunufertunnel in Düsseldorf wieder befahrbar

Zurück zur Rubrik Verkehr

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Verkehr

D_Rennrad_20170617

14 Tage noch, mon dieu. Langsam dreht Düsseldorf am Rad. Von nun an tritt die Gute-Laune-Maschine richtig in die Pedale. Da wird selbst so etwas Bodenständiges wie die Radaktiv-Messe am Rheinufer zur „Fete du vélo“ – zum offiziellen „Side-Event“ des „Grand Départ“. Nein, kein Miesepeter-Ansatz, aber die atemlose Fröhlichkeit rund um diese quietschbunt gekleideten, schmalhüftigen Reiseapotheken mit dem Fernziel Paris ist verdammt anstrengend. Zum Beispiel auf der Radnacht – Mondscheinstrampeln unter Polizeischutz.

Karina Hermsen machte sich ihre eigenen Bilder vom Radaktiv-Tag - die report-D Bildergalerie 

D_Kolle_Wagner_15062017

Wie der beste Lärmschutz für Angermund aussehen soll, ist für die Planer der Bahn klar: Lärmschutzwände werden entlang der Gleise gebaut und bieten damit den langversprochenen Lärmschutz, auf den viele Anwohner seit Jahrzehnten warten. Die Bürgerinitiative Angermund hält die Pläne nicht für die beste Lösung. Ein Runder Tisch im Rathaus tagte über viele Monate im Rathaus, um die von der Initiative bevorzugte Variante der Einhausung zu prüfen. Machbar ist sie, aber in den Augen der Bahn zu teuer.

D_Rheinbahn_Knolle_auto_13062017

Die Pünktlichkeitsoffensive der Rheinbahn wird um eine neue Facette erweitert: Falschparker, die Busse und Bahnen behindern, erhalten ihre Verwarnung nun auch von der Rheinbahn. Der Verkehrsdienst der Rheinbahn hat ab Donnerstag (16.6.) die Linzens zum Knöllchen schreiben.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D