Film

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Für die knapp 200 Menschen im Cinema-Kino in der Düsseldorfer Altstadt war es am Montagabend (19.2.) eine Reise in eine vergangene Welt. Lutz Jäkel nahm die Zuschauer mit seiner Live-Reportage mit nach Syrien. Ein Syrien, wie es heute nicht mehr existiert. Für viele Besucher war es mit Wehmut verbunden, andere faszinierten die Bilder.

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Eigentlich ist Lotte Ruf (21) an diesem Samstag Produzentin. Sie muss 20 Leute der Filmcrew und 20 Schauspieler und Statisten bändigen; dafür sorgen, dass alles vorbereitet ist für die nächste Szene und den Zeitplan einhalten. Zugleich aber ziehen sich schwarze Streifen über ihre Wange. „Es fehlen ein paar Statisten“, sagt sie schulterzuckend und hilft deshalb auch vor der Kamera. In einem Hinterhof an der Birkenstraße in Flingern wird an der „medialen Revolution“ gearbeitet.

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Wer Einblicke in die Arbeit von Jacques Tilly und den Düsseldorfer Karneval nehmen möchte, kann dies nun in einer 90-minütigen Dokumentation „Die große Narrenfreiheit“ tun. Der Film ist als DVD erschienen, die ab sofort in den Düsseldorfer Touristeninformationen erhältlich ist.

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Habemus Open-Air-Kino! Im Jahr der Tour de France musste Veranstalter Sven Kukulies viele Wochen lang strampeln, um die notwendigen Sponsoren zu finden. Dem Vernehmen nach winkten sehr viele Firmen ab – mit dem Hinweis: „Wir haben schon für die Rad-Sause gezahlt.“ Doch wie in einem guten Hollywood-Klassiker gibt es auch für die Filmnächte am Rhein ein Happy End. Der Reiseveranstalter alltours ersetzt als Namensgeber den bisher dort stehenden Commerzbank-Ableger.

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„Ich bin offen für persönliche Fragen“, versprach Volker Schlöndorff bei der NRW-Premiere seines neuen Films „Rückkehr nach Montauk“ am Donnerstag (11.5.) im Cinema. Der 78-jährige nahm sich reichlich Zeit, um geduldig über die Vorbereitungen und Dreharbeiten seines wohl persönlichsten Werks zu plaudern.

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Mit 14 gab‘s ein Fahrrad. Endlich. Margarethe von Trotta radelte fortan zu ihren Lieblingsstellen bei Düsseldorf Kaiserswerth am Rhein. Dort machte die Schülerin des Theodor-Fliedner-Gymnasiums ihre Hausaufgaben und sah auf den Strom. „Das hat mir damals sehr geholfen.“ Und es bindet sie als Erinnerung noch heute an den Rhein, an Düsseldorf. Am Freitag (12.5.) kommt ein Grund hinzu: Die 75-jährige Regisseurin, Autorin, Schauspielerin, bekommt den 15., mit 10.000 Euro dotierten Helmut-Käutner-Preis.

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Düsseldorfs Antwort auf Götz George ist tot. Der Schauspieler Martin Lüttge (73) starb nach Angaben seines Agenten bereits am vergangenen Mittwoch. Ab dem Jahr 1992 hatte Martin Lüttge im Düsseldorfer Tatort als Kommissar Bernd Flemming ermittelt.

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Alphonsine von der Elfenbeinküste weiß, dass Schokolade süß schmeckt: „Aber ich habe noch nie welche gegessen.“ Anish aus Nepal strebt nach einem Thron: „Wenn ich König wäre, würde ich Wasserleitungen bauen.“ Und Enjo aus der Schweiz hat einen wichtigen Hinweis an die Evolution: „Die Menschheit hat sich beim Thema Bomben und Morden einfach zu weit entwickelt.“ Zusammen mit 13 weiteren Kindern dieser Welt sind sie der Film von Sigrid Klausmann. „Nicht ohne uns!“ hatte am Donnerstagabend in Düsseldorf Premiere. Mit stiller Wucht läuft er im Metropol, Brunnenstraße 20.

report-D im Premieren-Gespräch

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Fußball, Mucke, Perlen (Mädchen), das war die Reihenfolge für Pommes, Mücke, Spüli und Frank, als sie in den 1980ern im Pütt aufwuchsen. Frank ist das junge Alter Ego von Autor und Comedian Frank Goosen, der sich in „Radio Heimat“, seinem 2010 erschienen Roman „mit autobiografischen Zügen“ an die wilde Jugend mit seiner Clique in Bochum erinnerte. Am Samstag (19.11.) stellen die Hauptdarsteller gemeinsam mit Regisseur Matthias Kutschmann die Leinwandadaption von Goosens Buch im UFA-Palast vor.

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Buchstaben, die von einer Tastatur verschwinden. Muskelkraft, die aus einem Arm verschwindet – und so Aufmerksamkeit für eine Krankheit weckt: Alle zwei Minuten erkrankt jemand in Deutschland an Parkinson. Zum Dritten Mal hatte die Deutsche Parkinson Vereinigung Filmstudenten aus ganz Deutschland um ihre Ideen für einen Spot zu einer Krankheit gebeten, über die niemand gerne spricht.

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75 Jahre ist es her, dass aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf Juden deportiert wurden, unter anderem in das Ghetto von Lodz, das als Zwischenstation vor dem Transport in die Vernichtungslager diente. Aus diesem Anlass zeigte die Mahn- und Gedenkstätte am Donnerstagabend (27.10.) Tanja Cummings Dokumentation Linie 41. Für diesen Film begleitete sie Natan Grossmann auf seiner Spurensuche nach Lodz, um mehr über das Schicksal seiner Eltern und seines Bruders zu erfahren, die er im Ghetto der polnischen Stadt das letzte Mal gesehen hat.

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Olivenöl gehört für viele zu einem guten Salat-Dressing oder ist Zutat für ein feines Pesto. Doch wer denkt schon darüber nach, woher dieses Öl stammt? Beispielsweise aus Katalonien. Dort wachsen Olivenbäume, die oftmals mehr als Tausend Jahre alt und über Generationen in Familienbesitz sind. Um genau so einen Baumsenior dreht sich die Geschichte des Spielfilms „El Olivo“, der am Dienstagabend (23.8.) im ausverkauften Cinema in der Altstadt NRW-Premiere feierte.

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München, Berlin oder Hamburg. Das sind die bevorzugten Drehorte für Film- und TV-Produktionen. Doch in den letzten Jahren zieht Düsseldorf nach und lockt immer öfter Regisseure und ihre Crew an den Rhein. Zwei Spielfilme und eine TV-Dokumentation über die wilde Punkzeit im Ratinger Hof zeigen, dass sich die Landeshauptstadt nicht hinter den tausendfach abgelichteten Metropolen verstecken muss.

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Ein Bildband machte die angehende Regisseurin Kamilla Pfeffer auf die Malerin Oda Jaune aufmerksam. „Diese Frau musste ich einfach kennen lernen“, verrät die zierliche Dokumentarfilmerin im Gespräch nach der Aufführung ihres Portraits der Künstlerin und Immendorff-Schülerin im Cinema. „Wer ist Oda Jaune?“ hat sie es betitelt und damit das auf den Punkt gebracht, was ihr bei der ersten Begegnung mit Jaunes Werk in eben jenem Bildband durch den Kopf ging.

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„Als ich 50 wurde, habe ich gedacht, da kann nicht mehr viel nachkommen. Jetzt bei meinem 75. bin ich relativ entspannt“, schmunzelt Jürgen Prochnow. International bekannt wurde der gebürtige Berliner 1982 mit Wolfgang Petersens Verfilmung von „Das Boot“. Die Bugwelle des Erfolgs, den dieser Film mit sich brachte, nahm Prochnow mit nach Hollywood Am 10. Juni wird er 75 und feiert in Düsseldorf. Denn mit der Stadt verbindet den Schauspieler viel, wie er report-D verrät. Das Filmmuseum widmet ihm zwischen dem 10. und 30. Juni in der Black Box eine Werkschau.

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