Kultur

D_Musikverein_Buehne_20180617_Schaffmeister

Großer Musikspaß auf der Engländerwiese im Düsseldorfer Nordpark: Viele hundert Gäste kamen am Sonntagnachmittag (17.6.) zum musikalischen Picknick mit dem Musikverein Düsseldorf. Auf und vor der Bühne spannte sich ein ganz großer musikalischer Bogen: Von „Pack die Badehose ein“ – mitgesungen von nahezu allen Anwesenden bis hin zu Wolfgang Neuhausen alias Pantomime Nemo, der gemeinsam mit Künstlern aus Südafrika und zahlreichen Kindern Hometown-Musik zelebrierte, spontan und mit nur einer Probe.

D_Stay_3_13062018

Die Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative STAY! feiert ihren 10. Geburtstag. Namhafte Künstler haben gratuliert und Werke für eine Benefiz-Kunstausstellung gespendet. In der Galerie an der Jägerstraße 15 in Eller können die Kunstwerke noch bis zum 24. Juni besichtigt und gekauft werden. Ohne Spenden ist das vielfältige Engagement der Initiative für Flüchtlinge nicht möglich.

D_Bikoe_Portrait

Der Grabbeplatz ist der Sammelpunkt für das Amüsierviertel Altstadt – übersät mit eingetretenen Zigarettenkippen, Kronkorken, Flaschenscherben, Plastikbechern. Die Tiefgarage stinkt nach Urin. Man könnte hier an der Zivilisation verzweifeln, wenn nicht zwei Kulturinstitute beharrlich das menschliche Streben nach Schönheit und Erkenntnis repräsentierten. Die Landesgalerie K20 zeigt in diesem Sommer die gewebten Bilder der Bauhaus-Meisterin Anni Albers, und die Kunsthalle feiert, in Zusammenarbeit mit dem NRW-Forum, das stürmische Werk des chinesischen Malers, Filmers und Fotografen Liu Xiaodong.

D_SChwanensee_1_28052018

Er hatte bei seinem Antritt in Düsseldorf beteuert, dass man von ihm kein Handlungsballett zu sehen bekommen würde. Und jetzt? Nun warten alle, Ballettfreunde und Tanztheater-Kritiker, mit Spannung auf Schläpfers „Schwanensee“, das Ballett der Ballette, das er jetzt, wie er auf der Pressekonferenz betonte: „mit Respekt vor dem Original, ohne es zu brechen“ auf die Bühne bringen wolle. Vor allem aber: „Mit Freude am Märchen“. Schließlich komme er aus der Tradition des Handlungsballetts, „Ich habe schon zweimal den Feuervogel gemacht und war auch Benno in Schwanensee, x-mal“. Was man in Düsseldorf zu sehen bekäme? „Eine schläpferische Fassung eben.“ Und die wird von Vielen schon vor der Premiere als Inszenierung der Saison gesehen.

D_Pendoran_Holo_20180526

Es gibt ja immer noch ein paar Menschen, die meinen, sie könnten sich der teuflischen Technik durch Verweigerung entziehen. Träumt weiter, meine Herrschaften! Die Wahrheit ist: Auch wenn wir Facebook boykottieren und keine Selfies bei Instagram posten, sind wir alle längst gefangen im weltweiten Netz. Jeder, der online eine Erklärung gesucht, ein Ticket gebucht, sein Geld oder Fotos verwaltet oder die richtige Route gefunden hat, hinterlässt Datenspuren und wird von digitalen Ordnungssystemen erfasst. „Algorithmen dominieren unser Denken“, stellt der smarte Startup-Berater und Zukunftsexperte („Futurist“) Christopher Peterka fest. Im NRW-Forum leitet er das Technologie-Festival META Marathon – Vorspiel für eine Kunstausstellung zum Thema Künstliche Intelligenz: „Pendoran Vinci“.

D_JazzRally_20180520

Ok, die einmaligen Pfingstferien haben der diesjährigen Jazz Rally, der 26., vielleicht etwas weniger Besucher beschert, allerdings war die 26. Veranstaltung auf ihre Art und Weise auch einmalig, nicht zuletzt durch das perfekte Festival-Wetter, nicht zu heiß, nicht zu kalt. Das allein sorgte schon für eine tolle Stimmung und eine entspannte positiv-fröhlich-freundliche Atmosphäre, freute sich Boris Neisser von der veranstalteten Destination Düsseldorf. Bei 75 Konzerten auf 30 Bühnen wurden von der Preview bis Sonntagnachmittag an die 250 000 (Vorjahr: 300.000) Besucher gezählt. Damit gilt die Düsseldorfer Veranstaltung als größtes deutsches Jazz-Festival.

D_Supresmes_20180520

Jürgen von der Lippe schaut auch rein am späten Samstagabend im Breidenbacher Hof. Der Titel seines Stücks, mit dem er zurzeit im Theater an der Kö gastiert, ist auch hier Programm: „Die wollen nur spielen“. Jam Session, sie ist Tradition, quasi das Zwischenhoch der Jazz Rally, die Jam-Session am Samstag zur halben Nacht in der Lobby Lounge des Breidenbacher Hofs.

D_Passport 1

Der erste Höhepunkt der diesjährigen Düsseldorfer Jazz Rally im Festzelt am Burgplatz. Die Betonung liegt auf der ersten Silbe, und dafür sorgt der Schirmherr Klaus Doldinger, der erst vor wenigen Tagen seinen 82. Geburtstag gefeiert hat. Davon mehr als 60 Jahre Jazzer. Düsseldorf begrüßt den Seinen mit vorfreudigen „Doldi!“-Rufen – und er antwortet mit seinem mal samtigen, dann smarten, sogar manchmal so schön leicht schmutzig getönten Saxophon.

D_los_Masis_Plakat_17052018

„Los Masis“ aus Bolivien gastieren am 18.Mai 2018 in der Freizeitstätte Garath und geben ihr Jubiläumskonzert. Sie werden sie die Konzertbesucher mit Gesang und traditionellen Instrumenten in das Hochland der Anden versetzen.

D_Abromovicz_Teppich_20180514

Die Frau ist verrückt. Das steht fest für uns, die wir im Leben nach Wohlbefinden streben. Marina Abramović setzt sich körperlichen Schmerzen und seelischen Qualen aus und nennt das Kunst. Sie zelebriert ihren Masochismus in aller Öffentlichkeit. Dafür wird sie von Kuratoren und Vernissage-Plauderern in den renommiertesten Galerien der Welt vergöttert. Warum nur? Vielleicht, weil es ihr gelingt, das Dunkle und Wilde, das Gefühl von Wut, Angst und Gefahr vor unseren Augen in ein Gezähmtes zu verwandeln, es gewissermaßen unschädlich zu machen. Das versteht, wer sich auf die Retrospektive in der Bonner Bundeskunsthalle einlässt: „The Cleaner“ (Tatortreiniger) heißt die furiose Schau und ist kein Familienprogramm.

D_MGS_Langerock2_08052018

Die Mahn-und Gedenkstätte setzt wichtigen Düsseldorfer Zeitzeugen ein Zeichen. Der Künstler Bernard Langerock porträtiert in seiner Ausstellung mit Licht-Collagen zwölf Menschen, die durch ihr Engagement eine große Rolle für die Mahn- und Gedenkstätte gespielt haben. Bis zum 27. Mai können die Besucher im Julo-Levin-Raum betrachten, wie aus fotografischen Erinnerungen Collagen mit einer besonderen Technik wurden.

D_Stadtmuseum_20171220_articleimage

Nach der Absage der Max Stern Ausstellung im Dezember 2017 haben Oberbürgermeister Thomas Geisel und Kulturdezernent Hans Georg Lohe am Donnerstag (26.4.) verkündet, dass es nun eine Tagung, ein Seminar an der HHU und eine Ausstellung geben wird. Die Tagung im November 2018 im Haus der Universität wird unter dem Titel „Leben und Wirken des jüdischen Kunsthändlers Max Stern in Geschichte und Gegenwart“ stehen. Die Ausstellung ist für Herbst/Winter 2019/2020 geplant und wird von Gastkurator Dr. Dieter Vorsteher aus Berlin konzipiert.

D_Raqs_Sichel_20180423

Sorry, solche Fragen müssen erlaubt sein: Ist es sinnvoll, das Düsseldorfer Landesmuseum für zeitgenössische Kunst zu bespielen, als sei es Teil einer Documenta oder Biennale? Ist die Anerkennung von internationalen Expertencliquen wichtiger als die Kenntnisse und Neigungen des Publikums? Nach dem libanesischen Konzeptkünstler Zaatari stellt Direktorin Susanne Gaensheimer im K21 nun das indische Künstler- und Kuratorenkollektiv „Raqs Media Collective“ vor. Weder dieser hierzulande unbekannte Name noch das Plakat mit einem eher abweisend wirkenden Handabdruck dienen der Reklame. Nur entschieden interessierte Besucher des Ständehauses werden im Souterrain den Einfällen von Raqs folgen.

D_Mops_2_19042018

So ein dicker kleiner Hund mit eingedrückter Nase, tiefen Falten und einem eher schweinischen Ringelschwänzchen gehört ja nicht gerade zu den anmutigen Tieren. Doch Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Und wenn der Mops sein Köpfchen schief legt und goldig guckt mit seinen Glotzaugen, ist auch der Mopsverächter gerührt. „Charme, Würde und Intelligenz“ wird dem Mops vom Rassehundverband FCI bescheinigt. Treu, mutig und gutmütig ist er sowieso. Und auch sehr drollig in Meissner Porzellan, wie die populäre Frühjahrsausstellung des Hetjens Museums beweist.

D_Jankel_Ey_20180418

Er ist der Mann mit dem Hut in der hinteren Reihe, dritter von links. Auf dem berühmten Bild der „Zeitgenossen“, das Arthur Kaufmann 1925 vom Düsseldorfer Künstlerkreis um Johanna Ey malte, lugt Jankel Adler mit seinem dunklen, skeptischen Blick hinter der Schauspielerin Hilde Schewior hervor. Dabei wirkt er, schrieb die Kunstgeschichtserzählerin Anna Klapheck, wie einer, „der für einen Augenblick hinzugekommen ist und gleich wieder gehen wird“.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D

report-d.de

Seit 2015 publiziert report-D.de | Internetzeitung Düsseldorf |24 Stunden, 7 Tage die Woche Nachrichten aus Düsseldorf, Deutschland und der Welt.
Mit einem journalistischen Qualitätsanspruch greift report-D.de die aktuellen Düsseldorfer Themen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Karneval auf. Ergänzt wird das topaktuelle und in einer eigenen Redaktion produzierte lokale Angebot durch die wichtigsten Nachrichten aus NRW, Deutschland und der Welt. Das redaktionelle Angebot ist auf die Bedürfnisse moderner Online-Leser abgestimmt.
600.000 Einwohner in Düsseldorf haben Dank report-D.de den barrierefreien Zugang zu lokalen Informationen. Zusammen mit unserer Partnerseite report-K.de für Köln sind wir ein starkes Doppel am Rhein.
Unsere Anzeigenkunden profitieren von unserem starken regionalen Bezug und erreichen so hohe Durchklick- und Responseraten. Dazu bieten wir im Anzeigenbereich innovative Konzepte und miteinander vernetzte Methoden an, die den Erfolg unserer Kunden steigern.

Datenschutzerklärung  |  Impressum