Kultur

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Es dauerte nicht einmal fünf Tage, um die Diskussion über das Schauspielhaus in den Düsseldorfer Morast zu fahren. Besonderes Kennzeichen: Was da drin steckt, bewegt sich erst einmal gar nicht mehr. In diesem Fall wäre schade drum. Und – nur um es vorweg zu sagen: Den Oberbürgermeister trifft keine Schuld daran. Im Gegenteil: Er hat alles richtig gemacht.

Nicht auf die Fassade kommt es an, sondern auf die Schätze im Inneren. Jeanne Morau

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Der Gerichtssaal als Ort für Theater ist ein Projekt des Landesgerichts Düsseldorf, das am Montag (24. Oktober, 19 Uhr) zum zweiten Mal zur Aufführung bittet. Diesmal wird das antike Theaterstück „Die Schutzflehenden – die Töchter des Danaos“ im Schwurgerichtssaal des Landgerichts an der Werdener Straße aufgeführt.

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Dixieland, Jazz aus dem guten alten New Orleans, Ragtime und Klassiker der goldenen Swing-Ära präsentiert die „Old Time Serenaders Jazzband“ am Samstag, 29. Oktober, ab 20 Uhr bei „Jazz in Unterrath“. Die sechs Profis machen musikalisch richtig Dampf und unterhalten mit ihrem typischen Sound, Charme, Herz und Witz das Publikum.

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Er hat’s. Dieses Gespür für das Publikum. Beat Wismer, der im nächsten Jahr - leider, leider – scheidende Generaldirektor des Düsseldorfer Museums Kunstpalast, möchte nicht nur in der Fachwelt reüssieren. Der gewitzte Schweizer will, dass alle hinsehen. Und das wird ihm, nach dem grandiosen Tschingderassabum der Tinguely-Maschinen, mit seiner letzten selbst kuratierten Schau wieder gelingen. „Hinter dem Vorhang“ präsentieren Wismer und seine Kollegin Claudia Blümle rund 200 Werke, die mit Verhüllung und Enthüllung zu tun haben – von der Renaissance bis heute. Um es unverhüllt zu sagen: Diese Ausstellung ist eine Pracht, und sie inspiriert den Betrachter auch ohne große Erklärungen.

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Orgelmusik, da denken nicht wenige an sakrale Klänge in einer Kirche. Seit elf Jahren beweist jedoch das Internationale Düsseldorfer Orgelfestival (IDO), dass die Orgel sehr viel mehr zu bieten hat. Vom 30. September bis 7. November dreht sich bei 80 Veranstaltungen alles um das Instrument und seine vielseitige Einsetzbarkeit.

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Über 300 Kinder auf einer Bühne und als großer Chor singen sie die Uraufführung des Oratoriums „Veni creator spiritus“ – wer das erleben möchte, hat dazu am Samstag um 17 Uhr in der Mitsubishi Electric Halle die Gelegenheit.

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Zum internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen kommt am 25. November Renan Demirkan in die Freizeitstätte Garath und liest aus ihrem Buch „Respekt – Heimweh nach Menschlichkeit“.

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Ach, Verklärung tut ja so gut! Einhellig schwärmen selbst konservative Bürger, Politiker und Lobbyisten für die späten 1960er-Jahre, als der leicht verkrachte Künstler Konrad Fischer in einem Torbogen an der Neubrückstr. 12, mitten in der Düsseldorfer Altstadt, diese winzige Avantgarde-Galerie aufmachte. Mag sein, dass damals kaum einer hinguckte. Mag sein, dass spätere Kunst-Superstars wie Gerhard Richter und Bruce Nauman bei einer Vernissage mit dem Galeristen allein dastanden und resigniert ein Bier trinken gingen. Heute will jeder, der alt genug ist, dabei gewesen sein. Und die Jungen erschauern vor Ehrfurcht.

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Die Flöte ist verschwunden, das Prinzip aber geblieben: Der moderne Menschenfänger in rattenverseuchten Innenstädten nutzt Bluetooth-Kopfhörer. Er trägt einen lila Strampelanzug samt strass-verzierter Sonnenbrille. Und lässt sich in seiner Fröhlichkeit von nix und niemandem beirren. 30 Menschen folgen Guru Dudu und hüpfen übers Altstadtpflaster, wie sie es sich noch nie getraut haben.

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Also bitte, der Mann hat auch schon mal was Anderes fotografiert: Madonnen, Nackte, seine alte Mutter, sogar Mode – Naomi Campbell vor einem weißen Pferd! Aber dafür, weiß Horst Wackerbarth, interessiert sich ja doch kein Mensch. Er ist nun mal berühmt für eine einzige Idee, sein unverwechselbares Bildkonzept: das rote Sofa. Über 800 Menschen in 52 Ländern haben in den kuriosen Umgebungen auf dem Möbel Platz genommen. Im NRW-Forum zu Düsseldorf, wo der gebürtige Hesse seit 30 Jahren lebt und arbeitet, wird er nun mit einer Retrospektive geehrt.

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Warum ist es am Rhein so schön? Etwa, „weil die Mädel so lustig und die Burschen so durstig“? Nee, du gutes altes Stimmungslied, es gibt noch etwas Anderes als das nervige Partygetümmel an den Promenaden von Düsseldorf, Köln oder Rüdesheim. Abseits, auf den Uferwiesen, da fließen die Gedanken und Gefühle. An den windigen Stränden, wo die Kinder des Rheins lernen, flache Kiesel so über das Wasser zu werfen, dass sie hochhüpfen, ehe sie versinken. Dort, wo sich die Pänz nasse Füße holen und den Schiffen hinterherträumen, die aus Basel oder Rotterdam kommen und mit ihren langen Lasten und fremden Leuten so leicht und fast lautlos vorüberfahren.

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Das Marionetten Theater in Düsseldorf feiert seinen 60. Geburtstag mit einem Tag der offenen Tür am Samstag (10.9.) und einer Ausstellung im den Räumen der Stadtsparkasse an der Berliner Allee.

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Mit „Wolfsspinne“ kommt in diesen Tagen das inzwischen fünfzehnte Werk von Horst Eckert in die Läden. Darin verknüpft er einmal mehr aktuelle Ereignisse mit einer fiktiven Geschichte. Am Dienstag (6.9.) stellt der Wahl-Düsseldorfer den dritten Fall für Hauptkommissar Vincent „Che“ Veih in der Mayerischen Buchhandlung an der Kö dem Publikum bei einer Premierenlesung vor.

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Es soll ja Leute geben, die den Besuch der „Kunstpunkte“ mit sportlichem Ehrgeiz angehen. Als wäre es eine Rallye: Wer schafft die meisten Ateliers? Aber selbst die fittesten Fans werden wohl kaum an zwei Wochenenden 500 Künstler an 248 Standorten adäquat würdigen können. Entspannen Sie sich, meine Damen und Herren! Gehen Sie einfach ein bisschen spazieren, wo es Ihnen gefällt. Das Programm der offenen Ateliers ist auch im 20. Jahr so etwas wie ein malerisch verwilderter Garten der Möglichkeiten. Dort wächst Kreativität in gemischter Qualität neben enttäuschten Erwartungen und überraschenden Entdeckungen.

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Olivenöl gehört für viele zu einem guten Salat-Dressing oder ist Zutat für ein feines Pesto. Doch wer denkt schon darüber nach, woher dieses Öl stammt? Beispielsweise aus Katalonien. Dort wachsen Olivenbäume, die oftmals mehr als Tausend Jahre alt und über Generationen in Familienbesitz sind. Um genau so einen Baumsenior dreht sich die Geschichte des Spielfilms „El Olivo“, der am Dienstagabend (23.8.) im ausverkauften Cinema in der Altstadt NRW-Premiere feierte.

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