Düsseldorf Verkehr

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Warnstreik der Gepäckabfertiger: Passagiere werden gebeten, sich bei ihren Fluggesellschaften zu erkundigen, ob es dadurch zu Verspätungen kommt

Düsseldorfer Flughafen verletzt laut ver.di Sicherheitsbestimmungen bei Warnstreik der Gepäckabfertiger

Der Warnstreik der Gepäckabfertiger des Dienstleisters Aviapartner hat nach Ansicht der Gewerkschaft ver.di zu Verstößen der Düsseldorfer Flughafenleitung gegen wesentliche Sicherheitsvorschriften geführt. Weil sich über 200 Beschäftigte des Dienstleisters an dem Warnstreik beteiligten, heuerte Aviapartner Streikbrecher vom Flughafen Amsterdam an. „Die Flughafenleitung duldete diesen krassen Verstoß gegen Sicherheitsvorschriften“, kritisierte der Leiter des Fachbereichs Verkehr
bei ver.di NRW, Peter Büddicker.

Aus guten Gründen dürften keine Person ohne Vorfeldunterweisung, Schulungen und einer Sicherheitsüberprüfung am Flughafen arbeiten. Das Arbeitsverhältnis an einem anderen Flughafen beinhalte ausdrücklich nicht die Erlaubnis, an jedem Flughafen im In- oder Ausland ohne die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen tätig zu werden. „Die Flughafenleitung hat hier eine gefährliche Sicherheitslücke zugelassen“, erklärte Büddicker. Die Gewerkschaft werde sich gegebenenfalls an die Aufsichtsbehörden wenden, um solche Vorgänge künftig zu unterbinden.
Seit Mittwochmorgen (11.3.) 3 Uhr bis 14.30 Uhr war die Düsseldorfer Gepäckabfertigung von einem Warnstreik betroffen. Rund 230 Mitarbeiter der Aviapartner GmbH und Co KG traten in den Ausstand. Über das Unternehmen werden rund 90 Prozent der Düsseldorfer Bodenabfertigung abgewickelt. Die rund 800 Beschäftigten sollen nach dem Willen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mehr Geld bekommen. Derzeit zahlt das Unternehmen nach Gewerkschaftsangaben zwischen 9,60 und 12,30 Euro brutto pro Stunde. Trotz der qualifizierten Tätigkeit liege das Bruttoeinkommen häufig unter 2000 Euro. Wir haben bereits beim letzten Tarifabschluss darauf hingewiesen, dass es in den nächsten Tarifrunden um eine deutliche Verbesserung der Löhne und Gehälter geht“, erklärte ver.di-Verhandlungsführer Peter Büddicker.
Nachdem vier Verhandlungstage und ein Sondierungsgespräch ohne eine Annäherung geblieben waren, habe man kurzfristig zu einem Warnstreik aufgerufen.

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