Kultur

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Die Chinesen kommen. Der wirtschaftliche Aufbruch des Riesenreichs ist nicht aufzuhalten. Das wird allenthalben konstatiert und diskutiert – halb bang, halb fasziniert. Während die einen das große Geschäft wittern, fürchten die anderen den Ausverkauf der europäischen Zivilisation. Umso wichtiger ist es, auch weichere Aspekte der neuen Öffnung nach Fernost zu beachten. Was können wir entdecken, was voneinander lernen? Jian Guo, ein Chinese in Düsseldorf, Vorsitzender des Vereins für Deutsch-Chinesischen Kulturaustausch (DCKD), macht die Neue Seidenstraße zwischen Düsseldorf und Peking mit seinem Projekt „Blue Container“ zu einer Trasse der Kunstbegegnung. 15 Künstler(innen) aus Deutschland und Usbekistan zeigen jetzt im Schloss Elbroich, wie spannend das sein kann: „Interlocal“, zwischen den Orten.

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Im Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW zeichnete der Landesmusikrat bereits zum zehnten Mal Spielstätten in Nordrhein-Westfalen für ihre Programmgestaltung aus. Unter den elf Preisträgern sind zwei Düsseldorfer Institutionen: Das zakk und die Jazz-Schmiede.

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Im Rahmen der Blue Container-Ausstellung in Tashkent, Usbekistan, präsentierten Künstlerinnen und Künstler vom Rhein ihre Werke in der Galerie für Bildende Kunst. Darunter sind bekannte Namen aus Düsseldorf wie Katharina Sieverding, Stefan à Wengen, Corina Gertz, Klaus Mettig, Ulrike Möschel und Jewgenia Tschuiikowa.

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Über vier Jahre recherchierte ein Autorenteam für die Texte des Buches "Die Kommissare. Kriminalpolizei in Düsseldorf und im rheinisch-westfälischen Industriegebiet (1920-1950)". Auf 504 Seiten wurde am Dienstag (11.12.) nun das Werk mit den Einblicken in den Alltag der Kripo vorgestellt. Dabei wird auch die unrühmliche Tätigkeit für das NS-Regime deutlich, bei dem die Kripo "Asoziale" oder "Volksschädlinge" regelrecht "aussortierte" und in Konzentrationslager verschleppte.

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Bauhaus! Das ist zweifellos einer der coolsten Begriffe in der Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts – auch wenn im gefühllosen Internet erst mal die gleichnamige Baumarktkette erscheint. Die 1919 von den Architekten Walter Gropius und Henry van de Velde in Weimar gegründete Gestaltungsschule steht für alles, was wir bis heute an der Moderne vergöttern: Klarheit, Geradlinigkeit, die kühnen 20er-Jahre, die Idee des Gesamtkunstwerks in einer demokratischen Gesellschaft. Irgendwie will jeder ein bisschen Bauhaus sein. Das gilt besonders für Künstler und Kuratoren. Eine ganze Schar Kreativer präsentiert jetzt im NRW-Forum „Bauhaus und die Fotografie – Zum Neuen Sehen in der Gegenwartskunst“.

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Die Stadt Düsseldorf untersucht systematisch die Gemälde in ihren Ausstellung, ob es sich dabei um in der NS-Zeit verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter handelt. Das Gemälde "Die büßende Maria Magdalena" aus der Sammlung Rudolf Mosse wird nun an die Nachfahren von Felicia Machmann-Mosse zurückgegeben.

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Die Fotografin Inga Paas hat das Leben von fünf Senioren begleitet und ihre Lebens- und Wohnsituation in sehr persönlichen Bildern festgehalten. Alle Teilnehmer werden in ihrem Alltag durch die ambulante Caritas Pflegestation betreut. Es entstand die Ausstellung "Da begleiten, wo Menschen zu Hause sind. 40 Jahre Caritas-Pflegestation", die noch bis zum 4. Januar im Rathaus zu sehen ist.

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Der neue Pfarrsaal von St. Maria Rosenkranz in Wersten war am Samstag (1.12.) Ziel zahlreicher Besucher, die ein ganz besonderes Konzert erwartete. Denn die Rhingschiffer hatten befreundete Musiker eingeladen und rockten gemeinsam zugunsten der Palliativstation der Universitätsklinik Düsseldorf.

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Bei der Premiere am Dienstagabend (27.11.) hielt es die Besucher nicht auf den Plätzen und textsicher wurden die Lieder mitgesungen. Mit „Let it be“ erlebten sie im Capitol eine musikalische Zeitreise in die 60-er-Jahre, bei der die Darsteller von John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr zum Mitmachen einluden.

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Das Mädchen traut sich was. „Ein bisschen Schiss habe ich schon“ sagt sie. So im Dunkeln. Aber schließlich sei man in einer Gruppe – und da würde man gegenseitig auf sich aufpassen. Außerdem hat jeder hier sein Kuscheltier mitgebracht und schon mal aufs Feldbett gelegt – für alle Fälle. Dann geht’s los: Mit Stirnlampe und Block erkunden zehn Mädchen und Jungen des Wim-Wenders-Gymnasiums den Kunstpalast. Der Kinofilm „Nachts im Museum“, übertragen auf Düsseldorf und ganz in echt.

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Distanz kann ein guter Lehrmeister sein. Lena Brüning kennt ihren Großvater Alfred Schmela nur aus Erzählungen. Sie wurde 1980 geboren, im Todesjahr des legendären Düsseldorfer Galeristen. Umso besser kann die Wahl-Berlinerin jetzt die Position einer unabhängigen Wissenschaftlerin einnehmen und zugleich persönliche Beziehungen nutzen. Sie arbeitet an einer Doktorarbeit über die Galerie Schmela – und sie hat im Auftrag der Kunstsammlung NRW im historischen Domizil an der Mutter-Ey-Straße die Ausstellung zum 100. Geburtstag von Alfred Schmela eingerichtet. Das war, sagt sie, „wie eine Zeitreise“.

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Geld regiert die Welt – aber ein bisschen Kunst darf dabei sein. Die Düsseldorfer Galerie Bernd A. Lausberg präsentiert im gediegenen Wirtschaftsclub „3 plus 1“: drei Fotokünstler und einen Bildhauer. „Feinsinnige Beobachter unserer Welt“ seien sie alle,  bescheinigte Anne Rodler vom Kunstpalast.

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Die Verunsicherung war deutlich bei der Pressekonferenz zur Art Düsseldorf 2018. Nach einem glanzvollen Start im vorigen Jahr stand Gründungsdirektor Walter Gehlen nun allein auf der Bühne im Böhler Areal und musste nach Worten suchen. Sein langjähriger Partner auf dem Kunstmarkt, Marketing-Experte Andreas Lohaus, schied im Spätsommer überraschend aus der Geschäftsführung aus, um sich, so Gehlen, „mit anderen Themen zu beschäftigen“. Und, ganz heikel: Auch die Schweizer Messegesellschaft MCH, Betreiberin der Weltmesse Art Basel und zu 25 Prozent an der Art Düsseldorf beteiligt, zieht sich zurück. Sie will sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und verkauft ihre Anteile an den Meistbietenden. Da kann man nur sagen: Don’t give up!

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Der alte Chef interessierte sich nicht für die politische Korrektheit von Kunstgeschichte. Werner Schmalenbach (1920-2010), bis 1990 amtierender Gründungsdirektor der Kunstsammlung NRW, hatte nur einen Antrieb: „Die Lust auf das Bild“. So nannte er ein Buch über sein leidenschaftliches Leben mit der Kunst. Und so, mit den Augen und dem Herzen eines Liebhabers, trug er eine der schönsten Sammlungen der klassischen Moderne zusammen: Picasso, Matisse, Miró, Max Ernst und die anderen Großen. Alles nur westliche Ansichten, findet Schmalenbachs heutige Nachfolgerin Susanne Gaensheimer. Sie hat das Haus umräumen lassen und präsentiert nun mit einem Team von Kuratorinnen ihr „museum global – Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne“.

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In Düsseldorf ist er längst kein Unbekannter mehr – der Singer-Songwriter „enkelson.“. „Jeder für sich“ soll seine erste CD heißen und damit diese noch im Dezember erscheinen kann, startete er ein Crowdfunding-Projekt.

Düsseldorf, Helau!

Karnevalssession 2018/19

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