Kultur

D_Grose_Lore_Gruppe_02062020

Eigentlich wäre die Flächen im Kunstpalast jetzt fertig vorbereitet für DIE GROSSE, der Kunstausstellung und Kunstmesse, bei der rund 150 Künstler ihre Werke zeigen, die vorher von einer Jury ausgewählt wurden. Dabei bekommt neben renommierten Künstler*innen auch der Nachwuchs eine Chance. Durch die Corona-Auflagen haben die Veranstalter die Messe auf nächstes Jahr verschoben. Die Werbeplakate für DIE GROSSE 2020 waren bereits fertig und weisen nun auf die Verschiebung hin. Darunter auch kreative Plakate, die von Schüler*innen der Lore Lorentz Schule entworfen wurden.

D_Bikoe_Karo_02062020

Nein, die Künstlerin möchte nicht fotografiert werden – Sabrina Fritsch ist eigen. Aber es tragen ja sowieso alle ihre verschnauften Masken im Gesicht, Menschen machen derzeit nichts her. Dafür leuchtet umso mehr der Saal 4 im zweiten Stock des Kunstpalasts, wo für zwei Wochen elf Bilder der Trägerin des neu konzipierten Landsberg-Preises auf ungewöhnlich farbig gestalteten Wänden zu sehen sind. „Charlie Mike Yankee Kilo“ ist der augenzwinkernde Titel für das Gesamterlebnis, so buchstabiert man CMYK, die Abkürzung für die vier Grundfarben des Offsetdrucks: Cyan, Magenta, Yellow und Key – Blau, Rot, Gelb und Schwarz.

D_Bikoe_Bogen_01062020

Hätte Charlotte Posenenske geahnt, wie sie im fernen Jahr 2020 geehrt werden würde, hätte sie 1968 ihr Werk vielleicht nicht resigniert aufgegeben, um dann doch lieber Soziologie zu studieren. Nach entschlossenen Aktionen in der wilden Zeit der Nachkriegs-Avantgarde kam ihr das künstlerische Handeln mit einem Mal völlig wirkungslos vor. Tatsächlich wurde ihr Name weitgehend vergessen – bis Susanne Gaensheimer, Direktorin der Kunstsammlung NRW und immer auf der Suche nach weiblichen Positionen der Moderne, beschloss, die minimalistischen Konzepte der 1985 verstorbenen Charlotte Posenenske im großen Saal des K20 wie eine Offenbarung zu präsentieren.

D_hetjens_youme_30052020

Reine Nervensache, in diesen Tagen die Kunst zu suchen. Statt einer Vernissage gab es im Hetjens-Museum eine abendliche „Sonderöffnung“, bei der ordentlich maskierte Besucher einzeln und paarweise vorgelassen wurden und sich nach Plan stets vorwärts, nie zurück bewegen durften. Die atemberaubenden Zwänge der Corona-Krise haben uns alle im Griff. Doch man darf sich nicht abschrecken lassen. Denn die Keramiken des Düsseldorfer Bildhauers Thomas Schütte sind einfach hinreißend und sorgen für Heiterkeit und Seelenruhe

D_Jazz_Benrath_22052020

Die Bewohner an der Benrather Schlossallee rund um die Hausnummer 30 und die Nachbarschaft der Leistenstorfferstraße genossen am Freitagabend (22.5.) ein kleines Privatkonzert. Rene Glatow hatte, wie zwei weitere Jazz-Fans in Oberkassel und Pempelfort, ein Kurz-Konzert vom Künstlerischen Leiter der Jazz-Rally, Reiner Witzel, am Saxophon und Martin Feske an der Gitarre gewonnen. In diesem Jahr geht die Jazz-Rally damit neue kreative Wege – durch die Corona-Pandemie bleibt keine Alternative. So kann die Jazz-Rally nicht wie gewohnt an Pfingsten starten, aber sie kommt am Pfingst-Freitag (29.5.) mit einem Konzert-Film und Live-Acts ins Autokino Düsseldorf.

D_Tote Hosen_20052020

Zunächst wollten sie die „Alles ohne Strom“-Tournee 2020 verschieben. Doch am Mittwoch haben die Toten Hosen komplett abgesagt. Zu den Gründen äußerte sich die Band so:

D_openairkino_totale_26062019

Durch den Verbot von Großveranstaltungen bis Ende August kann es in diesem Sommer kein Open-Air-Kino am Rhein geben. Geplant waren die Kino-Events am Rheinufer vom 23. Juli bis zum 23. August. Erst im Sommer 2021 wird die Großleinwand dort nach Sonnenuntergang wieder hochgefahren. Aber bis 31. Juli bleibt das Autokino auf dem Messeparkplatz geöffnet, so dass auf Open-Air-Kino nicht ganz verzichtet werden muss.

D_MGST_5_12052020

„Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand" ist der Titel der neuen Sonderausstellung, die in der Mahn- und Gedenkstätte jetzt nach der Wiedereröffnung präsentiert wird. Noch bis zum 21. Juni können die Besucher*innen die Ausstellung besuchen, die eine Leihgabe des United States Holocaust Memorial Museum in Washington ist und zuvor bereits in den USA gezeigt wurde.

D_Oper_11092018

An der Deutsche Oper am Rhein wird sich in der laufenden Saison kein Vorhang mehr heben. Generalintendant Prof. Christoph Meyer betonte, dass die Gesundheit der Mitarbeiter*innen und Zuschauer*innen Vorrang hat. Derzeit laufen die Planungen, wie der Spielbetrieb im September wieder starten kann. Dem Publikum soll noch im Juni ein Live-Erlebnis im anderen Format geboten werden. Außerdem wird das digitale Angebot auf www.operamrhein.de und den Social-Media-Kanälen des Hauses ausgebaut.

D_CorinaGertz_20200512

In guten Zeiten rühmt sich Düsseldorf seiner lebendigen Kulturszene. In schlechten Zeiten treibt es die KünsterInnen an und in den existenziellen Abgrund. Report-D fragte deshalt bei Corina Gertz nach. Sie ist Sprecherin für den Düsseldorfer Rat der Künste – der bereits am 19. März einen Rettungsschirm für die Kulturschaffenden der Stadt gefordert hat.
Frau Gertz, wie ist es seither weitergegangen?

D_Bikoe_05052020

Die Krise bringt es an den Tag: Kneipen, Kitas und Kaufmannsläden werden schmerzlicher vermisst als die Kunst. Und so kommt es, dass die Menschen nach ersten Lockerungen zwar stundenlang wie blöde in der Warteschlange vor Ikea ausharrten (obgleich es nicht mal Kötbullar gab), aber nur vereinzelte, brav maskierte Besucher in die Düsseldorfer Ausstellungen streben. Das hat natürlich auch viel Schönes. Am ersten Tag der Wiedereröffnung von K20 und der Kunsthalle am Grabbeplatz konnte man am hier tatsächlich allein mit Picasso sein und da ganz ohne Gedränge die weltberühmte Fotokunst der Rhein-Ruhr-Region bestaunen: „Subjekt und Objekt“.

D_Bikoe_05052020

Die Krise bringt es an den Tag: Kneipen, Kitas und Kaufmannsläden werden schmerzlicher vermisst als die Kunst. Und so kommt es, dass die Menschen nach ersten Lockerungen zwar stundenlang wie blöde in der Warteschlange vor Ikea ausharrten (obgleich es nicht mal Kötbullar gab), aber nur vereinzelte, brav maskierte Besucher in die Düsseldorfer Ausstellungen streben. Das hat natürlich auch viel Schönes. Am ersten Tag der Wiedereröffnung von K20 und der Kunsthalle am Grabbeplatz konnte man am hier tatsächlich allein mit Picasso sein und da ganz ohne Gedränge die weltberühmte Fotokunst der Rhein-Ruhr-Region bestaunen: „Subjekt und Objekt“.

D_BiKOe_03052020

Man ist ja froh, dass sich irgendetwas rührt. Man möchte nicht gemein sein in diesen Zeiten, und man möchte es unbedingt schön finden, was die Theater und Konzerthäuser jetzt als digitales Notprogramm produzieren. Leider sind die technisch und atmosphärisch eher dünnen Aufnahmen kein Kino und nur mit Geduld und Hingabe zu genießen. Versuchen wir’s mal mit der Tonhalle und dem Düsseldorfer Schauspielhaus.

D_Bücherei_03052020

Die Stadtbücherei Düsseldorf hat ihren Jahresbericht für das Jahr 2019 veröffentlicht und der macht deutlich, dass immer mehr Leser*innen der virtuellen Zugang suchen. Dieser Trend wird sich durch die Schließung im Rahmen der Coronaschutzverordnung noch verstärkt haben. Rund 1,3 Millionen Besucher*innen kamen persönlich ein eine der 14 Bücherei-Standorte, während über 2,8 Millionen den virtuellen Weg wählten.

D_k20_01052020

Die Lockerungen der Coronaschutzverordnung machen es möglich: Ab Dienstag (5.5.) öffnet die Kunstsammlung NRW an beiden Standorten K20 und K21 wieder für die Besucher*innen. Damit kann die Ausstellungen „Pablo Picasso. Kriegsjahre 1939 bis 1945“ im K20 und „I’M NOT A NICE GIRL!“ im K21 wieder besichtigt werden. Allerdings müssen die Abstands- und Hygieneregelungen zur Eindämmung des Covid-19 Virus beim Besuch beachtet werden.

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