Film

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Düsseldorfs Antwort auf Götz George ist tot. Der Schauspieler Martin Lübge (73) starb nach Angaben seines Agenten bereits am vergangenen Mittwoch. Ab dem Jahr 1992 hatte Martin Lübke im Düsseldorfer Tatort als Kommissar Bernd Flemming ermittelt.

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Alphonsine von der Elfenbeinküste weiß, dass Schokolade süß schmeckt: „Aber ich habe noch nie welche gegessen.“ Anish aus Nepal strebt nach einem Thron: „Wenn ich König wäre, würde ich Wasserleitungen bauen.“ Und Enjo aus der Schweiz hat einen wichtigen Hinweis an die Evolution: „Die Menschheit hat sich beim Thema Bomben und Morden einfach zu weit entwickelt.“ Zusammen mit 13 weiteren Kindern dieser Welt sind sie der Film von Sigrid Klausmann. „Nicht ohne uns!“ hatte am Donnerstagabend in Düsseldorf Premiere. Mit stiller Wucht läuft er im Metropol, Brunnenstraße 20.

report-D im Premieren-Gespräch

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Fußball, Mucke, Perlen (Mädchen), das war die Reihenfolge für Pommes, Mücke, Spüli und Frank, als sie in den 1980ern im Pütt aufwuchsen. Frank ist das junge Alter Ego von Autor und Comedian Frank Goosen, der sich in „Radio Heimat“, seinem 2010 erschienen Roman „mit autobiografischen Zügen“ an die wilde Jugend mit seiner Clique in Bochum erinnerte. Am Samstag (19.11.) stellen die Hauptdarsteller gemeinsam mit Regisseur Matthias Kutschmann die Leinwandadaption von Goosens Buch im UFA-Palast vor.

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Buchstaben, die von einer Tastatur verschwinden. Muskelkraft, die aus einem Arm verschwindet – und so Aufmerksamkeit für eine Krankheit weckt: Alle zwei Minuten erkrankt jemand in Deutschland an Parkinson. Zum Dritten Mal hatte die Deutsche Parkinson Vereinigung Filmstudenten aus ganz Deutschland um ihre Ideen für einen Spot zu einer Krankheit gebeten, über die niemand gerne spricht.

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75 Jahre ist es her, dass aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf Juden deportiert wurden, unter anderem in das Ghetto von Lodz, das als Zwischenstation vor dem Transport in die Vernichtungslager diente. Aus diesem Anlass zeigte die Mahn- und Gedenkstätte am Donnerstagabend (27.10.) Tanja Cummings Dokumentation Linie 41. Für diesen Film begleitete sie Natan Grossmann auf seiner Spurensuche nach Lodz, um mehr über das Schicksal seiner Eltern und seines Bruders zu erfahren, die er im Ghetto der polnischen Stadt das letzte Mal gesehen hat.

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Olivenöl gehört für viele zu einem guten Salat-Dressing oder ist Zutat für ein feines Pesto. Doch wer denkt schon darüber nach, woher dieses Öl stammt? Beispielsweise aus Katalonien. Dort wachsen Olivenbäume, die oftmals mehr als Tausend Jahre alt und über Generationen in Familienbesitz sind. Um genau so einen Baumsenior dreht sich die Geschichte des Spielfilms „El Olivo“, der am Dienstagabend (23.8.) im ausverkauften Cinema in der Altstadt NRW-Premiere feierte.

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München, Berlin oder Hamburg. Das sind die bevorzugten Drehorte für Film- und TV-Produktionen. Doch in den letzten Jahren zieht Düsseldorf nach und lockt immer öfter Regisseure und ihre Crew an den Rhein. Zwei Spielfilme und eine TV-Dokumentation über die wilde Punkzeit im Ratinger Hof zeigen, dass sich die Landeshauptstadt nicht hinter den tausendfach abgelichteten Metropolen verstecken muss.

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Ein Bildband machte die angehende Regisseurin Kamilla Pfeffer auf die Malerin Oda Jaune aufmerksam. „Diese Frau musste ich einfach kennen lernen“, verrät die zierliche Dokumentarfilmerin im Gespräch nach der Aufführung ihres Portraits der Künstlerin und Immendorff-Schülerin im Cinema. „Wer ist Oda Jaune?“ hat sie es betitelt und damit das auf den Punkt gebracht, was ihr bei der ersten Begegnung mit Jaunes Werk in eben jenem Bildband durch den Kopf ging.

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„Als ich 50 wurde, habe ich gedacht, da kann nicht mehr viel nachkommen. Jetzt bei meinem 75. bin ich relativ entspannt“, schmunzelt Jürgen Prochnow. International bekannt wurde der gebürtige Berliner 1982 mit Wolfgang Petersens Verfilmung von „Das Boot“. Die Bugwelle des Erfolgs, den dieser Film mit sich brachte, nahm Prochnow mit nach Hollywood Am 10. Juni wird er 75 und feiert in Düsseldorf. Denn mit der Stadt verbindet den Schauspieler viel, wie er report-D verrät. Das Filmmuseum widmet ihm zwischen dem 10. und 30. Juni in der Black Box eine Werkschau.

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Zur Deutschland-Premiere von „Fritz Lang“ (ab 14. April im Kino) kamen Hauptdarsteller Heino Ferch und Samuel Finzi im Oldsmobil angefahren. Die Schätzchen sind Baujahr 1928 und kurvten schon für die Dreharbeiten im Herbst 2014 durch die Carlstadt in Düsseldorf. Der Film über die Entstehung des Fritz Lang Klassikers „M – eine Stadt sucht ihren Mörder“ und dessen Vorlage, der Fall des „Vampirs von Düsseldorf“, Peter Kürten, kam beim Publikum sehr gut an. Nach der Vorstellung plauderten Regisseur und Darsteller über die akribische Recherche und die Dreharbeiten.

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In den 1920er Jahren versetzte der Serienmörder Peter Kürten über Monate hinweg die Düsseldorfer in Angst und Schrecken. Im Spielfilm „Fritz Lang“ übernimmt Schauspieler Samuel Finzi die Rolle des Mannes, der wahllos Frauen und Kinder tötete. Am Mittwochabend (6.4.) ist er zusammen mit Kollege Heino Ferch und Regisseur Gordian Maugg Gast der Deutschlandpremiere von „Fritz Lang“ im Atelier-Kino. Vorab verriet er, was ihn gereizt hat, Peter Kürten zu spielen.

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Düsseldorf und die Bäume – seit dem 9. Juni 2014 hat diese Geschichte einen Knick. Binnen weniger Minuten fegte der Pfingstorkan Ela hinweg, was Gärtner in Jahrhunderten aufgebaut hatten. Der Hofgarten – ein Trümmerfeld. Die uralte Rotbuche im Benrather Schlosspark – gefällt. Rheinpark und Cecilienallee wirkten wie nach einem Bombenangriff. Was seither geschah und wie tief verwurzelt Menschen und Bäume miteinander sein können, das zeigen 83 Minuten Film von Christoph Böll. Seine „Sturmgeschichten“ hatten am Sonntag (7.6.) in der Blackbox des Filmmuseums Premiere.

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34 Projekte haben sich um die Stipendien der Stiftung beworben. Vier von ihnen aus den Bereichen Science-Fiction in 3D, Teeny-Komödie, Essay und Dokumentarfilm wurden am Dienstag (2.6.) von der Jury ausgezeichnet. Neben Wim Wenders war Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW, sowie Mirko Derpmann, Kreativdirektor und Mitglied der Geschäftsleitung Scholz & Friends Agenda mit in der Jury. Die Preisträger werden insgesamt mit 100.000 Euro unterstützt. 

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„Ach“, sagt Ulrich Tukur mit beinahe schreckensweit aufgerissenen Augen in die Kamera, „der Preis ist mit einer Geldsumme dotiert? Davon wusste ich ja gar nichts…“ Äh – ja: Schon ist die Fernsehjournalistin verunsichert, das Interview-Konzept im Eimer, fragend blickt sie zur Stadtsprecherin, während die Kamera unerbittlich weiterläuft … Und dann löst Ulrich Tukur sein inszeniertes Erstaunen auf in ein breites Grinsen. „Den Lausbub hat er unentwegt gespielt“, erinnert sich Regisseur und Laudator Michael Verhoeven an den jungen Schauspielschüler Ulrich Tukur, mit dem er vor 33 Jahren „Die weiße Rose“ drehte. Und auch Verhoeven ist – weiß Gott – immer, immer, immer wieder auf den Schlacks reingefallen.

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Der italienische Kulturverein Italia Altrove zeigt einen Dokumentafilm zum Thema Immigration. „Dallo zolfo al Carbone“, „Vom Schwefel zur Kohle“ ist ein Film über Migranten aus Italien. In den 40er Jahren war Europa vom Krieg zerstört. Für den Wiederaufbau war Energie ein wichtiger Faktor. Um belgische Kohle fördern zu können, reisten Tausende Migranten nach Belgien ein, unter ihnen auch viele Italiener. Der italienische Regisseur Luca Vullo schildert die Umstände, unter denen die Migranten nach Belgien kamen und die schlechten Lebensbedingungen, die sich ihnen dort boten. Er untersucht in seinem Film aus dem Jahr 2008 die geheime Vereinbarung zwischen Italien und Belgien aus dem Jahr 1946, die eine große italienische Migrationswelle zur Folge hatte.

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