Kultur

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Das Düsseldorfer Museum heißt jetzt nur noch Kunstpalast. Das klingt frischer, cooler, moderner. Und so ist auch der Stil des neuen Generaldirektors Felix Krämer. Er hat das Haus geöffnet, Trennwände entfernt, Hemmschwellen beseitigt, den Shop und die Kassen ins Foyer geholt. Vier der kraftvoll geschichteten Skulpturen von Tony Cragg markieren bis Februar den Ehrenhof. Und bevor ab Ende September das Design legendärer Sportwagen in einer frechen Schau gefeiert wird („PS: Ich liebe Dich“), präsentiert Krämer nun einen Klassiker der rheinischen Moderne: den Maler Walter Ophey (1882-1930) und seine betörenden Bilder.

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Michael Becker ist seit September 2007 Intendant der Düsseldorfer Symphoniker sowie der Tonhalle Düsseldorf. Nun wurde sein Vertrag bis Sommer 2024 verlängert. Nachdem der Rat der Stadt im Juli beschlossen hatte, die Tonhalle künftig als eigene Gesellschaft zu führen, wird Becker zusätzlich Geschäftsführer.

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(Der Berichterstatter kommt von links auf die Bühne und stolpert über ein aufgeweichtes Reclam-Heft, das auf dem Boden liegt)
„Man muss vor diesem Wilfried Schulz warnen. Gewiss, er ist nicht groß an Gestalt und schaut auf den ersten Blick intellektuell drein. Abgehoben und durchgeistigt, irgendwie, wenn Sie mich fragen. Doch lassen Sie sich nicht täuschen, er ist ein gemeingefährlicher Mann. Schauen Sie sich dieses verschmitzte Schmunzeln an! Mit dem wird das nichts mit dem populistischen Säurebad für Anstand und Werte und Demokratie. Der springt glatt mitten rein ins ätzende Vollbad und holt alle drei da raus.“

(Der Leser schaut stirnrunzelnd auf. Er hat sein Tablet in eine Zeitung eingeschlagen und legt gerade eine virtuelle Bildschirm-Patience, während er so tut, als würde er den Leitartikel studieren)
„Nun machen Sie aber mal einen Punkt. Wieso springen sie hier so auf und ab? Beruhigen Sie sich doch erst einmal. Sie machen immer entschieden zu viel Alarm da, mit diesem…äh, in dieser Gazette…Sie sollten ihre Mitte finden, ihr Central.“

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Auf dem Weg von der Bastionstrasse auf die Kö wird man von grimmigen, versteinerten Blicken begleitet: Von den Fassaden des 1906 gebauten Stahlhofes. Ein geschichtsträchtiger Ort, zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts errichtet als Sitz der Stahlbarone, 1946 wurde hier das Land NRW gegründet wurde. Heute residiert darin das Verwaltungsgericht Düsseldorf.

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Türen neu, Parkett saniert, Technik repariert: Die Handwerker waren fleißig im K21, dem zeitgenössischen Teil der Kunstsammlung NRW. Auch die beliebte Kletterinstallation „in orbit“ von Tomás Saraceno – unser Abenteuerspielplatz für Schöngeister – musste gewartet werden. Drei Wochen blieb das Haus hinterm Schwanenspiegel geschlossen. Direktorin Susanne Gaensheimer nutzte die Zeit, um ein festes Team zu installieren und die Kunst frisch aufzumischen. Die Sammlungsräume sehen mal wieder anders aus, ein Besuch lohnt sich.

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Da im K21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen umgebaut und renoviert wird, ist das Haus für die Besucher ab Montag (13.8.) für drei Wochen geschlossen. Mit der Wiedereröffnung am 6. September gibt es eine „ticketfreier Zone“ und die Schau „What´s Love Got to Do With It“ der amerikanischen Künstlerin Lutz Bacher.

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Einen künstlerischen Blick auf das Düsseldorfer Rathaus können die Besucher seit Mittwoch (8.8.) im Rathaus bewundert. Dort eröffneten die Künstlerin Karin Karrenberg und der Goldschmied Hans Petrovic ihre Ausstellung, in der die Werke noch bis zum 30. August zu sehen sind.

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Zum sechsten Mal steigt das Open Air „Rock gegen Rechts“ auf der Ballonwiese im Düsseldorfer Volksgarten. Doch wenn am Samstag (4.8.) ab 15 Uhr das Bühnenprogramm startet, ist es weit mehr als ein Open Air mit kostenlosem Eintritt. Denn viele Initiativen, Organisatione und Gruppierungen beteiligen sich mit Ständen und zeigen dabei konkrete Ideen für eine solidarische Gemeinschaft ohne Rassismus.

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Der Bildhauer Friedrich Werthmann erlebte die Rückkehr seines Kugelbrunnens an den Martin-Luther-Platz nicht mehr. Er verstarb am 9. Juni 2018. Doch der neue Aufstellungsort des 1964 von ihm kreierten Brunnens erfolgte noch in enger Abstimmung und in seinem Sinne. Seit Montag (9.7.) dreht sich die Kugel wieder.

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Dass die Medizinstudenten der Heinrich-Heine-Universität nicht nur an ihren Fachwissen arbeiten, präsentieren sie am Donnerstag (12.7.) und Samstag (14.7.) bei ihrem Semesterkonzert „Heiter bis Wolkig“. Zuhörer sind an beiden Tagen bei freiem Eintritt in den Hörsaal 3a der Uni eingeladen. Einlass ist ab 19:30 Uhr, Konzertbeginn ist 20 Uhr.

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Ach, Sie sind ein Freund der Künste und kennen Giovanni Battista Beinaschi (um 1634-1688) nicht? Das ist keine Schande. Sogar Felix Krämer, der Direktor des Museums Kunstpalast, hatte vor seinem Antritt in Düsseldorf noch nie von dem Spätbarockmeister gehört. Da sieht man, sagt er, „wie ungerecht die Kunstgeschichte ist“. Obgleich Beinaschi zu Lebzeiten erfolgreich war wie zuvor Caravaggio oder nach ihm Tiepolo, wurde sein Name außerhalb Italiens weitgehend vergessen. Wie gut, dass in der von Lambert Krahe im späten 18. Jahrhundert angelegten Sammlung der Düsseldorfer Akademie 250 Zeichnungen Beinaschis erhalten blieben – mehr als in den Archiven des Louvre oder sonstwo auf der Welt. 70 dieser kostbaren Blätter sind jetzt im Museum am Ehrenhof zu sehen.

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Über 300 Stolpersteine sind im ganzen Düsseldorfer Stadtgebiet verteilt und erinnern an NS-Opfer. Der Künstler Gunter Demnig hat die Steine mit den Messingplatten geschaffen. In ganz Europa gibt es in hunderten Städten fast 70.000 Stolpersteine. In einer Ausstellung in der Mahn- und Gedenkstätte wird eine Auswahl der Steine mit den Biografien der Opfer ab Dienstag (10.7.) gezeigt.

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Großer Musikspaß auf der Engländerwiese im Düsseldorfer Nordpark: Viele hundert Gäste kamen am Sonntagnachmittag (17.6.) zum musikalischen Picknick mit dem Musikverein Düsseldorf. Auf und vor der Bühne spannte sich ein ganz großer musikalischer Bogen: Von „Pack die Badehose ein“ – mitgesungen von nahezu allen Anwesenden bis hin zu Wolfgang Neuhausen alias Pantomime Nemo, der gemeinsam mit Künstlern aus Südafrika und zahlreichen Kindern Hometown-Musik zelebrierte, spontan und mit nur einer Probe.

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Die Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative STAY! feiert ihren 10. Geburtstag. Namhafte Künstler haben gratuliert und Werke für eine Benefiz-Kunstausstellung gespendet. In der Galerie an der Jägerstraße 15 in Eller können die Kunstwerke noch bis zum 24. Juni besichtigt und gekauft werden. Ohne Spenden ist das vielfältige Engagement der Initiative für Flüchtlinge nicht möglich.

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Der Grabbeplatz ist der Sammelpunkt für das Amüsierviertel Altstadt – übersät mit eingetretenen Zigarettenkippen, Kronkorken, Flaschenscherben, Plastikbechern. Die Tiefgarage stinkt nach Urin. Man könnte hier an der Zivilisation verzweifeln, wenn nicht zwei Kulturinstitute beharrlich das menschliche Streben nach Schönheit und Erkenntnis repräsentierten. Die Landesgalerie K20 zeigt in diesem Sommer die gewebten Bilder der Bauhaus-Meisterin Anni Albers, und die Kunsthalle feiert, in Zusammenarbeit mit dem NRW-Forum, das stürmische Werk des chinesischen Malers, Filmers und Fotografen Liu Xiaodong.

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