Düsseldorf Verkehr

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Die Kinder im Schilderwald der Verkehrszeichen

Düsseldorfer Schüler üben Verkehrssicherheit

"Mach mit - sicher, mobil und fit!" hieß das Motto der Verkehrssicherheitstage, an denen rund 2.500 Schüler Grund- und Förderschüler der vierten Klassen teilnahmen. Daher wimmelte es auf dem Betriebshofs der Rheinbahn in Lierenfeld am Mittwoch (11.10.) und Donnerstag (12.10.) nur so von Kindern.

Sicherheitstraining für 2.500 Schüler

Die Verkehrssicherheitstage werden gemeinsam vom Amt für Verkehrsmanagement, der Polizei, der Verkehrswacht, der Rheinbahn und von den schulfachlichen Beratern für Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung organisiert. Mit Verkehrsquizz, Aktionen und an Infoständen sollen die Schüler mehr über das richtige Verhalten im Straßenverkehr lernen. Durch die Menge der Schüler reicht ein Tag zur Bewältigung des Ansturms nicht mehr aus und so ist der Rheinbahnbetriebshof an gleich zwei Tagen Veranstaltungsort für die Verkehrssicherheitstage.

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Das städtische Verkehrsmaskottchen, der Löwe "Lookie", hatte viele Fans

Die Kinder lernen, wie sie sich in den unterschiedlichen Rollen als Verkehrsteilnehmer verhalten sollen. Egal ob sie mit Fahrrad, Roller, Inliner, mit Rollstuhl oder als Fußgänger unterwegs sind, können sie an Parcours üben und dabei ihr Reaktionsvermögen und ihr Körpergefühl testen. Auch das Passieren von Doppelblinkern an Straßenbahnübergängen gehörte zur Übung dazu.

Immer mit dabei war Löwe Lookie, das Düsseldorfer Verkehrsmaskottchen. Die Fahrradinitiative RADschlag stattet alle Schüler in Vorbereitung auf die dunkle Jahreszeit mit Kinderwarnwesten aus. An einem Lieferfahrzeug erklärte die Polizei den Kindern, dass der Fahrer sie nicht sehen kann, wenn sie sich im toten Winkel befinden und gab Tipps, wie sie die Gefahrenzone leicht umgehen können. Beim Amt für Verkehrsmanagement stellten die Mitarbeiter die Kinderstadtpläne vor, die für jeden Stadtteil erstellt wurden. Außerdem hatten sie einen Schilderwald aufgestellt, in dem die Bedeutung der Verkehrsschilder geübt werden konnte.

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Der Bremstest zeigte eindrucksvoll wie lang es dauert, bis der Wagen steht

Bei der Rheinbahn hatten die Schüler die Gelegenheit eine Busfahrt einmal aus der Perspektive des Fahrers zu erleben. Aber die Busfahrer drehten den Spieß auch um und schilderten den Kindern, was sie so alles erleben.

Mit den Helm-Melonen-Test wurde den Schülern veranschaulicht, wie wichtig es ist beim Fahrrad-, Inliner- und Kickboardfahren oder anderen Aktivitäten einen Helm zu tragen.

Natürlich gab es auch Polizeifahrzeuge zum Anfassen und auch Fotos durften in Streifenwagen und auf den Krafträdern gemacht werden.

Die Zahl der Kinderunfälle war im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr leicht auf 240 zurückgegangen (242 in 2015). Durch den Unfall im Wittlaer im September, bei dem eine Schülerin auf ihrem Fahrrad tödlich verunglückt war, ist seit acht Jahren leider wieder Kind im Straßenverkehr ums Leben gekommen.

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