Kultur Ausstellungen

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Ein Blick in die Ateliers und den Künstlern über die Schulter schauen bei den Kunstpunkten 2020, Foto vom Atelierhaus an der Lierenfelder Straße, Stadt Düsseldorf, Melanie Zanin

Düsseldorf: Kunst an zwei Wochenenden – die Kunstpunkte 2020

Trotz Corona sind es in diesem Jahr bei den Kunstpunkten 197 Anlaufstellen, an denen an den Wochenenden 12./13. und 19./20. September kreatives Schaffen erlebt werden kann. Zahlreiche Düsseldorfer Künstlerateliers öffnen für interessierte Besucher*innen ihre Türen.

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Die Kunstpunkte 2020 präsentierten Kulturdezernent Hans-Georg Lohe, Kulturamtsleiterin Marianne Schirge, Diana Seidel, Koordination Kunstpunkte im Kulturamt, sowie Künstlerin Beatrice Richter, Ateliergemeinschaft Flingern 15, Foto: Stadt Düsseldorf, Wilfried Meyer

Mehr als 350 Düsseldorfer Künstler*innen präsentieren zur 24. Auflage der Kunstpunkte ihre Werke und öffnen ihre Ateliers. Es gibt Kunst der verschiedenen Genres aus Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Videokunst und sonstigen Ausdrucksformen zu sehen. Die Öffnungszeiten sind samstags jeweils von 14 bis 20 Uhr und sonntags jeweils von 12 bis 18 Uhr. Hier geht es zu weiteren Informationen, den genauen Adressen und Zeiten.

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Das grüne Plakat wirbt für die 24. Düsseldorfer Kunstpunkte am 12./13. und am 19./20. September, Foto: Stadt Düsseldorf, Wilfried Meyer

25 Off-Räume

Die Off-Szene nutzt ebenfalls die Gelegenheit sich bei den Kunstpunkten zu präsentieren. Jeweils Freitagabends vor den "Kunstpunkte"-Wochenenden, am 11. und 18. September öffnen das "kunst+tonic" an der Brunnenstraße 35 und das "Bloom" an der Planetenstraße 1 ihre Türen. Die von Künstlerinnen und Künstlern selbst organisierten Ausstellungsräume warten von 19 bis 22 Uhr mit Ausstellungseröffnungen und einem speziell für das Kunstpunkte-Publikum zusammengestellten Programm auf wie zum Beispiel Performances, Filme oder Konzerte. Einige Räume öffnen zusätzlich an den Wochenenden.

Kaufen erwünscht

Die Kunstpunkte bieten die Gelegenheit den Künstler*innen über die Schulter zu schauen und in den direkten Kontakt zu kommen. Neben klassischen Ateliers öffnen sich zahlreiche Hinterhöfen, ehemalige Ladenlokalen und Atelierhäuser. So wird das vielfältige künstlerische Schaffen in Düsseldorf erlebbar. Neben dem Gucken darf die Kunst auch direkt beim Künstler gekauft werden.

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(v. l.) Beatrice Richter, Susanne Müller-Kölmel, Judith Funke, Claudia Rottsahl-Schwachhöfer, Tilch Hagemann, Kulturdezernent Hans-Georg Lohe und Kulturamtsleiterin Marianne Schirge, Foto: Stadt Düsseldorf, Wilfried Meyer

"Ich freue mich, dass trotz Corona wieder zahlreiche Ateliers für die Kunstpunkte geöffnet werden. Erneut bieten die Kunstpunkte den Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstlern eine gute Möglichkeit, ihre Arbeiten der neugierigen Öffentlichkeit zu präsentieren und auf das lebendige Kulturleben in der Landeshauptstadt aufmerksam zu machen. Durch regen Besuch und insbesondere durch Ankäufe können die Düsseldorfer und Düsseldorferinnen die Künstler in diesen schwierigen Zeiten unterstützen," erklärt Kulturdezernent Hans-Georg Lohe.

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(v. l.) Die Künstlerinnnen der Ateliergemeinschaft Flingern 15 nehmen an den Kunstpunkten 2020 teil: Tilch Hagemann, Claudia Rottsahl-Schwachhöfer, Beatrice Richter, Susanne Müller-Kölmel und Judith Funke, Foto: Stadt Düsseldorf, Wilfried Meyer

Die Kunstpunkte und Corona

Natürlich richten sich die Kunstpunkte nach den Auflagen der Coronaschutzverordnung. Deshalb muss innerhalb der Räumlichkeiten der Ateliers sowie draußen vor der Tür auf die Abstandsregeln geachtet, bzw. eine Maske getragen werden. Je nach Örtlichkeit kann es zu einer Begrenzung der Besucherzahl oder der Aufenthaltszeit kommen.
Der traditionelle Shuttle-Service mit Oldtimer-Bussen und geführten Touren wird dieses Jahr coronabedingt nicht angeboten.

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Die Kunstpunkte 2019 im Weltkunstzimmer,Foto: Stadt Düsseldorf, Melanie Zanin

Instagram-Kanal

Die Kunstpunkte können auch auf Instagram unter www.instagram.com/kunstpunkte entdeckt werden. Neu in diesem Jahr ist zudem der Hashtag "#Kunstpunkte". Interessierte Besucher*innen können so bereits vorab die Künstler*innen in ihren Ateliers erleben und erfahren, was sie zu ihrer Arbeit sagen. Fotos und Stories ermöglichen in Zeiten von Corona Einblicke in die verschiedenen Arbeitsorte.

Kunstpunkte-Special "Hall Of Fame"

Im Sonnenpark in Düsseldorf-Oberbilk (Schmiedestraße) präsentiert der Verein Verbunt die 2019 neu geschaffene "Hall of Fame". Hier haben Graffiti-Künstlerinnen und -Künstler die Möglichkeit, legal die zur Verfügung stehenden Mauerwände zu bemalen. Nach dem Motto "Das Beste bleibt!" werden die Kunstwerke, denen der meiste Respekt entgegengebracht wird, nicht überstrichen und bleiben lange erhalten. Am Sonntag, 13. September, findet von 13 bis 18 Uhr eine neue Wandgestaltung mit Künstlerinnen und Künstlern aus Düsseldorf statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist Eingang Schmiedestraße.

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Ein Rückblick: Das Atelier von Erika Riemer-Sartory bei den Kunstpunkten 2019, Foto: Stadt Düsseldorf, Melanie Zanin

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