Kunstfakten

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Das Mädchen traut sich was. „Ein bisschen Schiss habe ich schon“ sagt sie. So im Dunkeln. Aber schließlich sei man in einer Gruppe – und da würde man gegenseitig auf sich aufpassen. Außerdem hat jeder hier sein Kuscheltier mitgebracht und schon mal aufs Feldbett gelegt – für alle Fälle. Dann geht’s los: Mit Stirnlampe und Block erkunden zehn Mädchen und Jungen des Wim-Wenders-Gymnasiums den Kunstpalast. Der Kinofilm „Nachts im Museum“, übertragen auf Düsseldorf und ganz in echt.

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Geld regiert die Welt – aber ein bisschen Kunst darf dabei sein. Die Düsseldorfer Galerie Bernd A. Lausberg präsentiert im gediegenen Wirtschaftsclub „3 plus 1“: drei Fotokünstler und einen Bildhauer. „Feinsinnige Beobachter unserer Welt“ seien sie alle,  bescheinigte Anne Rodler vom Kunstpalast.

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Der Bildhauer Friedrich Werthmann erlebte die Rückkehr seines Kugelbrunnens an den Martin-Luther-Platz nicht mehr. Er verstarb am 9. Juni 2018. Doch der neue Aufstellungsort des 1964 von ihm kreierten Brunnens erfolgte noch in enger Abstimmung und in seinem Sinne. Seit Montag (9.7.) dreht sich die Kugel wieder.

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Natürlich passen sie nicht alle zusammen in eine Westentasche: Liebe und Revolution, Kunst und Kitsch, all die Farben, Töne, die kleinen und die großen Gesten. Da führte einen das handtellergroße Programmheft in die Irre. 40 Museen, Galerien, In- und Off-Locations schnippten deshalb bei der „Langen Nacht der Museen“ am Samstag (14.4.) hektisch mit den Fingern: „Hey, Publikum, schau mich an! Nein mich! Hallo, HIER-BIN-ICH.“ Als am frühen Sonntagmorgen im Quartier Bohème der letzte Walzer gedreht war, hatten 23.000 Menschen für jeweils 14 Euro geordert: „Einmal Kultur, Quattro Stagioni, extra scharf und mit ein wenig Knoblauch, bitte.“

Mehr Eindrücke aus der Langen Nacht der Museen in der report-D Bildergalerie

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Ruff uff‘s Geschirr. Ob Brillenpinguin oder Dürer. Porzellan-Möpse (hallo, Konzentration, es sind die Hunde mit Plattnase gemeint…) oder Düsseldorf-Panorama aus dem 22. Stockwerk des Drei-Scheiben-Hochhauses: Am Samstag, 14. April, packen über 40 Museen, Galerien und Off-Locations, sagen wir „Abenteuer-Orte“, zwischen 19 und 2 Uhr den Kopf voll. Mit Ausstellungen, Führungen und Rahmenprogramm. Kultur als eine Art All-you-can-Meat, für 14 Euro pro Person.

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Der Kulturentwicklungsplan (KEP) für die Stadt Düsseldorf wurde im Juni 2017 vorgestellt. Ein Ergebnis war die Forderung der Gründung eines Rates der Künste. Das Gremium soll sich für den Dialog untereinander, die Kommunikation gemeinsamer Interessen sowie die fachliche Beratung der Kulturpolitik einsetzen. Wer in der kulturellen Landschaft Düsseldorfs aktiv ist, kann sich um einen Platz im Rat bewerben und sich in der konstituierenden Sitzung 16. April 2018 zur Wahl stellen.

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Mit der Kunst ist es wie mit der Politik. Nach einem Personalwechsel muss man das Neue präsentieren, ohne das Alte zu ruinieren. „In einem ziemlichen Kraftakt“, wie Pressesprecherin Marina Schuster sich ausdrückte, hat Felix Krämer, seit 100 Tagen Generaldirektor des Museums Kunstpalast, einen schicken Plan bis zum Ende des Jahrzehnts erarbeitet. „Black & White – Malerei von Dürer bis Eliasson“ (22. März bis 15. Juli) stand schon unter seinem Vorgänger Beat Wismer auf der Liste, die „Cars – Driven by Design“ hingegen, eine für den Herbst vorgesehene Schau von Sportwagen der 1950er- bis 1970er-Jahre, sind jetzt mit Vollgas um die Ecke gebogen. „Für viele eine Überraschung“, bemerkt Krämer schmunzelnd.

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Nach wochenlangem, weltweitem Aufruhr über die plötzliche und ohne internationale Rücksprache mit den Beteiligten abgesagte Max Stern-Ausstellung hat Düsseldorf am Mittwoch versucht, den eigenen Kopf aus der bereits fest zugezogenen Schlinge zu ziehen. Die Ausstellung zu dem von den Nazis aus Düsseldorf vertriebenen Kunsthistoriker und Galeristen Max Stern werde zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, hieß es. Ein konkretes Datum dafür soll – vielleicht – Mitte Januar genannt werden. Zudem werde Düsseldorf für den Herbst 2018 zu einer internationalen Max Stern Konferenz einladen.

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Wenn am Montag (11.12.) die Menschen zur Kunstsammlung NRW strömen, haben sie ein ganz besonderes Ziel. Bei der Benefiz-Kunstauktion Heartwork werden 49 Arbeiten renommierter zeitgenössischer Künstler versteigert. Die Einnahmen des Abends sind für die Projekte der Aidshilfe Düsseldorf bestimmt.

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Ein breites Spektrum an Disziplinen, Stile und Dimensionen erwartet die Besucher am kommenden Wochenende, 18. und 19.11.2017, auf dem Gelände der ehemaligen Zentralpost. Erstmals ist das gesamte Areal zugänglich. Auf 8000 Quadratmetern zeigen 70 dort ansässige und geladene Künstler ihre Arbeiten. Ermöglicht wird der kulturelle Abschluss des Zwischennutzungsprojekts erst durch die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiert.

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Nein, Beat Wismer ist nicht der Typ, der einfach so verschwindet. „Ich habe das inszeniert“, erklärt er verschmitzt in seinem unverwechselbaren Schweizer Tonfall. Schon im Herbst 2016 fing seine Düsseldorfer Abschiedszeremonie an – mit der letzten vom scheidenden Direktor selbst kuratierten großen Ausstellung im Museum Kunstpalast: „Hinter dem Vorhang“. Doch dann gab es in diesem Jahr doch noch den spektakulären Auftritt mit Cranach, etliche andere Vernissagen, Vorträge für Volk und Society sowie Wismers Herzensangelegenheit mit der Abstraktion: „Beauty is a Rare Thing“, Schönheit ist ein seltenes Ding.

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Kurzatmige Betroffenheit verabscheut sie. Und ein paar Tränen sind ihr viel zu wenig. „Ich möchte mit dieser Installation den Zorn der Menschen wecken“, gesteht Heidrun Hannusch, die ganz in schwarz am Rednerpult steht. Die Installation „Lampedusa 361“ legt den Kö-Flaneuren 70 Matten in den Weg. Noch bis zum 13. Juli.

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Sie kämpft bis heute. Da stimmt auch der 75. Geburtstag wenig altersmilde. Sie kämpft – dagegen, dass die Männer die guten Drehbücher umsetzen dürfen, dass die Jungs am Set das Sagen haben. Sie kämpft – wenn es sein muss auch für eine Frauenquote auf dem Regiestuhl. Nun legt der Leiter des Düsseldorfer Filmmuseums, Bernd Desinger, die kugelsichere Weste an. Denn bei ihm ist sie am 12. Mai zu Gast: Margarethe von Trotta kommt, um ihren Helmut-Käutner-Preis 2017 abzuholen.

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Nun ist es offiziell. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Kulturministerin Christina Kampmann stellten am Dienstag (7.3.) Prof. Dr. Susanne Gaensheimer als neue Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen vor. Eine Findungskommission hatte die Kunsthistorikerin vorgeschlagen, die zum 1. September vom Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main in die Landeshauptstadt wechseln wird.

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Friedrichstraße 61 - das war in den vergangenen Jahrzehnten: Strauss. Ein Kaufhaus, das Schritt für Schritt seine Seele verlor. Und damit auch die Kunden. Jetzt gilt: "Strauss ist raus". Den leeren Raum füllen acht Künstler, drei Wochen lang. Sie unterliegen denselben Zwängen wie die Kaufleute. Wenn keiner kommt und kauft, ist das das Ende. Dennoch war die Ausstellungseröffnung ganz entspannt.

Düsseldorf, Helau!

Karnevalssession 2018/19

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