Kultur

D_Tonhalle_29042020

Auf der Bühne der Tonhalle gibt es am Donnerstagabend (30.4.) wieder Live-Musik. Dirigent Axel Kober, die Düsseldorfer Symphoniker und die Sopranistin Heidi Elisabeth Meier präsentieren Werke von Edvard Grieg, Richard Strauss und G. F. Händel. Das Konzert in den Mai kann am Donnerstag um 20 Uhr als Livestream und über die Webseiten der Tonhalle und Oper erlebt werden.

D_Brings_Autos_28042020

Die Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf ist kein Thema, wenn die Band Brings in Düsseldorf auftritt. Sie sorgt für ausverkaufte Hallen – normalerweise. Da in diesen Tagen nur kontaktlose Veranstaltungen erlaubt sind, bauten die Kölschrocker ihre Bühne am Dienstagabend (28.4.) im Düsseldorfer Autokino auf. 500 Fahrzeuge durften rein und es wären noch viel mehr gekommen, wenn sie gedurft hätten. Mit Lichthupe, Hupe, Blinkern und Scheibenwischern zeigten die Besuchern ihre Begeisterung.

D_Kölgen_Fassade_27042020

Still ruhen Kunstsammlung und Kunsthalle. Ungesehen bleiben hier Picassos Bilder aus den Kriegsjahren und dort 600 Werke der weltweit beachteten Fotoszene an Rhein und Ruhr. Keine Spur von Kultur am Grabbeplatz. Kein Spaß in den Kneipen, der Düsseldorfer Lifestyle ist in Quarantäne. Da guckt man geradezu begierig auf das Andreasquartier, das den Passanten an seiner herrschaftlichen Landgerichtsfassade ein schönes Konzept präsentiert. Der Düsseldorfer Maler, Autor und Projektkünstler Stephan Kaluza zeigt ein 100 Meter langes und 2,35 Meter breites Banner mit ineinander gefügten Aufnahmen des Rheins: „Alles bleibt im Fluss“.

D_Kölgen_Fassade_27042020

Still ruhen Kunstsammlung und Kunsthalle. Ungesehen bleiben hier Picassos Bilder aus den Kriegsjahren und dort 600 Werke der weltweit beachteten Fotoszene an Rhein und Ruhr. Keine Spur von Kultur am Grabbeplatz. Kein Spaß in den Kneipen, der Düsseldorfer Lifestyle ist in Quarantäne. Da guckt man geradezu begierig auf das Andreasquartier, das den Passanten an seiner herrschaftlichen Landgerichtsfassade ein schönes Konzept präsentiert. Der Düsseldorfer Maler, Autor und Projektkünstler Stephan Kaluza zeigt ein 100 Meter langes und 2,35 Meter breites Banner mit ineinander gefügten Aufnahmen des Rheins: „Alles bleibt im Fluss“.

D_Oper_1_27042020

Am 2. Mai gibt es eine ganz besondere Premiere bei der Jungen Oper am Rhein. Denn in den Osterferien haben 70 Kinder beim digitalen Projekt mitgemacht und dabei den Kurzfilm „Völlig von der Rolle“ produziert. Ein Abenteuer für die Kinder und alle anderen Beteiligten.

D_Autokino_Spende_21042020

Bereits zum Start des Autokinos hatte D.LIVE angekündigt, von jedem verkauften Ticket einen Euro an Kulturinstitute zu spenden, die besonders unter der Corona-Krise leiden. Nun konnten sich die Düsseldorfer Filmkunstkinos über einen Spendenscheck über 3.000 Euro freuen.

D_Singpause_08042020

15.000 Düsseldorfer Kinder kennen die SingPause, denn in ihren Grundschulen werden regelmäßig die Lieder geübt und gemeinsam gesungen. Im Jahr 2006 wurde das Projekt SingPause gestartet, bei dem die Schüler*Innen der Grundschulen jede Woche Sing-Unterricht bekommen. Normalerweise gibt es in jedem Jahr Abschluss-Konzerte für die Kinder, doch diesmal muss der Besuch in der Tonhalle leider ausfallen. Doch die Organisatoren haben ein virtuelles Konzert organisiert, bei dem die Kinder am Donnerstag (9.4.) um 11 Uhr mit ihren Liederheft zu Hause singen können.

D_grosse_02042020

Die Corona-Krise wirbelt auch die Kulturszene durcheinander und so mussten Ausstellungsleiter Michael Kortländer und sein Team schweren Herzens bekannt geben, dass es in diesem Jahr keine „GROSSE“ geben wird. Die größte von Künstlern für Künstler organisierte Ausstellung hätte Anfang Juni Vernissage gehabt. Nun werden die Werke „eingefroren“ und ein Jahr später im Juni 2021 präsentiert.

D_Kunstpalast_Vogel_30032020

Als Felix Krämer, Generaldirektor des Kunstpalastes, im Dezember 2019 das neue digitale Angebot seines Hauses für Kinder vorstellte, ahnte er noch nicht, wie bedeutsam dies drei Monate für das ganze Haus sein würde. Denn mit Maskottchen Nele, einem Rhinozeros, ging die erste eigene Website eines deutschen Kunstmuseums für Kinder an den Start. Mit dem digitalen Angebot sollen Kinder für Kunst begeistert werden. Da sich die Situation durch die Corona-Pandemie für große und kleine Kunstpalastbesucher gravierend geändert hat, ist der digitale Zugang derzeit eine tolle Möglichkeit dies von zu Hause aus zu tun.

D_Traumspiel_12032020

Ist es nicht so, dass wir morgens, wenn wir erwachen, kurz denken, alles sei normal? Dann fällt uns ein: Es herrscht ja Corona, die Covid-19-Krise. Das Virus verbreitet sich, die Einrichtungen des öffentlichen Lebens werden nach und nach abgeschaltet, niemand weiß, was uns noch bevorsteht. Die Szenarien aus überforderten italienischen Krankenhäusern wirken wie ein böser Traum, aus dem wir zu erwachen wünschen. Doch er geht weiter. Genau so wie in August Strindbergs „Ein Traumspiel“, dessen für Samstag (14.3.) geplante Premiere im Düsseldorfer Schauspielhaus jetzt wegen der Theaterschließungen ausfällt, und dessen Voraufführung am Mittwoch (11.3.) ich zufällig gesehen habe. Ein geradezu unheimlich passender Stoff ...

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Ob es sinnvoll ist, bereits mit Zweijährigen ins Theater zu gehen? Aber selbstverständlich, glaubt der Leiter des Jungen Schauspiels, Stefan Fischer-Fels. Denn Kinder haben noch keine Konventionen im Kopf und lassen sich vollkommen auf das ein, was auf der Bühne geboten wird. Dass dies gut für die Entwicklung der Kinder ist, findet auch Diakonie-Chef Thorsten Nolting. Deshalb genossen in der vergangenen Woche mehr als 1000 Kita-Kinder der Diakonie ein besonderes Erlebnis. Sie besuchten die Vorstellung „Was die Sonne nachts macht“ im Jungen Schauspiel an der Münsterstraße.

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Alle lieben den Rundgang, wenn die Düsseldorfer Kunststudenten dem bürgerlichen Publikum die Ideen des Jahres als wilde Überraschungsshow präsentieren. Aber die Akademie kann auch anders. In der Galerie am Burgplatz, zwischen Rathaus und Schlossturm, werden in rauchweißen Räumen und gemächlicher Reihenfolge die modernen Großmeister des Instituts gewürdigt. Bis Ende April zeigt Kuratorin Vanessa Sondermann dort eine noble Ausstellung zum 100. Geburtstag von Gerhard Hoehme (1920-89), der von 1960 bis 1984 einer der prägenden Professoren für Freie Malerei war.

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Eva Birkenstock macht es dem Publikum nicht leicht. Die Chefin des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen erwartet mehr als ein bisschen Kunstinteresse am Sonntagnachmittag. Ihre Ausstellungen, durchweg feministisch geprägt, erfordern intellektuelle Zuwendung. Man kann auch sagen, sie sind ganz schön anstrengend. Das kann nerven, oft lohnt es sich. Wer sich einlässt auf das „Deferral Theatre“ der koreanischen Konzeptkünstlerin siren eun young jung (von Experten kleingeschrieben), der/die erfährt Interessantes aus Koreas Kulturgeschichte.

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Fotografieren? Ist keine Kunst. Jeder kann mit seinem Smartphone verblüffend gute Effekte in die Welt setzen. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb wird die Kunst der Fotografie nach wie vor hochgeschätzt. Man will genau hinsehen. Den Unterschied verstehen. Wo steckt das Geheimnis? Warum gehen die Profis nicht unter in der ordinären Bildersintflut? Okay, sie arbeiten oft mit aufwändiger, zum Teil altmodischer Technik. Aber entscheidend ist nicht das Handwerk, sondern die Idee, die Konsequenz. In der Nachbarschaft der Lindbergh-Schau und der historischen „Sichtweisen“ im Kunstpalast betört nun der quicklebendige Martin Schoeller im NRW-Forum das Publikum mit seinen Menschenbildern.

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Über Fotografie wird viel geschnattert in der Stadt Düsseldorf. Schließlich gab es hier die legendäre Becher-Klasse, aus der Superstars wie Andreas Gursky und Candida Höfer hervorgingen. Schließlich flirten Mode und Werbung heftig mit der Kunst. Schließlich zankt man sich gern um Photo-Weekends und andere Events. Eine museumsreife Sammlung zur Geschichte der Fotokunst besaß die Stadt bisher jedoch nicht – bis Felix Krämer, gewitzter Direktor des Kunstpalasts, das Rathaus überzeugen konnte, über 3000 Lichtbilder aus den Beständen der Berliner Galerie Kicken zu erwerben. Erste „Sichtweisen“ mit einer Auswahl von 200 Fotografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert werden jetzt dem Publikum präsentiert.

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