Kultur Musik

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Die Programmgestalter der Jazz-Schmiede überzeugten durch ihre Arbeit und wurden mit 10.000 Euro belohnt, Foto: Robert Weiss

Düsseldorf: Landesmusikrat zeichnet Jazz-Schmiede und zakk für herausragende Programme aus

Im Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW zeichnete der Landesmusikrat bereits zum zehnten Mal Spielstätten in Nordrhein-Westfalen für ihre Programmgestaltung aus. Unter den elf Preisträgern sind zwei Düsseldorfer Institutionen: Das zakk und die Jazz-Schmiede.

Der Landesmusikrat möchte mit seiner Auszeichnung kleine und mittlere Foren prämieren, die sich in besonderem Maße dem Nachwuchs in Jazz und Rock sowie regionalen Bands widmen. Zum 10-jährigen Jubiläum wurden die Mittel für die Prämien erhöht und insgesamt mehr als 150.000 Euro ausgeschüttet. Im Rahmen der NRW-Stärkungsinitiative Kultur wurden elf Spielstätten mit Beträgen zwischen 10.000 und 25.000 Euro geehrt.

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Die zakk Mitarbeiter freuen sich über die Auszeichnung, die sie bereits mehrfach erzielen konnten. Der Preis ist eine Würdigung der lokalen Formate wie Düsseldorf-Pop, 3-Tage-Rennen oder die kleinen Konzerte in der zakk-Kneipe.

Die Jury bestehend aus der Musikerin Christina Fuchs, dem Referatsleiter Musik im Ministerium Thomas Baerens, Kornelia Vossebein von der Zeche Carl Essen), David Möllmann von der Initiative muensterbandnetz.de und der Musikerin Annette Maye, begeisterte die Arbeit der Düsseldorfer Häuser Jazz-Schmiede und zakk. Beide erhielten eine Prämie in Höhe von jeweils 10.000 Euro für ihre hervorragende Arbeit.

Die weiteren Prämien gingen an das domicil in Dortmund, das Loft/2nd Floor in Köln, der Bunker Ulmenwall in Bielefeld, das Loch in Wuppertal, das Schauspielhaus in Bergneustadt, die Black Box im Cuba in Münster, der ort/Peter Kowald Gesellschaft in Wuppertal, die Klangbrücke in Aachen und die Altstadtschmiede in Recklinghausen.

Die Prämien werden in einer öffentlichen Veranstaltung im Januar übergeben.

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