Kultur Ausstellungen

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Drei Wochen Umbau- und Renovierungspause im K21 Ständehaus, Foto: Ralph Richter, © Kunstsammlung NRW

Düsseldorf: Sommerbaustelle im K21 – Wiedereröffnung am 6. September

Da im K21 der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen umgebaut und renoviert wird, ist das Haus für die Besucher ab Montag (13.8.) für drei Wochen geschlossen. Mit der Wiedereröffnung am 6. September gibt es eine „ticketfreier Zone“ und die Schau „What´s Love Got to Do With It“ der amerikanischen Künstlerin Lutz Bacher.

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Raqs Media Collective, Installationsansicht im K21 Ständehaus, © Künstler, Foto: Achim Kukulies, © Kunstsammlung NRW

Bevor die Umbau- und Renovierungsarbeiten in der nächsten Woche starten, gibt es bis Sonntag (12.8) noch die Gelegenheit die Ausstellung des Raqs Media Collective zu sehen. Es ist die erste Museumsausstellung der indischen Künstlergruppe in Deutschland und zeigt eine Reflektion über die Lebensbedingungen in der zunehmend globalisierten Welt. Rund 25.000 Gäste hatte die Ausstellung bereits.

Start mit Lutz BAcher

Drei Wochen werden die Arbeiten dauern und ab September präsentiert sich das K21 mit einer neuen Ausstellung, einer neuen Sammlungspräsentation und einigen Überraschungen.

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Lutz Bacher, Cyclops, 2017, Courtesy the artist, Galerie Buchholz, Berlin/Cologne/New York und Greene Naftali Gallery, New York , Foto: Lutz Bacher © Kunstsammlung NRW

Am 6. September eröffnet die US-Künstlerin Lutz Bacher in der Bel Etage des historischen Ständehauses ihre Schau „What´s Love Got to Do With It“. Die New Yorker Künstlerin tritt unter ihrem Pseudonym auf. Ihre Arbeiten bestehen aus Fundobjekten und Bildmaterial der Populärkultur. Dabei überrascht sie die Ausstellungsbesucher noch bis zum 6. Januar 2019 mit ausrangierten Objekten und Auszügen aus Groschenromanen, Pornoheften, Ratgeberliteratur und Paparazzi-Fotos.

Eintrittsfreier Bereich im 1. OG

Als „ticketfreie Zone“ mit kostenlosem Eintritt präsentiert sich ab September das erste Obergeschoss des K21. Dort wird den Besuchern mit dem Archiv von Dorothee und Konrad Fischer digital und im Original die Pionierarbeit der Galerie und die Arbeit wichtiger Künstler seit den 1970er Jahren zugänglich gemacht. Weitere Räume in diesem Bereich sollen künftig für Vorträge oder zum Lesen zur Verfügung stehen, um die Rolle des Museums als offenen Ort der Begegnung zu unterstreichen.

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Publikumsmagnet "in orbit", Foto: Karina Hermsen

Unter der Kuppel hat weiterhin die Netzinstallation „in orbit“ von Tomás Saraceno ihren Platz, die in den vergangenen fünf Jahren rund 150 000 Kletterer bestiegen haben.

Vor allem seit den späten 1980er Jahren entstandene Arbeiten internationaler Künstler aus dem Besitz der Kunstsammlung NRW sind auf zwei Etagen ausgestellt: Die leuchtenden Groß-Dias von Jeff Wall, Videos von Marina Abramovic und Paul McCarthy, Fotokunst von Thomas Ruff und Thomas Struth sowie Skulpturen von Katharina Fritsch und Thomas Schütte. Neuerwerbungen stammen von Akram Zaatari und Wael Shawky. Reinhard Muchas großes Schlüsselwerk „Das Deutschlandgerät“ist extra zum „Re-Opening“ des K21 aufwendig restauriert worden.

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Innenansicht K21 Ständehaus, Foto: © Ralph Richter, © Kunstsammlung NRW

Einzelne Räume des rundum erneuerten K21 als Museum für internationale Gegenwartskunst können bereits ab dem 1. September wieder besichtigt werden.

Das im Herbst beginnende Ausstellungsprojekt „Museum Global“ wirft auch im K20 seine Schatten voraus. Weil im K20 einzelne Sammlungsräume umgebaut werden, ist die Sammlung über US-amerikanischer Kunst nach 1945 in der „Robert-Rademacher-Galerie“ vorübergehend nicht zu sehen.

Weitere Informationen finden sie hier www.kunstsammlung.de

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