Kultur

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Stücke vom Paradies, Pieces of Paradies? Die sind in diesem Fall aus blind gewordenem Glas. Durchblick wie durch einen Nebel. Wenn überhaupt. Und messerscharfe Kanten, an denen man sich jederzeit die Pulsadern aufschneiden kann. Hilfsweise die Halsschlagader des Gegenübers. Den „Heroin-Chic“ der 90er Jahre auf den Laufstegen und in der Fotografie der Mode hat Marc Oortman nachgestellt. Mit Düsseldorfer Heroin-Abhängigen. Die Ausstellung trägt den Untertitel „Pieces of Paradise“.

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„Strauss ist raus“. Und das alte Förderband bringt längst keine Waren mehr. Stattdessen hängt die Gummimatte bewusst so im Raum, dass man hindurchgehen kann. Die „raumgreifende Plastik“ von Steffen Jopp soll „die Produktion von Waren und deren Verkauf visualisieren“. „Strauss ist raus“. Ab Freitagabend (27.1.) und für drei Wochen wandelt sich der leere Verkaufs- zum Kunstraum, Friedrichstraße 61c. Zur Eröffnung an diesem Freitag, 19 Uhr sind alle eingeladen.

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Alphonsine von der Elfenbeinküste weiß, dass Schokolade süß schmeckt: „Aber ich habe noch nie welche gegessen.“ Anish aus Nepal strebt nach einem Thron: „Wenn ich König wäre, würde ich Wasserleitungen bauen.“ Und Enjo aus der Schweiz hat einen wichtigen Hinweis an die Evolution: „Die Menschheit hat sich beim Thema Bomben und Morden einfach zu weit entwickelt.“ Zusammen mit 13 weiteren Kindern dieser Welt sind sie der Film von Sigrid Klausmann. „Nicht ohne uns!“ hatte am Donnerstagabend in Düsseldorf Premiere. Mit stiller Wucht läuft er im Metropol, Brunnenstraße 20.

report-D im Premieren-Gespräch

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Es ist nicht leicht, im Gewimmel des Düsseldorfer Akademie-Rundgangs die berührende Kunst zu finden. Da ruft einfach zu viel und zu beliebiges Zeug in den Klassen und endlosen Fluren nach Aufmerksamkeit. Vielleicht ist der Jury für den ersten Ehrenhof-Preis gerade deshalb das Unauffällige aufgefallen. Ulrike Schulze aus Köln, geboren 1985, Schülerin der britischen Bildhauerin Rebecca Warren, hatte mit ihrer Abschlussarbeit nur behutsam in den Raum eingegriffen: den Boden lackiert, eine Wand eingezogen, einige undefinierbare Elemente verteilt. Ist das überhaupt schon Kunst? Oder dürfen wir es getrost übersehen?

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Die Erlebnisse seiner Flucht hat der albanische Maler Ibraldo Aliraj in Bildern zum Ausdruck gebracht, die entstanden, während er in Düsseldorf auf die Entscheidung über seinen Asylantrag wartete. Vom 23. Januar bis zum 18. Februar sind die Exponate über die Sorgen, Ängste und Hoffnungen von Flüchtlingen in der Bücherei Derendorf, Blücherstraße 10, ausgestellt.

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Das Jahr 2016 hat der Mahn- und Gedenkstätte in der Mühlenstraße einen neuen Besucherrekord beschert. Insgesamt 29.795 Besucherinnen und Besucher haben die Ausstellungen und Veranstaltungen im vergangenen Jahr besucht. Am 17. Januar startet die neue Sonderausstellung "Fred Stein. Auf dem Weg. Dresden Paris New York" .

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Caveman kommt zurück. Der ganz eigene Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Der Broadway-Klassiker ist vom 7. bis zum 9. April im Club des Capitol Theaters Düsseldorf zu sehen.

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Jacques Tilly und sein Team sind seit 33 Jahren fester Bestandteil des Düsseldorfer Karnevals und sorgen mit ihren Arbeiten auch international für Beachtung. Nun zeigt die Handwerkskammer in ihrem Foyer rund 100 Zeichnungen, Fotos und Großplastiken aus den vergangenen Jahren. Noch bis zum 26. Januar können die Werke kostenlos besichtigt werden.

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Die große Frage kann keiner beantworten: Wer oder was kommt, wenn sich Beat Wismer (63) endgültig aus dem Düsseldorfer Museum Kunstpalast verabschiedet? Angeblich ist das aus internationaler Sicht nur mittelprächtige Institut für die ehrgeizigen Vertreter der Kuratoren- und Kulturmanagerbranche nicht bedeutend genug. Aber Wismer zeigt mit seinem letzten Jahresprogramm, wie kreativ man mit gemischten Sammlungen und schwankenden Finanzmitteln umgehen kann. Das Publikum wird ihm sicher wieder gerne folgen. Knapp 200 000 Besucher wurden im letzten Jahr gezählt. Für den größten Andrang sorgten – „Super Meta Maxi“ – die verspielten Kunstmaschinen des Yves Tinguely.

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Auf ihrer Wintertournee gastieren die New York Gospel Stars am Samstag, 7. Januar, im Savoy-Theater. Der Gospelgesang der achtköpfigen Gruppe geht von klassischen Gospellieder bis zu ruhigen Balladen und Songs. Der Chor bereist  über 70 Städte. Für den Auftritt in Düsseldorf gibt es noch einige Karten.

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Düsseldorf ist eine tolerante Stadt und so können auch kölsche Töne zu Weihnachten die Düsseldorfer begeistern. Die Paveier gastierten mit ihrer „Kölschen Weihnacht“ am Dienstag (13.12.) im Savoy. Aber auch Düsseldorfer Pänz waren beteiligt und sie hatten keine Probleme mit der fremden Sprache.

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Wie Schüler Düsseldorf mit ihren Augen sehen haben sie in vielfältiger Form künstlerisch verarbeitet und beim Wettbewerb „DimA - Düsseldorf in meinen Augen“ eingereicht. Die Sieger erhielten am Donnerstag  (8.12.) im Stadtmuseum Düsseldorf ihre Preise.

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Als zwanzigste Preisträgerin des Heine-Preises der Landeshauptstadt Düsseldorf wurde am Sonntag (11.12.) im Plenarsaal des Rathauses die britische Schriftstellerin Alison Louise Kennedy ausgezeichnet.

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Die am Dienstagabend im NRW-Forum versammelte Düsseldorfer Kulturpolitik hat sich selbst das größtmögliche Armutszeugnis ausgestellt. Cornelia Mohrs (SPD), Karin Trepke (Grüne), Peter Ulrich Peters (Die Linke) und der von der FDP vertretungsweise geschickte Ulf Montanus verweigerten 150 Bürgern eine im Programm angekündigte Podiumsdiskussion zum Kulturentwicklungsplan. Die Begründung: die Initiatorin des Diskussionsprozesses, Clara Gerlach von den Grünen, sei verhindert. Präziser als mit dieser Ausrede (eine grüne Vertretung war ja da) hätte man den tiefen Graben zwischen Kulturschaffenden und Politik in Düsseldorf nicht ausloten können.

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Sollen sie sich doch wundern, die letzten Kulturbürger mit ihren musealen Ansprüchen! Alain Bieber (37), der mit Web- und Popkultur vertraute Chef des NRW-Forums, will einfach nur was Prickelndes zeigen. Er amüsierte das Volk mit seiner verspielten Selfie-Show, er setzte die Düsseldorfer auf das rote Sofa von Horst Wackerbarth, und jetzt vertreibt er den Winterblues mit bunten Glamourbildern unter dem Titel: „Bling Bling Baby!“ Parallel gibt es preisgekrönte Nachwuchsfotografie und Todernstes über Terrorpropaganda. Die Kombination mag geschmacklos sein, aber: So geht es nun mal zu in unserer virtuell verbandelten Welt. Das Lustige und das Grauenhafte sind nur einen Klick und in diesem Fall ein paar Schritte voneinander entfernt.

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