Kultur

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Sophia hat keinen Unterleib. Aber Köpfchen. Und ein Gesicht – wie aus Männerfantasien: glänzende Augen mit Klimperwimpern, ein gerades Näschen und diese leicht geschwollenen Lippen, die dem aktuellen Schönheitsideal entsprechen. Sophia kann verblüffend echt gucken und mit den Brauen zucken, lächeln wie eine unermüdliche Empfangsdame und sogar sprechen: „I’m happy to be in Düsseldorf, it is beautiful“. Thank you, sehr nett! Sophia ist auf Höflichkeit programmiert – ein Wunderwerk des Hongkonger Unternehmens Hanson Robotics und Star des internationalen Festivals „Meta Marathon“ im NRW-Forum.

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Mit gleich drei Konzerten ehrt das Bechstein-Center im Stilwerk am Samstag (16.3.) Clara Schumann, die dieses Jahr ihren 200. Geburtstag feiert. In drei Konzerten, um 14, 17 und 20 Uhr, werden junge international erfahrene Nachwuchsmusiker Werke von Clara und Robert Schumann sowie Johannes Brahms aufführen.

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So was nennt man wohl Waffenstillstand. Alain Bieber, Direktor des NRW-Forums, und Clara Sels, bewährte Meisterin des „Duesseldorf Photo Weekend“, saßen nach vorjähriger Entzweiung zur Pressekonferenz an einem Tisch und versicherten, dass sie sich „sehr freuen, wieder gemeinsame Sache zu machen“. Dabei ist nichts geklärt. Die Galeristin Sels will, wie sie sagt, nach „sehr viel Hürdenspringen“ künftig nur noch „im Hintergrund aktiv sein“ und sucht „nach Unterstützung“. Der Oberbürgermeister wird leider alles neu sortieren. Wie es auch kommen mag, das Publikum möchte einfach Fotos sehen.

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Noch ist die Stimmung kornblumenblau, aber bald wird der Spaß vorbei sein, und spätestens dann geht der verkaterte Mensch wieder auf Sinnsuche. Eine Begegnung mit neuer Kunst ist da gerade das Richtige. Im K21 zum Beispiel kann man sich mit dem britischen Künstler Ed Atkins und seinen Videos mal so richtig ausweinen, und die Kunsthalle am Grabbeplatz präsentiert eine überraschend witzige Schau von 13 in und um Düsseldorf arbeitenden Frauen und Männer, deren Namen noch keinen Hype auf dem Kunstmarkt ausgelöst haben.

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Um einem Genie auf die Spur zu kommen, muss man verflixt schnell sein. So wie im Moment, im Düsseldorfer Rathaus. Dort eröffnete am Samstag (23.2.) eine Ausstellung zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci. Der starb am 2.Mai 1519. Die Da Vinci-Ausstellung in Düsseldorf dauert einen Monat lang – bis zum 22. März. Also: Pronto!

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Mit dem ganz eigenen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau kommt der Caveman nach Düsseldorf zurück. Der Broadway-Klassiker ist vom 5. bis zum 7. April im Club des Capitol Theaters Düsseldorf zu sehen.

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Wie, Sie waren nicht beim Rundgang in der Akademie? Wohl keine Lust? Hier kommt die gute Nachricht für alle, die den hippen Parcours durch die Klassen am Eiskellerberg insgeheim immer zu chaotisch fanden und vielleicht sogar ein bisschen enervierend. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen will alle Jahre wieder ausgesuchte Arbeiten der Absolventen im musealen Rahmen ausstellen. Architekturprofessor Karl-Heinz Petzinka, der elegante und eloquente neue Rektor, pflegt segensreiche Verbindungen zur Außenwelt. Er hat den Plan mit Kunstsammlungs-Direktorin Susanne Gaensheimer ausgeheckt. Zusammen präsentieren sie im K21 nun zum ersten Mal die „Absolvent_innen“ (so wird das politisch korrekt geschrieben) des Vorjahres 2018.

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Der Name klingt ja ein bisschen fad: „Das junge Rheinland“. Und, sorry, ein richtig berühmter Begriff ist auch nicht daraus geworden. Schon nach der Gründung dieser Düsseldorfer Künstlerorganisation 1919 wurde ziemlich viel gemeckert. Der Galerist und Sammler Hans Koch, dem der Maler Otto Dix bald darauf die Ehefrau ausspannen sollte, fand die erste Ausstellung „fromm, fröhlich, ..., ein wenig verlogen, selbstgefällig und voll dunkler Tradition“, er schrieb vom „Arrangement des Zufalls“ zwischen verschämtem Naturalismus und einer Avantgarde, die er „Schakale auf expressionistischem Gefild“ nannte. Das war gemein, aber es zeigt, dass es eine leidenschaftliche Diskussion gab. 100 Jahre später im Kunstpalast blicken wir mit Rührung und viel größerer Wertschätzung auf dieses Stück Kulturgeschichte.

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Familie ist für die Fotografin Katharina Mayer ein zentrales Thema, dass die ehemalige Becher-Schülerin in ihrem Projekt „Familia“ bereits seit über 18 Jahren verfolgt. Zehn Familienporträts sind seit Montag (4.2.) in einer Ausstellung im Foyer des Rathauses zu sehen.

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"mutig – weiblich – unvergessen. Düsseldorfer Frauen in der Geschichte" heißt die neue Sonderausstellung, die ab Dienstag (5.2.) in der Mahn- und Gedenkstätte zu sehen ist. Darin werden sechzehn Frauen geehrt, von denen die meisten Namensgeberinnen für Düsseldorfer Straßen sind. Sie stehen für die vielen Frauen, die in der NS-Zeit eine große Rolle spielten. Denn wenn es darum ging, jemanden zu verstecken, Lebensmittel zu besorgen oder Denunziationen vorzubeugen, waren es oft die Frauen, die mutig agierten.

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Ein begeistertes Publikum feierte am Donnerstag (31.1.) die Premiere von Dirty Dancing im Capitol. Mit imposantem Bühnenbild und emotionsstarken Darstellern erlebten die Gäste die Liebesgeschichte von Baby und Johnny. Noch bis zum 10. Februar gastiert die Kult-Romanze in Düsseldorf.

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Hat der Chef des Düsseldorfer Kunstpalasts, Felix Krämer, einen guten Cognac für alle Fälle in der untersten Schreibtischschublade? Das bleibt sein Geheimnis. Als er am Mittwoch (23.1.) von diesem einen Anruf erzählte, da war der Pulsschlag hinterher noch spürbar. Das Telefon klingelte. Am anderen Ende war Fritz Bagel aus der Henkel-Familie und fragte gerade heraus: „Wollen Sie den ‚Kleinen Urwald‘ von Heinz Mack als Geschenk annehmen?“ „Ja, ich will“, sagte der Museumschef. Krämer gestand heute gegenüber Journalisten: „Ich war sprachlos.“

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Die Chinesen kommen. Der wirtschaftliche Aufbruch des Riesenreichs ist nicht aufzuhalten. Das wird allenthalben konstatiert und diskutiert – halb bang, halb fasziniert. Während die einen das große Geschäft wittern, fürchten die anderen den Ausverkauf der europäischen Zivilisation. Umso wichtiger ist es, auch weichere Aspekte der neuen Öffnung nach Fernost zu beachten. Was können wir entdecken, was voneinander lernen? Jian Guo, ein Chinese in Düsseldorf, Vorsitzender des Vereins für Deutsch-Chinesischen Kulturaustausch (DCKD), macht die Neue Seidenstraße zwischen Düsseldorf und Peking mit seinem Projekt „Blue Container“ zu einer Trasse der Kunstbegegnung. 15 Künstler(innen) aus Deutschland und Usbekistan zeigen jetzt im Schloss Elbroich, wie spannend das sein kann: „Interlocal“, zwischen den Orten.

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Im Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW zeichnete der Landesmusikrat bereits zum zehnten Mal Spielstätten in Nordrhein-Westfalen für ihre Programmgestaltung aus. Unter den elf Preisträgern sind zwei Düsseldorfer Institutionen: Das zakk und die Jazz-Schmiede.

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Im Rahmen der Blue Container-Ausstellung in Tashkent, Usbekistan, präsentierten Künstlerinnen und Künstler vom Rhein ihre Werke in der Galerie für Bildende Kunst. Darunter sind bekannte Namen aus Düsseldorf wie Katharina Sieverding, Stefan à Wengen, Corina Gertz, Klaus Mettig, Ulrike Möschel und Jewgenia Tschuiikowa.

Düsseldorf, Helau!

Karnevalssession 2018/19

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