Kunstfakten

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„Felix“ kommt aus dem Lateinischen; es bedeutet übersetzt „der Glückliche“, „der Erfolgreiche“. Und Mut hat Felix Krämer offenbar auch noch. Der Generaldirektor des Düsseldorfer Kunstpalasts wird von all dem reichlich brauchen. Denn er schlägt vor, sein Haus für knapp 30 Millionen Euro von Grund auf zu sanieren. Hundert Jahre nach der Einweihung soll aus dem maroden Ehrenhof-Kasten mit vielen Baumängeln Düsseldorfs Wohnzimmer werden.

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In den schicken Hafen, ins hippe Bilk – oder doch die sichere Nummer: Ehrenhof –alle Ehre den Kunst-Palästen? Rund 22.000 Düsseldorfer lösten erst ein Ticket und dann diese Fragen. 40 Kunst-Orte bei der Nacht der Museen erforderten entweder eine kluge Auswahl oder eine klasse Kondition. Es wurde geguckt, getanzt, gesungen, gespielt…die ganze Nacht. Ein tiefblaues Frühlingsfunkeln gab es als kostenlose Zugabe. Einige Bilder der Düsseldorfer Nacht der Museen - in der report-D-Bildergalerie

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Um einem Genie auf die Spur zu kommen, muss man verflixt schnell sein. So wie im Moment, im Düsseldorfer Rathaus. Dort eröffnete am Samstag (23.2.) eine Ausstellung zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci. Der starb am 2.Mai 1519. Die Da Vinci-Ausstellung in Düsseldorf dauert einen Monat lang – bis zum 22. März. Also: Pronto!

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Hat der Chef des Düsseldorfer Kunstpalasts, Felix Krämer, einen guten Cognac für alle Fälle in der untersten Schreibtischschublade? Das bleibt sein Geheimnis. Als er am Mittwoch (23.1.) von diesem einen Anruf erzählte, da war der Pulsschlag hinterher noch spürbar. Das Telefon klingelte. Am anderen Ende war Fritz Bagel aus der Henkel-Familie und fragte gerade heraus: „Wollen Sie den ‚Kleinen Urwald‘ von Heinz Mack als Geschenk annehmen?“ „Ja, ich will“, sagte der Museumschef. Krämer gestand heute gegenüber Journalisten: „Ich war sprachlos.“

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Das Mädchen traut sich was. „Ein bisschen Schiss habe ich schon“ sagt sie. So im Dunkeln. Aber schließlich sei man in einer Gruppe – und da würde man gegenseitig auf sich aufpassen. Außerdem hat jeder hier sein Kuscheltier mitgebracht und schon mal aufs Feldbett gelegt – für alle Fälle. Dann geht’s los: Mit Stirnlampe und Block erkunden zehn Mädchen und Jungen des Wim-Wenders-Gymnasiums den Kunstpalast. Der Kinofilm „Nachts im Museum“, übertragen auf Düsseldorf und ganz in echt.

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Geld regiert die Welt – aber ein bisschen Kunst darf dabei sein. Die Düsseldorfer Galerie Bernd A. Lausberg präsentiert im gediegenen Wirtschaftsclub „3 plus 1“: drei Fotokünstler und einen Bildhauer. „Feinsinnige Beobachter unserer Welt“ seien sie alle,  bescheinigte Anne Rodler vom Kunstpalast.

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Der Bildhauer Friedrich Werthmann erlebte die Rückkehr seines Kugelbrunnens an den Martin-Luther-Platz nicht mehr. Er verstarb am 9. Juni 2018. Doch der neue Aufstellungsort des 1964 von ihm kreierten Brunnens erfolgte noch in enger Abstimmung und in seinem Sinne. Seit Montag (9.7.) dreht sich die Kugel wieder.

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Natürlich passen sie nicht alle zusammen in eine Westentasche: Liebe und Revolution, Kunst und Kitsch, all die Farben, Töne, die kleinen und die großen Gesten. Da führte einen das handtellergroße Programmheft in die Irre. 40 Museen, Galerien, In- und Off-Locations schnippten deshalb bei der „Langen Nacht der Museen“ am Samstag (14.4.) hektisch mit den Fingern: „Hey, Publikum, schau mich an! Nein mich! Hallo, HIER-BIN-ICH.“ Als am frühen Sonntagmorgen im Quartier Bohème der letzte Walzer gedreht war, hatten 23.000 Menschen für jeweils 14 Euro geordert: „Einmal Kultur, Quattro Stagioni, extra scharf und mit ein wenig Knoblauch, bitte.“

Mehr Eindrücke aus der Langen Nacht der Museen in der report-D Bildergalerie

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Ruff uff‘s Geschirr. Ob Brillenpinguin oder Dürer. Porzellan-Möpse (hallo, Konzentration, es sind die Hunde mit Plattnase gemeint…) oder Düsseldorf-Panorama aus dem 22. Stockwerk des Drei-Scheiben-Hochhauses: Am Samstag, 14. April, packen über 40 Museen, Galerien und Off-Locations, sagen wir „Abenteuer-Orte“, zwischen 19 und 2 Uhr den Kopf voll. Mit Ausstellungen, Führungen und Rahmenprogramm. Kultur als eine Art All-you-can-Meat, für 14 Euro pro Person.

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Der Kulturentwicklungsplan (KEP) für die Stadt Düsseldorf wurde im Juni 2017 vorgestellt. Ein Ergebnis war die Forderung der Gründung eines Rates der Künste. Das Gremium soll sich für den Dialog untereinander, die Kommunikation gemeinsamer Interessen sowie die fachliche Beratung der Kulturpolitik einsetzen. Wer in der kulturellen Landschaft Düsseldorfs aktiv ist, kann sich um einen Platz im Rat bewerben und sich in der konstituierenden Sitzung 16. April 2018 zur Wahl stellen.

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Mit der Kunst ist es wie mit der Politik. Nach einem Personalwechsel muss man das Neue präsentieren, ohne das Alte zu ruinieren. „In einem ziemlichen Kraftakt“, wie Pressesprecherin Marina Schuster sich ausdrückte, hat Felix Krämer, seit 100 Tagen Generaldirektor des Museums Kunstpalast, einen schicken Plan bis zum Ende des Jahrzehnts erarbeitet. „Black & White – Malerei von Dürer bis Eliasson“ (22. März bis 15. Juli) stand schon unter seinem Vorgänger Beat Wismer auf der Liste, die „Cars – Driven by Design“ hingegen, eine für den Herbst vorgesehene Schau von Sportwagen der 1950er- bis 1970er-Jahre, sind jetzt mit Vollgas um die Ecke gebogen. „Für viele eine Überraschung“, bemerkt Krämer schmunzelnd.

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Nach wochenlangem, weltweitem Aufruhr über die plötzliche und ohne internationale Rücksprache mit den Beteiligten abgesagte Max Stern-Ausstellung hat Düsseldorf am Mittwoch versucht, den eigenen Kopf aus der bereits fest zugezogenen Schlinge zu ziehen. Die Ausstellung zu dem von den Nazis aus Düsseldorf vertriebenen Kunsthistoriker und Galeristen Max Stern werde zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, hieß es. Ein konkretes Datum dafür soll – vielleicht – Mitte Januar genannt werden. Zudem werde Düsseldorf für den Herbst 2018 zu einer internationalen Max Stern Konferenz einladen.

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Wenn am Montag (11.12.) die Menschen zur Kunstsammlung NRW strömen, haben sie ein ganz besonderes Ziel. Bei der Benefiz-Kunstauktion Heartwork werden 49 Arbeiten renommierter zeitgenössischer Künstler versteigert. Die Einnahmen des Abends sind für die Projekte der Aidshilfe Düsseldorf bestimmt.

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Ein breites Spektrum an Disziplinen, Stile und Dimensionen erwartet die Besucher am kommenden Wochenende, 18. und 19.11.2017, auf dem Gelände der ehemaligen Zentralpost. Erstmals ist das gesamte Areal zugänglich. Auf 8000 Quadratmetern zeigen 70 dort ansässige und geladene Künstler ihre Arbeiten. Ermöglicht wird der kulturelle Abschluss des Zwischennutzungsprojekts erst durch die Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiert.

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Nein, Beat Wismer ist nicht der Typ, der einfach so verschwindet. „Ich habe das inszeniert“, erklärt er verschmitzt in seinem unverwechselbaren Schweizer Tonfall. Schon im Herbst 2016 fing seine Düsseldorfer Abschiedszeremonie an – mit der letzten vom scheidenden Direktor selbst kuratierten großen Ausstellung im Museum Kunstpalast: „Hinter dem Vorhang“. Doch dann gab es in diesem Jahr doch noch den spektakulären Auftritt mit Cranach, etliche andere Vernissagen, Vorträge für Volk und Society sowie Wismers Herzensangelegenheit mit der Abstraktion: „Beauty is a Rare Thing“, Schönheit ist ein seltenes Ding.

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