Kultur Literatur

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Thomas Geisel hat ein Buch geschrieben und beschreibt darin seine Sicht auf Düsseldorf

Düsseldorf und sein radschlagender Oberbürgermeister

Der Radschläger ist ein Symbol für Düsseldorf. Allerdings können nur noch wenige Düsseldorfer wirklich ein Rad schlagen. Thomas Geisel, Oberbürgermeister von Düsseldorf, kann es. In seinem Buch „Düsseldorf persönlich“ verrät Geisel in vielen Anekdoten unter anderem, wie ihm das Radschlagen das Ankommen in der Landeshauptstadt erleichtert hat.

Im Droste Verlag ist das Buch „Düsseldorf persönlich“ erschienen und Dr. Jürgen Kron, Geschäftsführer des Verlages, hatte am Dienstag (14.1.) in den Jan-Wellem-Saal des Rathauses zur Vorstellung eingeladen. Eine ungewohnte Rolle für Oberbürgermeister Thomas Geisel, war er doch Gast im eigenen Haus bei der Pressekonferenz.

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(v.l.) Dr. Jürgen Kron, Thomas Geisel und Jens Prüss bei der Vorstellung des Buches

Im Interview berichtete Geisel, wie er in den vergangenen zwei Jahren immer wieder Anekdoten aus seiner zeit in Düsseldorf diktiert hatte, die dann Grundlage des Buchs wurden. Darin erfahren die Leser aus seiner Perspektive, wie sich ein Schwabe langsam in der Landeshauptstadt akklimatisiert.

Dass die Karnevalsgesellschaft Düsseldorfer Radschläger ihm dabei zum Durchbruch verhalf, hätte sich deren Präsident Günter Korth damals bestimmt nicht räumen lassen. Geisel berichtet vom Karneval, dem Brauchtum, aber auch dem Flughafen, Kappes Hamm, Garath und dem Rheinstadion.

Autor und Journalist Jens Prüss hat ein Nachwort im Buch verfasst. Es trägt den Titel „# Keiner von uns“ und lobt darin, dass es in Düsseldorf keine Ausgrenzung gibt, da so viele Zugereiste in der Stadt leben. Jeder, der sich wie Thomas Geisel auf das Lebensgefühl der Stadt einlasse, sei „einer von uns“.

Mit Leben gefüllt wird das Buch durch die Fotografien von Uwe Schaffmeister, der es verstanden hat mit seinen Fotos Stimmung zu transportieren, sind wunderbar die Geiselchen Anekdoten untermalen.

Thomas Geisel betont mit dem Buch keine Geld zu verdienen, da er keinen Verlagsvertrag mit Droste abgeschlossen hat. Es habe ihm aber großen Spaß gemacht, den Zauber der Stadt darzustellen, der ihn und viele andere Menschen schnell erfasst.

„Düsseldorf persönlich“ ist im Droste-Verlag erschienen und kostet 18 Euro. Die erste Auflage ist mit 3.000 Exemplaren erschienen. ISBN 979-3-7700-2233-5 .

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