Kultur

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Es ist, als habe sie jetzt alles erledigt. Das Buch über ihr Leben. Eine letzte Ausstellung. Gabriele Henkel konnte nicht mehr zur Eröffnung ihrer Präsentation von Porzellan und Aquarellen im Hetjens-Museum kommen. Niemand ahnte, wie schwach sie war. Keine zwei Tage nach der Vernissage ist sie im Alter von 85 Jahren gestorben. So wird das melancholisch-schöne Arrangement mit dem Titel „Stillleben“ unversehens zur Kunst des Gedenkens.

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Hey, Sie da mit dem hochgereckten Smartphone! Ist die Fotografie überhaupt noch eine Kunst? Eine heikle Frage. Die allgegenwärtige Technik, diese Domina des 21. Jahrhunderts, ermöglicht jedem Laien gelungene Bilder. Es wird gepostet, bis es uns vor den Augen flimmert. Und doch behauptet sich das besondere Werk – durch Konzept, Konsequenz, Reduktion und das gute alte Gespür für Motiv und Augenblick. Fotografie kann immer noch eine hohe Kunst sein, der Malerei ebenbürtig. Das beweist Axel Hütte in der wunderbaren Ausstellung „Night and Day“ im Museum am Ehrenhof.

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Alle Jahre wieder geben die Düsseldorfer „Kunstpunkte“ dem interessierten Laien an zwei Wochenenden rund 500 Möglichkeiten, Ateliers zu besuchen und die verborgenen Schätze der Kreativen aufzuspüren. Genauer gesagt, sind es diesmal 427 beteiligte Düsseldorfer Künstler plus 65 Gäste an 248 Orten – ohne die sogenannten Off-Räume. Die Tapferen schnappen sich den geheimnisvollen Faltplan (die Karte ist ein kleingedruckter Sternenhimmel und endet im Nirwana) und suchen selbst nach Erleuchtung. Man kann aber auch stressfrei mit dem leider ausgebuchten Shuttle-Bus fahren.

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Nein, Beat Wismer ist nicht der Typ, der einfach so verschwindet. „Ich habe das inszeniert“, erklärt er verschmitzt in seinem unverwechselbaren Schweizer Tonfall. Schon im Herbst 2016 fing seine Düsseldorfer Abschiedszeremonie an – mit der letzten vom scheidenden Direktor selbst kuratierten großen Ausstellung im Museum Kunstpalast: „Hinter dem Vorhang“. Doch dann gab es in diesem Jahr doch noch den spektakulären Auftritt mit Cranach, etliche andere Vernissagen, Vorträge für Volk und Society sowie Wismers Herzensangelegenheit mit der Abstraktion: „Beauty is a Rare Thing“, Schönheit ist ein seltenes Ding.

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Mit welchem Konzept das Photo Weekend im Februar 2018 startet, ob es verschiedene Säulen der Zuständigkeit geben wird und ob Alain Bieber die Leitung behält – all das waren Fragen, die am Dienstag (12.9.) im NRW-Forum diskutiert wurden. Um es kurz zu machen – ein Ergebnis gab es nicht.

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Die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf widmet sich unter dem Titel "Ohne Obdach. Ohne Schutz" seit Montag (11.9.) in drei Sonderausstellungen dem Thema Obdachlosigkeit im Nationalsozialismus.

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Beim Pokern würde man sagen: „Einen Fünfer zum Sehen!“ Im Düsseldorfer Schauspielhaus wird gepokert – und für einen Fünfer gab es am Samstagabend Häppchen der kommenden Spielzeit zu sehen. Musik, Tanz, Theater – mit dem 24/7-verschmitzt dreinblickenden Intendanten Wilfried Schulz ist ein neues Format auf Düsseldorfs höchster Bühne eingezogen: Man lässt sich für einen kleinen Obolus vorab in die Karten schauen, um danach Theaterkarten verkaufen zu können.

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„Das Photo Weekend findet im kommenden Februar  weiterhin unter der Leitung von Clara Maria Sels statt“ – mit diesem Satz wurden Pressevertreter am Freitag (8.9.) zu einer Pressekonferenz ins Haus der Universität eingeladen. Auf dem Podium nahmen neben Clara Sels drei Galeristen Platz, die sich klar zu ihr bekannten.

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Das Schauspielhaus ist zwar immer noch Baustelle, aber das hindert Theaterchef Wilfried Schulz  und sein Team nicht daran, die neue Spielzeit 2017/18 mit zwei großen Festen zu beginnen. Am Samstag (9.9.) wird im Central gefeiert und zur Welcome-Sommerparty lädt am Montag (11.9.) das Junge Schauspiel und das Café Eden ein.

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Bereits den achten Band ihrer Schriftenreihe stellte die Mahn- und Gedenkstätte in dieser Woche vor. Das Buch "Macht und Pracht: Die Düsseldorfer Königsallee im Nationalsozialismus" wird gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Königsallee verlegt und zeigt die Auswirkungen der NS-Zeit auf die Prachtmeile auf.

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Im Knatsch um die Leitung des Düsseldorf Photo Weekend 2018 (report-D berichtete) haben sich am Donnerstagnachmittag (17.8.) Oberbürgermeister Thomas Geisel und Galeristin Clara Maria Sels zu einer Aussprache getroffen. Sowohl der OB als auch von Sels sagten  hinterher, es sei ein angenehmes und informatives Gespräch gewesen. Aus dem Rathaus hieß es, die Veranstaltung werde – wie alle vorangegangenen – eine des NRW-Forums sein. Dessen Leiter Alain Bieber ist aufgerufen, einen Vorschlag zur Aufgabenverteilung zu machen.

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Die jährlichen Kritikerumfrage der Zeitschrift „tanz“ zur „Kompanie des Jahres“ kam zum klaren Ergebnis: Die tänzerische Bandbreite und die künstlerische Strahlkraft des Balletts am Rhein hat überzeugt und so wurden sie erneut zur „Kompanie des Jahres“ gewählt.

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Das Duesseldorf Photo Weekend 2018 sorgt für erheblichen Krach im Rathaus. Es soll mit Alain Bieber, dem Chef des NRW-Forums, einen neuen Leiter bekommen. Darüber ist Galeristin Clara Maria Sels, die Organisatorin der vergangenen Foto-Wochenenden, empört. Sie sieht sich ausgebootet und verweist unter anderem auf rund 100.000 Besucher beim Photo Weekend 2017, Anfang Februar. Und eingeworbene Sponsoren. Und jahrelanges, ehrenamtliches Engagement.

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Sternenkollision vor Flingeraner Kraftwerk-Panorama: „When Stars Collide“, Neon-Rock aus Köln, hoben am späten Samstagabend (5.8.) mit rund 150 Gästen ab in andere Ton-Galaxien. Neon-Light-Show inklusive. Die Gäste aus der verbotenen Stadt waren Haupt-Act beim 7. Rock am Kraftwerk.

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Ska lockt vor die Bühne auf der Ballonwiese. Die Betrayers of Babylon aus Neuss finden einen Rhythmus, der nur eins verbietet: still zu stehen. Holen sich ein bisschen vom Jazz. Sind schnell. Laut. Und gut. Da ist vergessen, dass es eben noch schüttete wie aus Eimern. Getanzt wird hier und jetzt. Das fünfte „Rock gegen Rechts“ brachte – verteilt über den ganzen Samstag - mehr als 1000 Antifaschisten in den Volksgarten.

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