Düsseldorf Verkehr

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Den Preis nahmen ZWD-Geschäftsführerin Claudia Diederich  (2. v.r.) und Radstationsleiter Marc Huhn (2.v.l.) von Stadtdirektor Burkhard Hintzsche (links) und Andreas Hartnigk (rechts), Vorsitzender der Verkehrswacht Düsseldorf, entgegen

Radstation mit dem Kurt-Dreist-Preis der Verkehrswacht Düsseldorf ausgezeichnet

Die Radstation der Zukunftswerkstatt erhielt am Montag (13.11.) den erst zum zweiten Mal vergebenen Kurt-Dreist-Preis der Verkehrswacht. Damit wird die Arbeit des Teams gewürdigt, das neben dem Betrieb der beiden Radstationen auch die Verkehrserziehung in den Düsseldorfer Schulen unterstützt.

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An der Radstation am Hauptbahnhof gibt es ein Fahrradparkhaus, Mieträder und Fahrradreparatur, Foto: Stadt Düsseldorf

Es war eine Überraschung für die Mitarbeiter der Radstation, als sie von der Ehrung erfuhren. Die Radstation ist ein Bereich der Zukunftswerkstatt Düsseldorf und stellt ein in Deutschland einmaliges Angebot dar. Seit 1989 engagiert sich die Stadt mit ihrer Tochtergesellschaft für die Schaffung von beruflichen Perspektiven durch Beratung, Qualifizierung und dem Angebot von zeitlich befristeter Arbeit mit dem Ziel der Wiedereingliederung in die Berufswelt. Neben den beiden Radstationen am Hauptbahnhof und am Johannes-Rau-Platz betreut das Team auch Abstellplätze für Fahrräder und Mieträder.

Wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit

Wie Stadtdirektor Burkhard Hintzsche in seiner Laudatio betonte, bildet die Arbeit der Radstation aber auch einen großen Bestandteil der Verkehrserziehungsarbeit der Stadt. Die Fahrräder und Ausstattung der Jugendverkehrsschule in Rath, sowie der drei mobilen Jugendverkehrsschulen werden von den Mitarbeitern in Schuss gehalten. Jährlich durchlaufen rund 4.700 Kindern dort ihre Radfahrausbildung.

Preis in Erinnerung an Kurt Dreist

Der Preis wird zum zweiten mal verliehen. Mit ihm erinnert die Verkehrswacht an Kurt Dreist, durch den die Verkehrssicherheit in Düsseldorf große Fortschritte gemacht hat. Von 1962 bis zu seinem Tod im Jahr 2010 war es ihm stets ein Anliegen die schwächeren Verkehrsteilnehmer zu schützen. Dazu gehörte Aufklärung, aber auch der Betrieb des ersten Verkehrsübungsplatzes im Hafen, den es heute nicht mehr gibt.

Angeregt vom Schweizer Vorbild gründete er die Verkehrskadetten in Düsseldorf. 32 Jahre lang war er Vorsitzender der Verkehrswacht Düsseldorf, aber auch auf Bundes- und Landesebene aktiv. Seine Wittwe konnte in diesem Jahr nicht bei der Preisübergabe im Derag Livinghotel de Medici auf der Mühlenstraße dabei sein. Aber sie freut sich, dass neben der Anerkennung des Lebenswerks ihres Mannes, mit dem Preis auch ein Ansporn für die kommenden Generationen gesetzt wird, die Verkehrssicherheitsarbeit niemals zu vernachlässigen. Der Kurt-Dreist-Preis für Verkehrssicherheit wird einmal im Jahr verliehen und ist mit einem Preisgeld von 500 Euro dotiert, die von der Verkehrswacht gestiftet werden.

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