Kultur

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Noch bis zum 23. August können Besucherinnen und Besucher im Foyer der Volkshochschule am Bertha-von-Suttner-Platz die Ausstellung "Fan.Tastic Females – Football Her.Story" erleben. Die Fortuna Fans von F95.Antirazzista haben gemeinsam mit Fortuna Düsseldorf, dem Fanprojekt, der VHS und dem Gleichstellungsbüro die multimediale Wanderausstellung nach Düsseldorf geholt.

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In meiner Kindheit hatten wir auch mal so ein kleines grünes Reich: einen Schrebergarten. Mit Rheinblick. Eigene Stachelbeeren, einen kletterfesten Apfelbaum, eine muffige Laube. Viel zu rupfen und zu harken, immerzu wuchs einem irgendein Gestrüpp über den Kopf. Als Teenager fand ich das spießig und war froh, dass wir die Verpflichtung irgendwann loswurden. Heute gucke ich manchmal sehnsüchtig auf diese Terrains des Rückzugs. Und ich sehe im NRW-Forum mit Vergnügen die Retrospektive des britischen Fotografen Martin Parr, der serienweise Düsseldorfer Kleingärtner abgelichtet hat.

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In vier verschiedenen Workshops waren 50 Jugendliche aus 18 verschiedenen Ländern in den vergangenen zwei Wochen kreativ. Sie präsentierten am Freitag (26.7.) im Akki ihre Ergebnisse der „InterKULTour“ mit Film, Theater, Rap und Musik.

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Der Kunstpalast muss auf ein zweiseitiges Gemälde von Emil Nolde verzichten. Die Erben von Curt Schueler hatten ein Restitutionsersuchen für die Werke "Piazza S. Dominico II, Taormina" und "Schauspielerin" gestellt. Darüber hatte der Düsseldorfer Rat am 4. Juli entschieden und beschlossen, den Erben die Werke zu übergeben.

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„True colors of life“ heißt das Programm der Sommerkonzerte des Unichors der Heinrich Heine Universität. Ein Scheibchen Zitrone und ein pinker Donut mit Streuseln zieren das Programmheft der Konzerte und geben schon einen Hinweis auf die bunten Gefilde, in die der Chor die Zuhörer einlädt. Nach der Konzertpremiere in der Neusser Kreuzkirche am Mittwoch, sang der Unichor am Samstagabend (6.7.) openair vor Schloss Mickeln und begeisterte das Publikum. Am Sonntagabend (7.7.) gibt es die dritte Gelegenheit in der Christuskirche musikalisch die wahren Farben des Lebens zu erleben.

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Als gemeiner Beobachter könnte man fragen, was die gemischten Werke eines Vereins eigentlich in einem ambitionierten städtischen Kulturinstitut zu suchen haben. Gewiss, der Düsseldorfer „Verein zur Veranstaltung von Kunstausstellungen e. V.“ hat den alten Kunstpalast von 1900 bis 1902 auf eigene Kosten gebaut und sich damit nach einem Ratsbeschluss von 1917 ein dauerhaftes Nutzungs-Vorrecht erworben. Aber, pardon, das ist nun 102 Jahre und unzählige Umbaumaßnahmen her. Man darf darüber streiten, ob die Vereinssache noch ins Konzept passt. Aber Museumsdirektor Felix Krämer ist nett und lobt den „intensiven Austausch“, für den er dieses Jahr sogar fünf statt drei Wochen eingeräumt hat.

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Das Lebensgefühl der 1920-er Jahre in Amerika mit Jazz, Tanz und Verbrechen vermittelte das Ensemble des Broadway Musicals Chicago am Dienstagabend (25.6.) im Düsseldorfer Capitol. Das Premierenpublikum war begeistert und sparte nicht am Applaus. Die Haupdarstellerinnen Carmen Pretorius und Samantha Peo warfen als Dank rote Rosen in den Saal.

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Zuerst war da wieder diese Zappeligkeit in mir, der ewig Ungeduldigen: Warum fängt es jetzt nicht an, worauf warten die denn noch? Puh, ist das heiß heute! Wegen zahlreicher Absperrungen in Event-City Düsseldorf kamen etliche angemeldete Gäste spät zur Lesung der Düsseldorfer Lyrikerin und Malerin Johanna Hansen und ihres amerikanischen Autorenfreundes David Oates im Oberkasseler OK25, dem „Raum für jede Art“. Doch dann spielte das Frauen-Duo KontraSax seinen schwerelosen Klangzauber – zur Einstimmung auf einen Briefwechsel der besonderen Art, der das Publikum stundenlang lächelnd lauschen, träumen und nachdenken ließ.

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Zwei äußerst verführerische Mörderinnen, ein windiger Anwalt und ein Knast: Daraus entwickelt sich im Musical Chicago ein undurchsichtiges Spiel – mit Liebe, Verrat, Rivalität. Jetzt kommt der Broadway-Klassiker nach Düsseldorf – vom 25. bis zum 30 Juni - mit live gespieltem Jazz, wildem Tanz und dem Lebensgefühl der 1920-er Jahre.

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Zugenagelte Läden, verrottete Fassaden, Müll auf der Straße, kaum Menschen am Beuys-Platz und kein Café weit und breit: Die Krefelder Innenstadt, keine 20 Kilometer entfernt vom Shopping- und Party-Paradies Düsseldorf, ist nicht gerade the place to go. Nach dem Zusammenbruch der Textilwirtschaft lässt der Strukturwandel zu wünschen übrig. Dafür kann man in aller Ruhe richtig gute Kunst erleben. Im altehrwürdigen Kaiser Wilhelm Museum gibt es eine fabelhafte Bauhaus-Ausstellung: „Von Albers bis Zukunft“.

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Den wichtigsten Satz der 27. Jazz Rally Düsseldorf sagte einer ihrer künstlerischen Leiter, sagte Rainer Witzel am Pfingstsonntag, kurz vor drei Uhr: „Jazz darf keine Rentner-Musik werden.“ Bei aller Hochachtung vor einem erfahrenen Publikum und dem American Songbook voller Standards: Selten war eine Jazz Rally so jung wie 2019. Bis hin zum Reggae mit Third World dehnten Witzel und sein Mitstreiter Nils Gropp das Angebot. Soul, Funk, Brass, Free Jazz, aber eben auch die Klassiker: Die Stadt verwandelte sich in einen komplexen Klangkörper. 68 Konzerte auf 29 Bühnen lockten nach Angaben des Veranstalters mehr als eine Viertelmillion Besucher nach Düsseldorf.

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Aktualisiert: Der Veranstalter spricht von rund 200.000 Besuchern beim Bücherbummel. Und würde ab jetzt gerne immer das Pfingstwochenende in Komibination mit der Jazz Rally für die Veranstltung nutzen (Quelle: Abschlusspressekonferenz).

Die Allee hat viele Seiten – im Moment. Auf der Kö hat der Bücherbummel seine Zelte aufgeschlagen. Bratwurst, Bier und Belletristik schlendern gemeinsam über den Boulevard. An Pfingstsonntag und -montag schaffen es die Bouqinisten sogar, die lautesten Krachmacher der Stadt zu vertreiben. Autofrei! Zwei Tage lang bleibt die Düsseldorfer Nobel-Meile auf der Geschäftsseite ohne PS-starken Männlichkeitsersatz. Viele tausend Literaturfans laufen derweil Slalom auf der Allee, machen einen Bogen um Abo- und Stromverkäufer, bleiben an den Tapeziertisch stehen und wühlen: Ein Buch 4,95 Euro, drei im Sparpack zu zwölf Euro.

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Es war ein besonderer Moment für Karen Duve, als sie am Mittwochabend (5.6.) im festlichen Rahmen des Forum der Stadtsparkasse Düsseldorf an der Berliner Allee die Laudatio auf sich anhörte und mit dem Düsseldorfer Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Am Donnerstagmorgen (6.6.) war ihr Publikum in Düsseldorf ein anderes, denn die Preisträgerin las in der Aula der Heinrich-Heine-Gesamtschule vor rund 200 Schülerinnen und Schülern aus ihren Roman ´Fräulein Nettes kurzer Sommer´.

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„Felix“ kommt aus dem Lateinischen; es bedeutet übersetzt „der Glückliche“, „der Erfolgreiche“. Und Mut hat Felix Krämer offenbar auch noch. Der Generaldirektor des Düsseldorfer Kunstpalasts wird von all dem reichlich brauchen. Denn er schlägt vor, sein Haus für knapp 30 Millionen Euro von Grund auf zu sanieren. Hundert Jahre nach der Einweihung soll aus dem maroden Ehrenhof-Kasten mit vielen Baumängeln Düsseldorfs Wohnzimmer werden.

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Ein Bär kann Kuscheltier oder Killer sein. Viele Bären bilden das Kostüm des Düsseldorfer Tänzers Bernardo San Rafael. Sie kommen in Bewegung bei seiner Performance, die von einer Rheinseite auf die andere führt: Ein Bär kann auch eine Brücke sein.

Bernardo, nach deiner Karriere als Tänzer, auch in der Deutschen Oper am Rhein…

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