Kunstfakten

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Als Felix Krämer, Generaldirektor des Kunstpalastes, im Dezember 2019 das neue digitale Angebot seines Hauses für Kinder vorstellte, ahnte er noch nicht, wie bedeutsam dies drei Monate für das ganze Haus sein würde. Denn mit Maskottchen Nele, einem Rhinozeros, ging die erste eigene Website eines deutschen Kunstmuseums für Kinder an den Start. Mit dem digitalen Angebot sollen Kinder für Kunst begeistert werden. Da sich die Situation durch die Corona-Pandemie für große und kleine Kunstpalastbesucher gravierend geändert hat, ist der digitale Zugang derzeit eine tolle Möglichkeit dies von zu Hause aus zu tun.

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Das ist die Geschichte von dem Erzähler mit dem Tropenhelm im Porzellanladen. Von der Entdeckung des großes Flusses mitten in Düsseldorf. Von schrägen Tönen und wildem Puppentheater. Die erste Kindermuseumsnacht in Düsseldorf wird von der Stadt als voller Erfolg bezeichnet. Rund 2200 Mädchen und Jungen erkundeten vier Stunden lang acht Museen. 7.200 Gäste waren es an dem Abend.

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Immerhin – Picasso kommt vor. Vom 15. Februar bis zum 14. Juni zeigt die Kunstsammlung NRW im K20 am Grabbeplatz die sehr privat geprägten Werke, die der Großmeister der Klassischen Moderne während des Zweiten Weltkriegs geschaffen hat. Im K21 wird ab Mai mit Thomas Ruff einer der Düsseldorfer Star-Fotokünstler präsentiert. Ansonsten legt Direktorin Susanne Gaensheimer keinen Wert auf allgemein bekannte Namen. Sie hat mit ihrem internationalen Netzwerk ein politisch, feministisch und kuratorisch korrektes Programm für 2020 ausgearbeitet. Ob das Publikum so was liebt, wird sich zeigen.

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Es war einmal ein Land im Nahen Osten: „Lost Heimat –Erinnerungen an Syrien“ heißt eine Ausstellung, die noch bis zum 30.Oktober im Düsseldorfer Rathaus, Marktplatz 2, gezeigt wird. Unter diesem Titel sind Fotos von Philipp Rathmer und Martin Niessen zu sehen – und dazu ein Film von Juliane Kühn. Zu den Öffnungszeiten des Rathauses - kostenlos.

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Bona aus Berlin hat die gesamte Fläche genutzt – und richtig viel Farbe versprüht. Seit 2006 kreiert sie bunte Köpfe im Straßenraum. Hier in Düsseldorf ist in den vergangenen Tagen beim Urban Art Festival eines ihrer größten Werke entstanden. Direkt an der Toulouser Allee versammeln sich die politischen Botschaften; gesprühte Mahnungen gegen die europäischen Grenzschützer von Frontex, gegen die Festung Europa, gegen eine Welt, die in Flammen und Rauch aufgeht. Fünf Tage (18. Bis 22. September) lang haben 70 lokale, regionale und internationale Graffiti-Künstler ganze Arbeit geleistet. Am Sonntag (22.9.) ist das Finale.

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„Felix“ kommt aus dem Lateinischen; es bedeutet übersetzt „der Glückliche“, „der Erfolgreiche“. Und Mut hat Felix Krämer offenbar auch noch. Der Generaldirektor des Düsseldorfer Kunstpalasts wird von all dem reichlich brauchen. Denn er schlägt vor, sein Haus für knapp 30 Millionen Euro von Grund auf zu sanieren. Hundert Jahre nach der Einweihung soll aus dem maroden Ehrenhof-Kasten mit vielen Baumängeln Düsseldorfs Wohnzimmer werden.

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In den schicken Hafen, ins hippe Bilk – oder doch die sichere Nummer: Ehrenhof –alle Ehre den Kunst-Palästen? Rund 22.000 Düsseldorfer lösten erst ein Ticket und dann diese Fragen. 40 Kunst-Orte bei der Nacht der Museen erforderten entweder eine kluge Auswahl oder eine klasse Kondition. Es wurde geguckt, getanzt, gesungen, gespielt…die ganze Nacht. Ein tiefblaues Frühlingsfunkeln gab es als kostenlose Zugabe. Einige Bilder der Düsseldorfer Nacht der Museen - in der report-D-Bildergalerie

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Um einem Genie auf die Spur zu kommen, muss man verflixt schnell sein. So wie im Moment, im Düsseldorfer Rathaus. Dort eröffnete am Samstag (23.2.) eine Ausstellung zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci. Der starb am 2.Mai 1519. Die Da Vinci-Ausstellung in Düsseldorf dauert einen Monat lang – bis zum 22. März. Also: Pronto!

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Hat der Chef des Düsseldorfer Kunstpalasts, Felix Krämer, einen guten Cognac für alle Fälle in der untersten Schreibtischschublade? Das bleibt sein Geheimnis. Als er am Mittwoch (23.1.) von diesem einen Anruf erzählte, da war der Pulsschlag hinterher noch spürbar. Das Telefon klingelte. Am anderen Ende war Fritz Bagel aus der Henkel-Familie und fragte gerade heraus: „Wollen Sie den ‚Kleinen Urwald‘ von Heinz Mack als Geschenk annehmen?“ „Ja, ich will“, sagte der Museumschef. Krämer gestand heute gegenüber Journalisten: „Ich war sprachlos.“

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Das Mädchen traut sich was. „Ein bisschen Schiss habe ich schon“ sagt sie. So im Dunkeln. Aber schließlich sei man in einer Gruppe – und da würde man gegenseitig auf sich aufpassen. Außerdem hat jeder hier sein Kuscheltier mitgebracht und schon mal aufs Feldbett gelegt – für alle Fälle. Dann geht’s los: Mit Stirnlampe und Block erkunden zehn Mädchen und Jungen des Wim-Wenders-Gymnasiums den Kunstpalast. Der Kinofilm „Nachts im Museum“, übertragen auf Düsseldorf und ganz in echt.

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Geld regiert die Welt – aber ein bisschen Kunst darf dabei sein. Die Düsseldorfer Galerie Bernd A. Lausberg präsentiert im gediegenen Wirtschaftsclub „3 plus 1“: drei Fotokünstler und einen Bildhauer. „Feinsinnige Beobachter unserer Welt“ seien sie alle,  bescheinigte Anne Rodler vom Kunstpalast.

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Der Bildhauer Friedrich Werthmann erlebte die Rückkehr seines Kugelbrunnens an den Martin-Luther-Platz nicht mehr. Er verstarb am 9. Juni 2018. Doch der neue Aufstellungsort des 1964 von ihm kreierten Brunnens erfolgte noch in enger Abstimmung und in seinem Sinne. Seit Montag (9.7.) dreht sich die Kugel wieder.

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Natürlich passen sie nicht alle zusammen in eine Westentasche: Liebe und Revolution, Kunst und Kitsch, all die Farben, Töne, die kleinen und die großen Gesten. Da führte einen das handtellergroße Programmheft in die Irre. 40 Museen, Galerien, In- und Off-Locations schnippten deshalb bei der „Langen Nacht der Museen“ am Samstag (14.4.) hektisch mit den Fingern: „Hey, Publikum, schau mich an! Nein mich! Hallo, HIER-BIN-ICH.“ Als am frühen Sonntagmorgen im Quartier Bohème der letzte Walzer gedreht war, hatten 23.000 Menschen für jeweils 14 Euro geordert: „Einmal Kultur, Quattro Stagioni, extra scharf und mit ein wenig Knoblauch, bitte.“

Mehr Eindrücke aus der Langen Nacht der Museen in der report-D Bildergalerie

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Ruff uff‘s Geschirr. Ob Brillenpinguin oder Dürer. Porzellan-Möpse (hallo, Konzentration, es sind die Hunde mit Plattnase gemeint…) oder Düsseldorf-Panorama aus dem 22. Stockwerk des Drei-Scheiben-Hochhauses: Am Samstag, 14. April, packen über 40 Museen, Galerien und Off-Locations, sagen wir „Abenteuer-Orte“, zwischen 19 und 2 Uhr den Kopf voll. Mit Ausstellungen, Führungen und Rahmenprogramm. Kultur als eine Art All-you-can-Meat, für 14 Euro pro Person.

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Der Kulturentwicklungsplan (KEP) für die Stadt Düsseldorf wurde im Juni 2017 vorgestellt. Ein Ergebnis war die Forderung der Gründung eines Rates der Künste. Das Gremium soll sich für den Dialog untereinander, die Kommunikation gemeinsamer Interessen sowie die fachliche Beratung der Kulturpolitik einsetzen. Wer in der kulturellen Landschaft Düsseldorfs aktiv ist, kann sich um einen Platz im Rat bewerben und sich in der konstituierenden Sitzung 16. April 2018 zur Wahl stellen.

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