Kultur Musik

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Kräftiger Bass-Ton: Die 2018 leicht bläser-lastige Düsseldorfer Jazz Rally zog eine Viertelmillion Besucher innerhalb von drei Tagen nach Düsseldorf. Sie sieht sich damit als größtes Jazz Festival in Deutschland.

Düsseldorf Jazz Rally: 250 000 Besucher beim größten deutschen Jazz-Festival

Ok, die einmaligen Pfingstferien haben der diesjährigen Jazz Rally, der 26., vielleicht etwas weniger Besucher beschert, allerdings war die 26. Veranstaltung auf ihre Art und Weise auch einmalig, nicht zuletzt durch das perfekte Festival-Wetter, nicht zu heiß, nicht zu kalt. Das allein sorgte schon für eine tolle Stimmung und eine entspannte positiv-fröhlich-freundliche Atmosphäre, freute sich Boris Neisser von der veranstalteten Destination Düsseldorf. Bei 75 Konzerten auf 30 Bühnen wurden von der Preview bis Sonntagnachmittag an die 250 000 (Vorjahr: 300.000) Besucher gezählt. Damit gilt die Düsseldorfer Veranstaltung als größtes deutsches Jazz-Festival.

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Die Sparda-Bank fördert mit ihrer Bühne vor dem Rathaus und einem Wettbewerb den Jazz-Nachwuchs.

Höhepunkte waren Alt-Stars wie Schirmherr Klaus Doldinger und Greetje Kauffeld und Entdeckungen wie die Jazzrausch Bigband, die Phunkguerilla und die Nighthawks und die Supremes, die nach ihrem Konzert bei der Supremes mit ihrer Version des Klassikers „Happy“ die Gäste der Lobby-Bar des Breidenbacher Hofs zum Tanzen animierten. Auch die Kooperationspartner überzeugten: Zypern mit zwei Konzerten von Mood Indigo, die Schweizer mit ihrer „Rebellin am Alphorn“ Eliana Burki.
Das Festival ging am Sonntagabend weiter: Candy Dulfer, immer wieder gern gesehener Gast, kam um 20.30 Uhr ins Festzelt am Burgplatz, ab 22.30 Uhr stieg die schauinsland-reisen After Show Party im Henkelsaal.

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Die "Nighthawks" traten im Festzelt auf dem Düsseldorfer Burgplatz auf. 

Derweil denken die Organisatoren und ihr Team – am Wochenende waren mehr als 300 Personen im Einsatz – schon über die nächste Rally (6. bis 9. Juni 2019) nach. Da wird zum Beispiel der Flughafen vermisst als Spielstätte. Zu teuer. Nicht die Musiker, aber die Sicherheit.

Das Budget

„Alles eine Frage des Budgets“ lächelt Petra Schlieter-Gropp von der ausführenden Agentur Schlieter & Friends. Vielleicht denkt sie dabei nicht nur an mögliche neue Sponsoren, sondern auch an ihr eigenes Jubiläum: im nächsten Jahr sind sie zehn Jahre dabei.

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