Kultur

D-Bikoe_Mainacht_01052021

Hoffen kann man ja mal. Dass die Düsseldorfer „Kunst im Tunnel“ (KIT) am Mannesmannsufer bald wieder zugänglich sein wird und die Filme von Silke Schönfeld nicht ungesehen bleiben. Denn sie haben Zeit und Aufmerksamkeit verdient – „Über alles vernünftige Maß hinaus“, wie der Ausstellungstitel aus einer 1956 gehaltenen Rede des Düsseldorfer Kunstvereinsdirektors Hildebrand Gurlitt zitiert. Eigentlich möchte man stundenlang da unten bleiben, im Dunklen und Stillen unter der Rheinpromenade, wo bewegte Bilder besondere Geschichten vom Menschen erzählen.

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Das zakk, "die börse Wuppertal" und die Stadtbücherei Düsseldorf haben für Mittwochabend (21.4.) gemeinsam die digitale Buchvorstellung von Hengameh Yaghoobifara Debütroman "Das Ministerium der Träume" organisiert. Interessierte können kostenlos via Zoom teilnehmen, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

D_Bücher_Regale_11012021

Die Corona-Notbremse führt dazu, dass die Stadtbüchereien für das Publikum geschlossen bleiben müssen. Leser*innen können aber den eingeschränkten Ausleih- und Rückgabeservice nutzen. Außerdem sind Buchbestellungen online, per Mail oder Telefon möglich. Daneben bieten die Stadtbüchereien zahlreiche online Veranstaltungen an. Sie reichen im April von den Themen „Saubere Energie“, Upcycling und Müllvermeidung über Gleichberechtigung sowie Lesungen.

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Noch bis zum 16. April können sich Nachwuchsbands für das Newcomer Festival anmelden, das am 13. Mai von Akki und zakk organisiert wird. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr gibt es erneut eine Auflage als Online-Festival. Allerdings diesmal mit Live-Stream für mehr Konzertatmosphäre und der Möglichkeit für Austausch und Feedback mit dem Publikum.

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Gewöhnlich gucken Spaziergänger am Altstadtufer lieber auf die Fluten des Rheins als auf die Ufermauer, in deren Nischen nicht viel zu sehen ist außer Müll und Kritzeleien. Jetzt ist das anders. Denn die GEDOK Regionalgruppe A 46 sorgt für eine Kunstschau, die der Pandemie, dem Lockdown und der Verzagtheit trotzt. Fünf Frauen des kreativen Vereins zeigen Lieblingswerke, die auf wetterfeste Planen gedruckt und in fünf Kasematten-Nischen befestigt wurden: „Künstlerinnen für die Zukunft – Eigenwillig im Verbund“.

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Ach, Beuys, was hätte er wohl dazu gesagt? Zu Abstandsregeln, Maskenpflicht, Zeitfenstern und Zoom-Konferenzen? Hätte er das ausgehalten, der große Narr, der unermüdliche Kämpfer für eine befreite, verrückte Kunst, die sich seiner Ansicht nach im Leben selbst manifestieren sollte – als „Soziale Plastik“? Womöglich wäre der Kerl ja mit den Corona-Rebellen marschiert. Joseph Beuys (1921-1986) suchte und brauchte die Nähe der Menschen, trug seine esoterisch bewegten Botschaften unbeirrt in die Menge, pfiff auf den Segen der Obrigkeit. Der akademische Diskurs, der jetzt, im Jahr seines 100. Geburtstags, pflichtgemäß anschwillt, war für ihn viel weniger wichtig als der schlichte Satz: „Jeder Mensch ist ein Künstler“, der zum Titel für eine erstaunlich frische Schau im Düsseldorfer K20 wurde.

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Mit einer Plakataktion macht das Literaturbüro NRW auf Düsseldorfer Autoren und Autorinnen aufmerksam, die während der Corona-Pandemie kaum Möglichkeiten haben ihre Leser*innen zu erreichen. Die ersten Plakate der Kampagne "TROTZDEM!" mit kurzen Texten der Schriftsteller*innen wurden jetzt aufgehangen. Weitere sollen in den nächsten Wochen folgen.

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Ein bisschen spooky ist es schon, wie diese ganze Zeit. Das schicke Café Lennarz der Sammlung Philara im Flingerner Hinterhof bleibt geschlossen, geselliges Verweilen gehört ja zu den aktuellen Todsünden. Die Aufseherinnen schweigen hinter ihren Masken und verfolgen die Besucher/innen wie diskrete Gespenster. Nicht gerade ein Riesenspaß – und trotzdem eine Inspiration, die das Lebensgefühl hebt. Gil Bronners private Kunsthalle, ohnehin ein Ort der Entdeckungen, präsentiert in einer Sonderausstellung den ewig jungen „Totalkünstler“ Timm Ulrichs.

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Die Stadtbücherei Düsseldorf ist eine von vielen Büchereien, die sich am Freitag (19.3.) an der landesweiten Aktion "Nacht der Bibliotheken" beteiligt. Coronabedingt gibt es die "#bibnacht", bei der alle Interessierten digital „mitmischen“ können. Viele Aktionen sind organisiert und laden zur Teilnahme ein.

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Noch bis zum 29. April 2021 können Interessierte im Stadtmuseum Düsseldorf Pressefotografien mit besonderer Aussagekraft betrachten. Die Fotografien, die aus aktuellem Anlass aufgenommen wurden, bilden die Geschichte der Stadt ab und werden damit unabhängig vom Erscheinungskontext zum Kunstwerk.

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Der Körper ist in dieser Krise ja ausreichend gefüttert worden. Aber auch der vom Dauerfernsehen erschlaffte Geist braucht seine Nahrung. Mit Begeisterung nutzen die Düsseldorfer die vorsichtigen Öffnungen der Ausstellungshäuser. Die Julia Stoschek Collection (JSC) an der Schanzenstraße hat die mediale Kunst wieder eingeschaltet – und obgleich nichts Populäres dort gezeigt wird, waren die Zeitfenster für dieses erste Wochenende sofort ausgebucht. Filme und Sound von zwölf Künstler/innen der Collection („JSC on View“) sowie die anspruchsvollen Konzepte des Kanadiers Jeremy Shaw fordern die intelligente Aufmerksamkeit des Publikums. Nur Mut!

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Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Tonhalle Düsseldorf stiftet seit 2016 den Menschenrechtspreis, der von Adam Fischer im Rahmen eines Sonderkonzerts verliehen wird. Coronabedingt gab es im vergangenen Jahr keine Verleihung, so dass es in diesem Jahr zwei Preisträger gibt. Der Menschenrechtspreis 2020 geht an den österreichischen Verein Mimikama, 2021 wird die Organisation Fridays for Future Deutschland ausgezeichnet. Das von Adam Fischer dirigierte Menschenrechtskonzert wird am Sonntag (14.3.) um 20 Uhr per Live-Stream übertragen.

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Es ist ja nicht leicht, in diesen verkrampften Zeiten hinter der Maske seine Stimme zu erheben, eine Identität zu entwickeln, sich zu profilieren. „Coming To Voice“ heißt, mit einem gewissen Trotz, die diesjährige Ausstellung der Düsseldorfer Akademie-Absolvent/inn/en des Corona-Jahres 2020. Dank der neuerlichen Museumsöffnung kann man die Leistungsschau von 69 jungen Künstler/inne/n noch ein paar Tage in Wirklichkeit besuchen.

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Zum Jahrestag des Lockdowns wird im zakk die „50+ Party“ gefeiert. Am Freitag (12.3.) steht dabei ab 20 Uhr DJ Ingwart hinter dem Plattenteller und freut sich über viele Gäste, die an der Zoom-Party teilnehmen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung beim zakk ist erforderlich, damit der Zugangslink zugesendet werden kann.

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Am Donnerstag (11.3.) öffnet die Zentralbibliothek am Bertha-von-Suttner-Platz wieder ihre Türen für die Besucher*innen. Die Stadtteilbüchereien Benrath, Bilk, Derendorf, Gerresheim und Kaiserswerth folgen am Montag (15.3.). An allen Standorten gelten Abstands- und Hygieneregeln. Beim Besuch ist die Registrierung (durch den Bibliotheksausweis) erforderlich. Überall ist eine maximale Besucherzahl festgelegt. Auch nach der Öffnung wird der Service in den geöffneten Stadtbüchereien nur ein eingeschränkter Service möglich sein, um die geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen für Bibliotheken nach Coronaschutzverordnung einzuhalten.

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