Kultur

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Sollen sie sich doch wundern, die letzten Kulturbürger mit ihren musealen Ansprüchen! Alain Bieber (37), der mit Web- und Popkultur vertraute Chef des NRW-Forums, will einfach nur was Prickelndes zeigen. Er amüsierte das Volk mit seiner verspielten Selfie-Show, er setzte die Düsseldorfer auf das rote Sofa von Horst Wackerbarth, und jetzt vertreibt er den Winterblues mit bunten Glamourbildern unter dem Titel: „Bling Bling Baby!“ Parallel gibt es preisgekrönte Nachwuchsfotografie und Todernstes über Terrorpropaganda. Die Kombination mag geschmacklos sein, aber: So geht es nun mal zu in unserer virtuell verbandelten Welt. Das Lustige und das Grauenhafte sind nur einen Klick und in diesem Fall ein paar Schritte voneinander entfernt.

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Fußball, Mucke, Perlen (Mädchen), das war die Reihenfolge für Pommes, Mücke, Spüli und Frank, als sie in den 1980ern im Pütt aufwuchsen. Frank ist das junge Alter Ego von Autor und Comedian Frank Goosen, der sich in „Radio Heimat“, seinem 2010 erschienen Roman „mit autobiografischen Zügen“ an die wilde Jugend mit seiner Clique in Bochum erinnerte. Am Samstag (19.11.) stellen die Hauptdarsteller gemeinsam mit Regisseur Matthias Kutschmann die Leinwandadaption von Goosens Buch im UFA-Palast vor.

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Die 400 Plätze im Central am Hauptbahnhof reichten nicht aus für die zahlreichen Menschen, die am Samstag (12.11.) mehr über die Zukunft des Düsseldorfer Schauspielhauses erfahren wollten. Zumindest im Zuschauerraum war man sich einig: Man würde auch Geld für den Erhalt spenden.

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Er war ein New Yorker, aufgewachsen in Amerikas himmelsstürmender Metropole. Aber seine Inspiration fand Lyonel Feininger (1871-1956), Sohn eines aus Baden stammenden Geigers, im krisengeschüttelten Europa. Seine Lieblingsmotive, das waren die Türme, Tore und Giebel deutscher Dörfer und Kleinstädte. An den Ufern der Ostsee träumte er den Segelschiffen hinterher. „Zwischen den Welten“ entstanden Grafiken und Aquarelle, die jetzt im Düsseldorfer Museum Kunstpalast zu sehen sind. Aus eigenen Beständen, dem Essener Museum Folkwang und zwei Privatsammlungen stammen die etwa 80 Schätze aus Papier, die Gunda Luzyken, Leiterin der Graphischen Abteilung zusammenstellte. Eine Präsentation, so zart und still wie der rosa Farbton, den die Kuratorin für einige Wände wählte.

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Seit Sonntag (6.11.) wird es im Akki-Haus an der Siegburger Straße mal laut und mal leise. Die Mitmachausstellung „Schon gehört?“ lädt ein Musik, Geräusche und Klänge zu erzeugen, zu hören, zu genießen und damit zu spielen.

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Buchstaben, die von einer Tastatur verschwinden. Muskelkraft, die aus einem Arm verschwindet – und so Aufmerksamkeit für eine Krankheit weckt: Alle zwei Minuten erkrankt jemand in Deutschland an Parkinson. Zum Dritten Mal hatte die Deutsche Parkinson Vereinigung Filmstudenten aus ganz Deutschland um ihre Ideen für einen Spot zu einer Krankheit gebeten, über die niemand gerne spricht.

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75 Jahre ist es her, dass aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf Juden deportiert wurden, unter anderem in das Ghetto von Lodz, das als Zwischenstation vor dem Transport in die Vernichtungslager diente. Aus diesem Anlass zeigte die Mahn- und Gedenkstätte am Donnerstagabend (27.10.) Tanja Cummings Dokumentation Linie 41. Für diesen Film begleitete sie Natan Grossmann auf seiner Spurensuche nach Lodz, um mehr über das Schicksal seiner Eltern und seines Bruders zu erfahren, die er im Ghetto der polnischen Stadt das letzte Mal gesehen hat.

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Fotokunst im Schalterraum bietet die Benrather Filiale der Stadtsparkasse Düsseldorf anlässlich des das 20-jährige Bestehen des Vereins Ökumenische Hospizbewegung Düsseldorf-Süd. Mehr als 30 großformatigen Fotografien sind in der Ausstellung mit dem vielschichtigen Titel „endlich leben“ zu sehen.

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Das Schauspielhaus bleibt auf dem Spielplan des Rathauses. Die CDU-Ratsfraktion drängt auf eine Resolution gemeinsam mit Rot, Gelb und Grün zum Erhalt des Theaters. Intendant Wilfried Schulz forderte in einem Gastbeitrag für die Rheinische Post: „Düsseldorf muss sein Theater schützen“.

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Die Diskussion über „Sein oder nicht Sein“ des Gebäudes für das Düsseldorfer Schauspielhaus bewegt neben den Bürgern auch die Düsseldorfer Parteien. Sie sprechen sich für einen Verbleib des Sprechtheaters am Gustaf-Gründgens-Platz aus.

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Zur sechsten Auflage des New Fall Festivals vom 26. bis 30. Oktober haben sich die Veranstalter etwas ganz besonderes einfallen lassen. Denn parallel feiert auch Stuttgart erstmals das New Fall Festival. Live-Acts wie Regina Spektor, Wilco oder Agnes Obel werden dabei in beiden Städten auf der Bühne stehen und wer mag, kann mit Kombitickets an beiden Orten feiern. Das Programm ist wieder randvoll mit interessanten Bands und Künstlern unterschiedlichster Genres, die zum Teil brandneue Alben im Gepäck haben, die sie erstmals live vorstellen.

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Thomas Geisel ist Oberbürgermeister. Keine Abrissbirne. „Um es ganz deutlich zu sagen: Die Gebäude Dreischeibenhochhaus, das nun entstehende Ingenhoven-Tal und das heutige Schauspielhaus sollen erhalten bleiben.“ Der erste Bürger der Stadt verleiht dem Zitat mit einem Faustschlag auf den Tisch Nachdruck. Es geht um die Zukunft des Hauses für das Schauspielhaus.

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Es dauerte nicht einmal fünf Tage, um die Diskussion über das Schauspielhaus in den Düsseldorfer Morast zu fahren. Besonderes Kennzeichen: Was da drin steckt, bewegt sich erst einmal gar nicht mehr. In diesem Fall wäre schade drum. Und – nur um es vorweg zu sagen: Den Oberbürgermeister trifft keine Schuld daran. Im Gegenteil: Er hat alles richtig gemacht.

Nicht auf die Fassade kommt es an, sondern auf die Schätze im Inneren. Jeanne Morau

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Der Gerichtssaal als Ort für Theater ist ein Projekt des Landesgerichts Düsseldorf, das am Montag (24. Oktober, 19 Uhr) zum zweiten Mal zur Aufführung bittet. Diesmal wird das antike Theaterstück „Die Schutzflehenden – die Töchter des Danaos“ im Schwurgerichtssaal des Landgerichts an der Werdener Straße aufgeführt.

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Dixieland, Jazz aus dem guten alten New Orleans, Ragtime und Klassiker der goldenen Swing-Ära präsentiert die „Old Time Serenaders Jazzband“ am Samstag, 29. Oktober, ab 20 Uhr bei „Jazz in Unterrath“. Die sechs Profis machen musikalisch richtig Dampf und unterhalten mit ihrem typischen Sound, Charme, Herz und Witz das Publikum.

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